Leider kommt es immer häufiger vor, dass Auszubildende in ihrem Ausbildungsbetrieb gemobbt, als „billige Arbeitskraft“ oder für arbeitsfremde Tätigkeiten missbraucht werden.

Auszubildende als billige ArbeitskraftLaut dem „Mobbingreport“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sind Auszubildende sogar die Personengruppe, die in der Arbeit am häufigsten Opfer solcher Schikanen wird. Betroffene Auszubildende klagen über psychische und körperliche Beeinträchtigungen (z. B. ständige Weinkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen, Schlaflosigkeit) und wissen nicht, wie sie sich gegen die Täter – vor allem Kollegen und andere Auszubildende, aber auch Vorgesetzte – wehren können. Viele fühlen sich gleichzeitig hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, die Ausbildung ganz abzubrechen, und der Angst, danach keine Ausbildungsstelle mehr zu bekommen.

Mobbing und Ausnutzung sind zwar auch im Erwachsenenalter ein Problem, können aber bei Jugendlichen noch sehr viel schlimmere Konsequenzen haben. Der Zusammenhang zwischen Mobbing im Jugendalter und der Entwicklung von psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter (z. B. Depressionen, Angst- und Beziehungsstörungen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit) ist wissenschaftlich belegt: Junge Erwachsene, die während der Schul- oder Ausbildungszeit Opfer von Mobbingattacken waren, berichteten in einer amerikanischen Studie deutlich häufiger über solche Beschwerden als nicht betroffene Personen. Zudem gehen Experten aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie davon aus, dass etwa 20 Prozent aller Suizide bei Jugendlichen eine direkte oder indirekte Folge von Mobbing in Schule oder Ausbildung sind.

Ein Grund dafür ist, dass sich im Jugendalter Selbstvertrauen und Identität erst langsam entwickeln müssen. Jugendliche reagieren sensibler auf Einwirkungen aus ihrem Umfeld und sind häufig beeinflussbarer als Erwachsene. Negative Ereignisse wie Mobbing und Ausnutzung in der Ausbildung haben daher „prägenden Charakter“ für die weitere persönliche und berufliche Entwicklung. So können Jugendliche, deren erste Erfahrungen in der Arbeitswelt vorwiegend negativ sind, anschließend große Schwierigkeiten haben, wieder dorthin zurückzukehren und sich dort zurechtzufinden.

Damit es nicht so weit kommt, sollte sich ein betroffener Jugendlicher möglichst bald an eine Vertrauensperson im Betrieb wenden – zum Beispiel an den Vorgesetzten oder einen vertrauten Kollegen oder, falls diese selbst die Täter sind, an den Betriebsrat oder in größeren Betrieben an die Jugendvertretung. Daneben bieten auch betriebsexterne Ansprechpartner wie Online-Foren, psychologische Beratungsstellen, Krankenkassen, die Arbeitsagentur, Gewerkschaften und die Ausbildungsberatung der zuständigen Kammer Information und Hilfe bei Mobbing und rechtlichen Ausbildungsangelegenheiten an. Zusammen kann dann überlegt werden, ob es sich wirklich um ein unlösbares Problem oder um ein Missverständnis handelt. Denn in einigen Fällen sind sowohl den Tätern als auch den Opfern die Konsequenzen ihres Verhaltens gar nicht bewusst, und es lässt sich einiges im persönlichen Gespräch oder durch Vermittlung eines Beraters klären. Verbessert sich die Situation trotzdem nicht oder verstößt ein Ausbilder grob gegen seine Pflichten (z. B. Nicht-Einhaltung der Bestimmungen im Jugendarbeitsschutzgesetz) kann der Ausbildungsvertrag auch fristlos gekündigt bzw. von der zuständigen Kammer aufgelöst werden.

27 Kommentare

  1. Pingback: Auszubildende sind die Nummer Eins als Mobbingopfer « Die-aktuelle-Antimobbingrundschau

  2. Patrick

    Ich habe folgendes Problem und zwar werde ich immer wieder angemeckert von meine Ausbilder. Ich halte das langsamm nicht mehr aus, leide schon an Durchfall und auch Schlafproblemen. Ich wollte mal nachfragen ob man einfach so den Betrieb wechseln kann?

