Der Beruf Arzthelfer bzw. Arzthelferin

ArzthelferinAls Arzthelfer oder Arzthelferin haben sie die Möglichkeit, viele verschiedene Bereiche der Medizin kennen zu lernen. Sie werden in diesem Beruf zum Beispiel für den Sprechstundenbereich verantwortlich sein. Dabei nehmen sie Termine entgegen und müssen auf jede unvorhergesehene Situation mit ihrem Fachwissen und ihren beruflichen Erfahrungen richtig reagieren können. Sie werden in einer Praxis oder in anderen medizinischen Einrichtungen meist den ersten Kontakt mit dem Patienten haben. Daher sind sie verantwortlich für die Aufnahme der Patientendaten am Computer und die Betreuung des Patienten, indem sie ihn ärztlich versorgen oder auch moralisch unterstützen und beruhigen. Desweiteren sind ihre Aufgabengebiete, das bereitlegen und saubern von medizinischen Geräten und Behandlungsinstrumenten. Auf Wunsch des Arztes oder der Ärztin werden sie bei Operationen oder kleineren Eingriffen assistieren. Wie sie sehen ist der Beruf des Arzthelfers oder der Arzthelferin sehr vielseitig und interessant aber auch sehr umfangreich und verantwortungsvoll.

Welche Voraussetzungen zum erlernen dieses Berufs sind gegeben?

Um mit einer Ausbildung zum Arzthelfer bzw. zur Arzthelferin beginnen zu können, müssen sie einen erfolgreich abgeschlossenen Volksschulabschluss nachweisen. Vorteilhaft wäre es, wenn sie Schulfächer, wie Chemie, Biologie und Physik mit einem gut oder sogar sehr gut bestanden haben. Sollte dies der Fall sein, stehen die Karten nicht schlecht, einen passenden Ausbildungsplatz zu ergattern. Aber bevor sie sich jetzt zu früh freuen, prüfen sie auch, ob sie den folgenden aufgeführten Anforderungen ebefalls gewachsen sind. Denn als Arzthelfer bzw. Arzthelferin müssen sie so einiges mitbringen, körperlich wie auch geistig. Zu ihren positiven Eigenschaften, sollte u.a. folgendes gehören: Verantwortungsgefühl im Beruf, Einfühlungsvermögen ihren Patienten gegenüber, Zusammenarbeit im Team sowie praktisches Geschick. Sie sollten gern organisatorische Dinge übernehmen und auch im Umgang mit EDV-Anlagen Erfahrungen besitzen. In diesem Beruf werden sie täglich mit Menschen in Kontakt treten und müssen daher ein gepflegtes Äußeres mitbringen. Auch der Umgang mit Medikamenten und anderen chemischen Stoffen, sollte nicht gleich eine Allergie oder sonstiges bei ihnen hervorrufen. Ja und zu guter letzt sollten sie auch in diesem Beruf gern im Team arbeiten. In diesem Beruf ist es sehr wichtig, das sie Krankheitsverläufe sowie Gespräche zwischen Patient/in und ihnen oder dem Praxisarzt/ärztin unbedingt vertraulich behandeln (das sogenannte Berufsgeheimnis).
Ihr bevorstehender Ausbildungsweg

In der Ausbildung zum Arzthelfer bzw. zur Arzthelferin stehen ihnen drei Jahre harte Ausbildung bevor. Wer jedoch gewillt ist und sehr gern in diesem Beruf arbeiten möchte, wird auch diese Hirde erfolgreich bestehen. Eigentlich dreht sich in dieser Berufsrichtung fast alles um die Theorie, daher ist es auch kaum möglich, während der Ausbildung noch eine Berufsmittelschule zu besuchen. Dies ist wirklich nur in Ausnahmefällen möglich. Um ihre theoretischen Kenntnisse anwenden zu können, werden sie ihren praktischen Teil, in einer Arztpraxis absolvieren, so sammeln sie auch wertvolle Tipps und Erfahrungen direkt im Umgang mit dem Patienten und den Kollegen/innen. Unterrichtsfächer, die sie während ihrer Ausbildung kennenlernen, werden z.B. Physik, Anatomie, Chemie, Mathematik, Röntgen und das Labor sein, hierzu kommt noch der Unterricht in Krankheitskunde, Arzneimittelkunde, EDV-Unterricht, Physiologie, sowie der Sprechstundenassistenzunterricht.
Eine zweite Möglichkit, eine erfolgreiche Ausbildung in dieser Berufsrichtung zu absolvieren, ist der Besuch einer privaten Schuleinrichtung. Wo sich Schulen mit dieser Berufsfachrichtung befinden, erfahren sie bei ihrem zuständigen Arbeitsamt bzw. Berufberatung. Wer sich für diese Art der Ausbildung entscheidet, sollte seinen Geldbeutel nicht zu fest sitzen haben, den hier werden so einige Kosten auf sie zukommen, welche sich jedoch lohnen, wenn man seinen Traumberuf erfolgreich bestanden hat und sich mit zu den Glücklichen zählen kann, die ihr Abschlusszeugnis zum gelernten medizinischen Praxisassistent bzw. zur gelernten medizinischen Praxisassitentin in der Hand halten.

Informationen zum neuen Ausbildungsberuf Medizinische/r Fachangestellte/r.

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