Es ist soweit, die Ausbildung oder das Studium ist fast beendet, nun steht die Suche nach einem geeigneten Job an. Vielleicht ist man aber auch mit der Schule fertig und benötigt einen Ausbildungsplatz.

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Wie auch immer die individuellen Beweggründe für die Suche nach einer Bewerbung sein mögen ist unerheblich, wenn man die verschiedenen Bewerbungsformen betrachtet und weiß, welche Form wann gezielt zum Einsatz kommt. Mit der passenden Bewerbungsform ist ein großer Schritt auf dem Weg zum neuen Job getan, und wer die richtige Art der Ansprache bei seinem Wunsch-Unternehmen wählt, hat gute Chancen, bei seinem potenziellen Arbeitgeber positiv aufzufallen. Was also muss man zu den Bewerbungsarten wissen, und welche Form ist wann geeignet?

Eigeninitiative zahlt sich aus

Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob man bei einer Bewerbung selbst aktiv wird oder ob man sich auf eine Stellenanzeige bewirbt. Unternimmt man selbst den ersten Schritt, spricht man von eine Initiativbewerbung, denn in diesem Fall wird man selbst aktiv und platziert eine Bewerbung bei dem gewünschten Unternehmen, ohne zu wissen, ob eine Stelle vakant ist. Ergänzt werden kann eine Initiativbewerbung um ein Stellengesuch in den gängigen Jobbörsen. Damit präsentiert man sich nicht nur einem einzigen Unternehmen, sondern hat die Chance, eine Vielzahl von Personalchefs auf sich aufmerksam zu machen. Wer einen Bewerber mit dem entsprechenden Profil sucht, kann den Kandidaten gezielt ansprechen.

Bewirbt man sich dagegen um eine Stelle und antwortet auf eine Stellenanzeige in der Zeitung oder im Internet, ist die freie Stelle bereits geschaffen und muss mit einem geeigneten Kandidaten besetzt werden. Letztlich haben sowohl die Initiativbewerbung als auch die Bewerbung auf eine vakante Stelle Vorteile. Wer selbst aktiv wird, hat die freie Wahl des Unternehmens und kann aus der breiten Masse an Firmen wählen, was geeignet scheint. Der Bewerber spricht also die Unternehmen an, in denen er bevorzugt arbeiten möchte und weckt mit seinem Profil vielleicht den Wunsch, einen solchen Kandidaten einzustellen. Der Nachteil kann sein, dass gerade dieses Profil im Augenblick nicht benötigt wird, doch dann besteht die Möglichkeit, den Bewerber vorerst in der Warteschleife zu halten um bei Bedarf auf ihn zurückzukommen. Reagiert man auf eine Stellenanzeige, weiß man, dass die Position zu vergeben ist. Dann allerdings muss man sich gegen eine Vielzahl von Bewerbern durchsetzen, die gut qualifiziert sind. Eine Initiativbewerbung hat insgesamt also durchaus eine Reihe von Vorteilen.

Unabhängig davon, ob man sich für eine Initiativbewerbung entscheidet oder auf eine freie Position abzielt, sind die schriftliche Bewerbung, die Online-Bewerbung, die E-Mail-Bewerbung und die Nutzung einer Bewerbungswebseite die gängigen Methoden.

Der Klassiker: Die schriftliche Bewerbung

Sie war früher die übliche Form einer Bewerbung, heute wird sie mehr und mehr von den unterschiedlichsten Formen der Internet-Bewerbung verdrängt. Trotzdem legen einige Unternehmen heute noch Wert auf die schriftliche Bewerbung mit einem vollständigen Anschreiben, mit einem tabellarischen Lebenslauf und mit den wichtigsten Zeugnissen. Damit hat der Arbeitgeber greifbare Dokumente in der Hand, sie werden üblicherweise in Form einer Bewerbungsmappe versandt. Hier gelten relativ strenge Formate und Regularien, damit die Bewerbung ansprechend aussieht und gleichzeitig die wichtigsten Informationen enthält, aus denen sich der Personalchef ein Bild machen wird.

Schnell und übersichtlich: Bewerbungen im Web 2.0

Das Internet macht eine Vielzahl von neuen Bewerbungsformen möglich, die jedem Unternehmen die Möglichkeit geben, Zeit und Aufwand für die Bearbeitung zu sparen. Gleichzeitig sind solche Bewerbungen auch für den Kandidaten selbst schneller und kostengünstiger zu platzieren, er erreicht damit ein breiteres Publikum und präsentiert sich selbst als modern und offen für neue Medien und Technologien.

Besonders beliebt ist die Online-Bewerbung, sie wird meist über die Internetpräsenz eines Unternehmens initiiert. Ein standardisierter Fragebogen oder vorgegebene Formulare sorgen dafür, dass alle Bewerbungen in der Personalabteilung schnell zu bearbeiten sind, wobei der Aufwand in einem überschaubaren Rahmen bleibt. Auch für den Bewerber sind Online-Bewerbungen schnell und effizient zu versenden.

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Eine E-Mail-Bewerbung kann an einen persönlichen Adressaten oder an eine Team-Mailbox verschickt werden. In jedem Fall umfasst sie das Bewerbungsanschreiben, den Lebenslauf und Zeugniskopien, die als Anlagen versandt werden. Bei Bedarf kann man sich hier für eine Kurzbewerbung entscheiden und zusätzliche Zeugniskopien nachreichen. Ein Anschreiben und ein Lebenslauf sollten aber immer verschickt werden. Auch eine E-Mail-Bewerbung ist recht schnell angefertigt, wenn der Lebenslauf und die Zeugnisse bereits angefertigt und eingescannt sind.

Eine Bewerbungswebseite ist zunächst sehr aufwändig anzufertigen, und letztlich muss sie den Unternehmen auch zur Kenntnis gebracht werden. Trotzdem kann sie die geeignete Form der Bewerbung sein, wenn man über einen längeren Zeitraum ein größeres Publikum erreichen will.

Fazit: Die Online-Bewerbung macht das Rennen

Es bleibt zu vermuten, dass die Online-Bewerbung zukünftig noch weiter um sich greifen wird. Gerade große Unternehmen sind mit einem standardisierten Verfahren über ihre Internetpräsenz in der Lage, eine Vielzahl von Bewerbungen schnell und effizient zu verarbeiten und auch langfristig zu speichern. Außerdem ist die Online-Bewerbung auch für den Kandidaten selbst am schnellsten auszufüllen. Sie wird wohl in Zukunft noch gravierend an Bedeutung gewinnen.

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