    Mit Freundlich Grüßen

    Patrick

  3. pascal

    Als was machst du denn deine ausbildung? wenn du zB als elektriker machst wende dich an (wenn vorhanden) personalleiter/chef oder bei der Innung. Außerdem würde ich dir empfehlen so schnell wie möglich zur IHK zu gehen und dich dort genauer zu erkundigen.

    Ich kenn dein Problem nur zu gut und habe damals fast meinen Gesellen mit nem schraubendreher abgestochen weil der mich persönlich (hat mir unterstellt das ich drogen und alkohol abhängig bin) sowie auf meine familie (das sich meine eltern schämen sollten einen solch faulen sohn erzogen zu haben und das sie sich schämen würden wenn sie sehen würden wie ich arbeite) verbal beleidig/angegriffen hat. ich hatte magenkrämpfe, konnte nicht mehr schlafen mit dem gedanken im kopf "morgen wieder dahin". Ich habe mich 3 Wochen krankschreiben lassen vom hausarzt und nachher ein psychologen besucht (nicht das es mir wirklich sooooo krass an die nerven ging, nur ich wollte das der xxx dafür nen abriss bekommt) und dieses auch der ihk mitgeteilt. soviel ich weiß haben sie für dieses jahr keinen auszubildenen bekommen 😉

    hoffe das hilft dir weiter. kopf hoch und lass dich nicht unterkriegen.

    viel glück 🙂

  4. Katharina

    Hallo, ich mache eine Ausbildung zur Rechtsanwalts-und Notarfachangestellten. Bei mir fing alles an, nachdem ich meinen Ausbildungsvertrag unterschreiben hatte. Ich werde immer angeschrien und über mich gelästert. Ich hatte ein Gespräch mit meinem Chef gesucht und leider nicht wirklich gefunden, denn alles was vorgefallen war, haben die betroffenen Personen abgestritten und ich stand als Lügnerin da. Ich habe ein Gespräch mit meinen Lehrern gesucht, die mir aber auch nicht helfen konnten. Mittlerweile habe ich Schlafstörungen, starke Depressionen, Übelkeit, Reizdarm, ständige Heulanfälle usw. Ich sage mir immer, scheiss auf die, aber das geht an mir nicht mehr vorbei, sondern direkt in mich hinein…. Ich soll mittlerweile zum Psychologen, weil ich nichts mehr verkraften kann und mich nur noch zuhause einniste und mich von allen Bezugspersonen abgewand habe. Ich weiss einfach nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich will da einfach nur noch weg aber ich bin schon so weit und fast 22 Jahre alt und habe angst alles zu verlieren. Wisst ihr vielleicht ein Rat? Welche Möglichkeiten habe ich denn noch??

