Wie sich Arbeitnehmer im Job um Kopf und Kragen bringen
Viele Menschen nehmen es mit den Tugenden nicht mehr all zu ernst. Langfinger, Bummelanten und Fauleritis geplagte sind ein fester Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft. Immer mehr Arbeitgeber rüsten Ihre Unternehmen mit Kameras aus, postieren Leute der Security auf dem Betriebsgelände oder überprüfen die Internetaktivitäten ihrer Mitarbeiter. Nicht selten zum Ärger der Angestellten, die sich durch die verschiedenen Vorsichtsmaßnahmen oft in ihrer Privatsphäre verletzt fühlen. Aber wie sollen sich Arbeitgeber verhalten? Wenn ein Mitarbeiter Firmeneigentum klaut oder Betriebsmittel für private Zwecke missbraucht, entsteht dem Unternehmen nicht nur ein finanzieller Schaden. Das Fehlverhalten eines Mitarbeiters kann nachhaltige Konsequenzen auf das gesamte Betriebsklima haben und ist für beide Parteien eine ärgerliche Angelegenheit.
Nachfolgend einige der bekanntesten Gründe, mit welchen Verhaltensauffälligkeiten sich Arbeitnehmer häufig in eine missliche Lage bringen und damit unter Umständen sogar die Kündigung riskieren.
Die Ausführung von Zusatzaufgaben wird strikt verweigern
Das gehört nicht zu meinem Aufgabenbereich – ich mach nicht mehr als das, was in meinem Arbeitsvertrag steht. Wer ehrlich zu sich selbst ist, hat bestimmt schon mal das selbe gedacht, besonders dann, wenn der Feierabend fast erreicht ist oder diese Aufgaben doch eigentlich Frau Müller abarbeiten sollte. Aber haben Sie Ihre Einwände auch offen aus ausgesprochen? Wer sich kein Blatt vor den Mund nimmt, muss dafür auch die Konsequenzen tragen. Mit dieser Einstellung macht man sich keine Freunde und hinterlässt auch keinen guten Eindruck beim Chef. Lobende Kritik ernten Sie nur, wenn Sie Flexibilität und Einsatzbereitschaft beweisen.
Surfen im Internet während der Arbeit
Mittlerweile schon fast ein Klassiker. Man schaut mal hier und mal da, und schon ist eine Stunde verstrichen. Bedenken Sie aber, es gibt auch gewisse Programme, die Ihr Surfverhalten genauestens festhalten. Dem Chef bleibt selten etwas verborgen.
Hetzerei und Verschwörung gegen Kollegen
Auch wenn Kollege X eine besonders lange Nase hat, ist das kein Grund ihn zum Zielobjekt eigener negativer Gelüste zu machen. Heutzutage nennt sich das Mobbing und ist in einem funktionierenden Betriebsklima unerwünscht.
Langfinger
Arbeiten in einer Metzgerei – Fleisch und Wurst im Überfluss! Ja, aber man sollte schon dafür bezahlen, auch wenn das Angebot sehr reichhaltig ist, der Duft lockt oder sich die Chance zum Griff nach dem Wiener Würstchen gerade zu anbietet. Langfinger sind ein häufiger Kündigungsgrund.
Regelmäßiges verspäten
Mit der Regelmäßigkeit ist das so eine Sache. Es gibt gewisse Dinge, die sollte man regelmäßig tun, zum Beispiel Sport. Diese Regelmäßigkeit ist gut für Körper und Geist. Zu spät kommen ist schlecht, je öfter es passiert, desto tiefer wird man in Kritik geraten. Die Einstellung, dass die Kollegen ruhig schon mal vorarbeiten sollen oder zumindest das Büro vor heizen, mag dem Übeltäter nicht sonderlich schlimm vorkommen. Doch ob der Chef das genauso sieht? Sicher nicht. Pünktlichkeit ist eine Zier!
Lügen ohne rot zu werden
Ein Sprichwort besagt: „Lügen haben kurze Beine “. Leider ist es anhand der Tatsache, das ein Mensch nicht sehr groß geraten ist, nicht wirklich feststellbar, ob er die Wahrheit spricht. Lügen werden vor allem gern in Vorstellungsgesprächen genutzt, um sich ins bessere Licht zu rücken. Aber was die meisten nicht bedenken: Es genügt nur ein dummer Zufall und alles fliegt auf. Die häufigste Folge, ist die Kündigung.
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Bebbo am 8 April 2008:
In unserer Firma wurde schon einige beim stibitzen erwischt. Bei uns handelt es sich um Lebensmittel, die schnell mal irgendwo verstaut werden können, sogar in der Hosentasche. Beim verlassen des Firmengeländes wird dann kontrolliert.