Weiterhin angestellt bleiben oder den Schritt in die Selbständigkeit wagen?


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Ja – oder nein?

In Krisenzeiten stehen Arbeitnehmer oft vor der Frage, inwieweit es Sinn macht, weiterhin im vermeintlich „sicheren“ Angestelltenverhältnis zu verbleiben oder aus dem bisher Gewohnten „auszubrechen“ und mit Engagement und Tatendrang ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. Natürlich ist hierfür in erster Linie ein ausgeprägtes, fachliches (Branchen-)Wissen gefragt in Verbindung mit einem gewissen, kaufmännischen Verständnis sowie dem Willen, durch Engagement und Weitblick dauerhaft erfolgreich zu bleiben.

Nur die richtige Förderung macht’s?!

War noch bis zum Jahre 2004 ein kontinuierlicher Aufwärtstrend in Richtung Existenzgründung erkennbar, so wurde etwa ab 2007 ein rapider Rückgang verzeichnet. Schuld an dieser Entwicklung trägt nach Meinung von Arbeitsmarktexperten auch die (Neu-)Regelung in Sachen Fördergelder. Denn das „Überbrückungsgeld“, welches im Rahmen der Gründung einer „Ich AG“ gezahlt wurde, löste der – weitaus weniger „rentable“ – Gründungszuschuss ab.

Wunschdenken und Realität…

Fakt ist, dass der Wunsch, ein eigenes Unternehmen zu gründen, häufig erst dann geweckt wird, wenn der bislang sicher geglaubte Job in Gefahr ist und Arbeitslosigkeit droht. Überhaupt wähnen sich viele Arbeitnehmer in Sicherheit, denn die positiven Wirtschaftsstatistiken sprechen in vielen Branchen durchaus für sich. Andererseits hingegen fällt auf, dass trotz eines leichten Aufschwungs noch immer nicht genügend Stellenangebote angeboten werden.

Aktiv werden!

Sinnvoll ist es deshalb, die „Ärmel hochzukrempeln“ mit dem Ziel vor Augen, selbständig – im wahrsten Sinne des Wortes – aktiv zu werden mit einem eigenen Unternehmen nicht nur der „eigene Chef“ zu sein, sondern obendrein auch neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Bilanz – von entscheidender Bedeutung für (Jung-)Unternehmer

Die Angst davor, es möglicherweise nicht zu schaffen, überwiegt jedoch in vielen Fällen. Grund genug also, Bilanz zu ziehen und bestimmte Aspekte näher in Augenschein zu nehmen. Auch im Hinblick auf eine eventuell erforderliche Verbesserung des fachlichen Know-how? Ist möglicherweise nicht genügend Ehrgeiz vorhanden? Oder fehlt der wirkliche Wille zum Erfolg?

Dieser Artikel wurde von www.gruenderlexikon.de zur Verfügung gestellt.

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Ein Kommentar

  1. Sven 21. September 2011 at 19:15 - Reply

    3 Jahre habe ich nach meiner Ausbildung in der Produktion gearbeitet. Der Firma ging es immer schlechter, die Aufträge gingen zurück und die Löhne brachen ein. Ich wollte unbedingt in meiner Heimat bleiben und nicht für einen Job umziehen, jedenfalls nicht für so einen, wie ich ihn bisher ausgeübt hatte. Ich habe mich dann selbständig gemacht. Die ersten 2 Jahre konnte ich mich nur über Wasser halten. Später lief es dann richtig gut und ich bin heute noch selbständig. Im laufe der Jahre konnte ich viele Erfahrungen sammeln, positive wie auch negative. Mein Familienleben hat darunter gelitten, aber ich habe diesen Schritt nie bereut.

    Also anpacken und nach vorne schauen.

    Grüße Sven

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