  5. Giacomo

    Hallo, bin 20 Jahre alt mache eine Ausbildung zum Mechatroniker und werde im Februar meine Ausbildung mit der Abschlussprüfung beenden. Meine Ausbilder haben mich in diesen Jahren richtig zur Sau gemacht. Persönliche Beleidigungen, unnötige Abmahnungen die ich aber mit dem Betriebsrat wieder rückgängig gemacht habe. Die Ausbildung in der Lehrwerkstatt in der Firma war ein richtiger Horror. Mein Ausbilder stand jeden Tag fast die ganze Zeit hinter mir und hat jede Bewegung während meiner Tätigkeiten beobachtet (wer macht da schon keine Fehler aus psychische Überforderung?) und mich wegen jeder Kleinigkeit fertig gemacht sogar z.B. wie ich an der Maschine stehen sollte oder welche Knöpfe an meiner Jacke geschlossen werden sollten…uvm. Dies spielte sich wie ein Teufelskreis ab. Ich wusste nicht mehr was ich tun sollte, dachte das Problem würde an mir liegen, dass ich vielleicht den falschen Beruf ausgewählt hatte.An einem Tag kam ich verspätet zur Ausbildung (1 Std. in etwa). Mein Ausbilder fragte mich: "Wie bist du hier her gekommen"? Ich antwortete: "Mit dem Bus natürlich wie jeden morgen". In wirklichkeit hatte ich mich von meinem Nachbar mit dem Auto fahren lassen, um eine größere Verspätung zu vermeiden, hielt es aber nicht notwendig ihm es so ausführlich zu erklären, nachdem ich mich für die Verspätung entschuldigt hatte. Ich arbeitete weiter wie gewohnt, bis er mich plötzlich zu sich ins Büro rufte. Er meinte: "Das kann nicht sein dass du mit dem Bus gekommen bist. Du wärst ansonsten erst 30 Minuten später hier angekommen." Er hatte sich praktisch die Buspläne aus dem Netz ausgedruckt, um zu prüfen, ob dies Wahr sei (Fragt mich nicht wie ein Mann auf sowas kommen kann). Ich wiedersprach ihm mehrmals und wollte ihm beweisen dass ich Recht hatte…ich wollte mich rausreden. Dann saß ich da vor beiden Ausbildern und kam mir vor wie bei der Kripo. Sie forderten mich auf, alles aufzuschreiben was ich an diesem morgen gemacht hatte nachdem ich aufgestanden bin, mit Uhrzeit. Es kam sogar soweit, dass er wissen wollte, wie lange und was ich im bad gemacht hatte. Da wurde es mir einfach zu viel und beichtete dass mich mein Nachbar gefahren hatte weil ich mich nicht noch mehr verspäten wollte und dass ich nicht verstand warum sie so einen theater daraus gemacht hatte anstatt froh zu sein, dass ich bälder da war als vorhergesehen. Sie forderten einen Gespräch mit meinen Eltern, da ich noch nicht volljährig war. Inzwischen ging es mit dem fertig machen weiter und es wurde schlimmer. Ich wünschte mir abends bevor ich einschlief, dass der liebe Gott mich über Nacht zu sich holte (Ich bin ein sehr gläubiger Mensch). Im Gespräch mit meinen Eltern saß auch die Azubi-Personalchefin mit am Tisch. Vor meinen Eltern machten sie einen ganz anderen Eindruck. Sie hatten ganz nettere Gesichtsausdrücke als ich kannte. Im laufe der Gespräche stellten sie mich dar wie ein Verbrecher. Sie redeten nur schlecht über mich. Sie deuteten sogar meinen Eltern, dass ich angeblich verdächtigt war ein Drogenabhängiger Jugendlicher zu sein. Meine Mutter fing an zu weinen. Sie kannte ihren Sohn viel zu gut und war sich sicher das dies nur Gerede von denen war. Ich kann bis heute sagen, dass ich bis heute noch nicht mal in Nähe von Drogen kam. Ich wills nicht zu lange ziehen. Es ist noch viel mehr passiert als dies, doch es würde zu lange dauern alles zu erzählen. Bis heute benehmen die siech mit mir sehr schlecht. Ich schlucke schon die ganze Ausbildungszeit alles, um keine Probleme in meinem weiterem Werdegang zu bekommen. Ich möchte aber nur eins. Nach der Ausbildung möchte ich mich (natürlich auf rechtlicher Weise) für alles rächen. Was kann ich alles tun? Danke im voraus an alle.

  6. Hey Katharina,das höhrt sich echt nicht gut an.Du brauchst dringendst eine Person mit der du sprechen kannst! Ich habe zur Zeit ein ähnliches Problem,mache eine Ausbildung im Krankenhaus (Op-Schwester)

    und werde in einer bestimmten Abteilung von der dort zuständigen Mentorin immer nur fertig gemacht…so heftig das ich sogar einen Heuelkrampf am Arbeitsplatz bekommen habe,habe mich jetzt 1woche Krankgemeldet.Aber ob ich die Ausbildung abbrechen oder weiter kämpfen soll,das weiss ich auch noch nicht! Achja habe alles meinem Atzt erzählt und der sagte; ich habe ein bourn out syndrom! ..erschöpfungszustand durch den ganzen Stress!

  7. Deine Situation ist echt nicht mehr zu toppen,verstehe aber auch nicht warum keiner auch nicht in der Schule dein Problem erkennt und dich unterstützt? Ausbildungsvorstand? Habt Ihr sowas? Wenn ja dann spreche mal mit den,die können dir bestimmt weiter helfen.

    Falls du aber dann immer noch auf taube Ohren stöhst…sorry aber dann solltest du schauen,das du dir etwas anderes suchst,du bist noch voll jung dir stehen alle wege noch offen! Was soll ich denn sagen ich bin 25! wenn ich aufhöhren würde hätte ich viel mehr Schwierigkeiten! Lass dich nicht fertig machen,es giebt einfach Menschen die den Schuss nicht gehöhrt haben:-) wahrscheinlich wissen die nochnichtmal wie scheisse sie sind!!!!

    Auf jedenfall geht deine Gesundheit vor,es bringt dir nichts wenn du ein Seelisches Wrack bist und unglücklich bist Okey

    Denk mal drüber nach, ob es das wert ist?

  8. Mein Ausbilder kommt zu mir und sagt mir ins gesicht ich wäre ein psychisch kranker mensch ein irrer ein unnnormaler mensch und sache wie volldepp volidiot arschloch und vieles mehr mus ich mir anhören zudem kam er mal ne woche an und sagte gleich schlage ich dich pass auf damit komt zwar nicht mehr jede woche aber er droht mir imer noch ich bin am ende mit meinen nerven und meine psyche leidet auch darunter zudem leide ich das weiß ich selbst unter wut ausbrüchen sogar aggresionen die er verusacht hat die ich tag täglich unterdrücke kan mir wer helfen??

  9. Hallo Katharina,

    dein beitrag ist zwar inziwschen ein jahr alt aber mir geht es genauso ich habe meine ausbildung angenfagen sogar im öffentlichen dienst. alles wird gegen mich verwendet lügenspielechn ohne ende. ich möchte auch am liebsten gehn, aber mir sitzt auch die zeit im nacken, da ich bald 22 jahre alt werde und ich auch ziele vor augen hatte

  10. Hallo ihr Lieben,

    benötige dringend Hilfe.

    Habe heute die 2.Abmahnung erhalten wegen Überschreitung der Kompetenz. Schon bei der 1. war ich anderer Meinung & es gab auch keine Beweise/Zeugen die den Vorfall bezeugen könnten (mir wurde vorgeworfen dass ich nicht loyal wäre & dem Betrieb schaden würde usw… Jetzt würft man mir vor, dass ich etwas gemacht habe was meinem Ausbildungsstand nicht entsprechend wäre obwohl ich meiner Ansicht nach auf Anweisung so gehandelt habe) Wie auch immer, wurde heute 1h vor dem eigentlichen Gespräch darüber informiert dass ein Gespräch stattfinden soll… Naja & da war dann auch eine von der JAV (Jugendausbildungsvertreter) dabei die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe & demnach auch kein Gespräch im voraus stattgefunden hat!

    Man erläuterte mir den Sachverhalt (Ich gegen 4 ) -> so hab ich mich gefühlt… naja nach langem hin & her schickten sie mich raus um sich zu beraten, obwohl die Abmahnung schon auf dem Tisch lag…

    Wie auch immer ich denke dass das reine Schikane ist & das sie mich raus haben wollen…

    WAS soll ich jetzt machen??

    LG

  11. Worum ging es dabei genau? Was für eine Ausbildung machst du und wie viel Zeit hast du schon in sie investiert?

  12. Hallo Freunde.

    Ich bin 25 Jahre und komme ursprünglich aus Afghanistan. Mache zurzeit eine Ausbildung als Zerspannungsmechaniker im zweiten Lehrjahr. (CNC Fräser)

    Ich habe vorher 3 Semester Maschinenbau an der Fachhochschule studiert.

    Ich bin kein deutscher Staatsbürger.

    Ich bin nicht der einziger Azubi in meiner Firma. Mit mir sind weitere 2 neue Azubi und einige von anderen Jahren, die schon weiter sind.

    Ich muss als einziger Azubi 2 Tage in der Woche den kompletten Firma kehren und Boden waschen. Über 5 Stunden. Wenn ich sehe, dass andere Azubi nur an den Maschinen stehen, dann regt mich das sehr auf. Man gibt mir Metallplatten die ich mit einer Metallsäge mit der Hand durchschneiden soll.(bis 2,5 cm Metallstäbe, keine Ahnung welche Legierung), obwohl wir elektrische metallsägen haben.

    Sie sagen, als Azubi muss man alles mit der Hand machen. ja nicht mit irgendeiner maschine.

    Ich habe für einem Metallstab 35 Minuten gebraucht. Da kommt der Werkstattleiter und meint zu mir, jetzt passt mal auf, Ich brauche viel zu lange dafür. Er hatte dafür nur 5 Minuten gebraucht, obwohl meine Hände voller Blasen sind, durch die mechanische Reibung auf der Handoberfläche.

    Dann gibt mir eine zweite Platte in der Hand und ich soll weitersägen. Obwohl ich in ein paar Minuten Feierabend habe. Ich mache nach meiner 8 Stunden arbeit schluß und gehe ins Bad, um zu duschen, dann tauchen andere WerkstatLeiter auf. Machen die Dusch-Tür auf und brüllen auf mich. Ich soll zu Hause bleiben, wenn ich meine Arbeit nicht zu Ende mache, brauche gar nicht zu Arbeit zu gehen.

    Ich kann Nachts nicht schlafen, obwohl ich durch die extrem blastende Arbeit, die man duch mich verrichtet, sehr sehr sehr müde bin. Habe extremdurchfall. Muss 5 mal während der 8 Studen das Klo aufsuchen.

    machmal wenn ich höre, wie dumm manche komentare der Werkstatleiter sind,wenn ich nach irgendwas Frage, dann möchte ich den sowas von auf die Fresse hauen.

    Achso, ich habe bis jetzt nach einem Monat Ausbildung in meinem Firma gar nichts gelernt. Nur kann sehr gut kehren. Manchmal denke ich, dass die Werkstatleiter denken, ich habe mich als Reinigungs Kraft oder Aushilfe beworben haben könnte.

    Ich gehe morgen zum Arzt lasse mich Krankschreiben, dann klären die sache mit meinem Anwalt.

    Achso, anchaml wenn ich dem Werkstatleiter Fragen stelle, weshalb die anderen Azubi nicht die gleiche Arbeit machen wie ich, darauf antwortet er, er seie keine Nazi oder ausländerfeindlich und ich soll ihm das ja auf keinen Fall vorwerfen sollen. habe keine Recht so von ihm zu denken. Er will das Thema sofort aus dem welt geschafft haben.

    LG

  13. Hallo Rafi! Das hört sich echt gruselig an. Beim Arbeitsamt bei der Berufsberatung soll es eine Stelle geben, die in solchen Fällen, das heißt bei Problemen am Ausbildungsplatz Hilfe leistet.

    Habe mich gestern mit einer Freundin darüber unterhalten, da mein Sohn auch in der Ausbildung ist und es dort kleinere Probleme gibt.

    Versuch es mal bei der Berufsberatung. Falls du nicht weiterkommst, kannst du dich gern nochmal melden. Ich versuche dann, mehr herauszubekommen, wohin man sich dort genau wenden muss.

    Liebe Grüße Gaby – mullings@htp-tel.de

  14. danke für deine Hilfe. Ich habe mich auch an das Arbeitsamt gewendet und auch an IHK. Die von IHK heuern mich dazu mein Ausbildungsbetrieb zu wechseln. Und die von Arbeitsamt machen sogut wie nichts und sagen mir, dass ich es mit der IHK klären muss. Also ich weiß nicht so richtig, was ich so machen soll. So ziemlich ratlos. Habe mich erstmal bis zu ende der Woche krankschreiben lassen.

    Das nächste Problem besteht darin, dass mein Ausbildungsbetrieb mir bis jetzt noch keine Ausbildungsvergütung für den Monat October geschickt hat. Ich werde höchstwahrscheinlich mein Ausbildungsbetrieb wechseln wollen.

    Falls ich keine Ausbildungsbetrieb finde, welche mich aufnehmen kann für dieses Jahr, bin ich gezwungen ein Jahr warten müssen.

    Liebe Grüße Rafi

  15. Tobias

    Hallo liebe Leute. Ich hoffe mir kann jemand helfen. (btw: bin seid dem 30.11.2011 17 Jahre jung)

    Kommen wir erstmal zu meinem Problem:

    Ich mache seid dem 15.8.2011 eine Ausbildung zum Tischler.

    Mein Problem besteht darin, dass die Gesellen jede Möglichkeit nutzen, mich fertig zu machen. Es kam alles so nach und nach. Am Anfang dachte ich mir noch: Okay.. Ich bin noch nicht so lange hier aber wenn ich das erstmal alles hier verstanden habe, werden die schon anders.

    Falsch gedacht. Um so länger ich dort arbeite, um so mehr werde ich fertig gemacht. Ich leide an Schlafstörungen und Heulkrämpfen die in den letzen Wochen sogar auf der Arbeit auftreten. Oft in der Mittagspause in der man für sich sein kann. Aber auch hin und wieder bei der Arbeit.

    Ich kann ja mal ein paar sachen erzählen die mich besonders belasten bzw. belastet haben: Es wurde zum Beispiel zu mir gesagt: Ich wäre der Faulste Stift den sie jeh gehabt haben. (das hat mich schon sehr belastet)

    Außerdem ist es mittlerweile so, dass ich auf jede Frage die ich stelle (die mich wirklich beschäftigt weil ich es ja auch verstehen möchte) eine dumme Antwort bekomme. Ich habe echt das Gefühl das ich alles aber auch wirklich alles falsch mache. Außerdem habe ich das Gefühl, die Gesellen bedenken gar nicht, das ich in der Ausbildung bin.. das dies meine ersten Schritte im Berufsleben sind.. und außerdem denke ich auch, dass sie einfach keinen bog auf mich habe, da sie mir das alles noch erklären müssen. <- Auf diese Vermutung komme ich, da wir noch einen weiteren Auszubildenden haben, der allerdings schon im 2. Lehrjahr ist und die Sachen alle schon besser kennt als ich. Ich habe das Gefühl sie vergleichen mich mit ihm und sehen dann nur die Sachen die er kann und ich noch nicht und denken dann wie dumm ich doch bin das ich sowas noch nicht weis.

    Wir haben 5 Gesellen und davon ist nur einer da, bei dem ich das Gefühl habe das er versteht das ich das alles noch lernen muss und halt noch nicht so weit bin. Nur leider werde ich ihm nicht sehr oft zugeteilt 🙁

    Ich weis einfach nicht mehr was ich machen soll.. Ich habe durch diese ganzen Vorfälle absolut die lust verloren, diesen Beruf weiter auszuführen. Ich habe auch schon nach ca. 2 Monaten mit meinen Eltern gesprochen das ich diesen Beruf nicht weiter ausüben möchte. Die meinten jedoch nur das sich das schon wieder legen wird.. und ich da jetzt durch muss.. und dass das normal wäre.. das es niemand in der Ausbildung leicht hat.. und das ich vor allem froh sein kann, dass ich überhaubt eine Ausbildung habe.

    Also habe ich mich weiter und weiter durch die Ausbildung gekämpft.. Jeden Abend bin ich mit dem Gedanken eingeschlafen: NEIN! Ich will da morgen nicht schonwieder hin :'(

    Teilweise liege ich abends im Bett und bin einfach nurnoch am Heulen bis ich dann unter Tränen einschlafe. Ich habe teilweise Bauchkrämpfe die wahrscheinlich auch dadurch kommen, dass ich oft garnichts esse, weil ich einfach keinen Hunger habe. Stattdessen Rauche ich mir den Hunger weg.

    Ich weis einfach nicht was ich machen soll. Zum einen will ich meine Eltern und meine sehr geliebte Oma nicht enttäuschen die sehr stolz auf mich ist.. und zu anderen steht für mich persönlich fest, dass ich diesen Job nicht machen möchte. Ich kann auch jetzt schon zu 100% sagen, dass wenn ich die Ausbildung irgendwie hinter mich bekomme, ich in meinem weiteren Berufsleben auf jeden Fall nichts derartiges mehr machen möchte. Stattdessen würde ich viel lieber im Büro arbeiten. Als Anwendungsentwickler, Mediengestalter / Grafikdesigner oder sonstiges. Auf der Beruf als Kraftfahrer würde sehr für mich in Frage kommen.

    Wie gesagt. Ich weis einfach nicht mehr weiter. Ich habe auch hin und wieder Selbstmordgedanken, die allerdings nicht ausarten sondern sich darauf begrenzen, dass es mir schlicht und ergreifend egal wäre, wenn ich erschossen werden würde oder am nächsten Morgen einfach nicht mehr aufwachen würde.

    Das alles kann doch nicht der Sinn einer Ausbildung sein oder? o_O

    Bitte sehr um Hilfe, da ich alleine einfach nicht mehr weiter weis.

    Danke an alle die sich die Mühe gemacht haben sich das ganze durchzulesen und danke auch an alle die mir Helfen wollen bzw. können.

    Freundliche Grüße, Tobias.

  16. Gruppendynamik.

    Du hast dich durch Verhalten und vor allem Körpersprache von Beginn an in eine Opferrolle manövriert. Sicher, ein Lehrling ist erstmal der "kleinste" von allen in der sozialen Hierarchie. Das bedeutet jedoch nicht, dass er sich alles gefallen lassen muss.

    Du selbst hast deinen Kollegen vermittelt (siehe oben) dass du einer bist, der das alles mit sich machen lässt.

    Kaum Selbstbewusstsein, defensives Verhalten, zaghafte Blicke zu Anderen, Kopf oft gesenkt, Schultern eingezogen, leise Stimme, schüchtern wirkend, "sich klein machen"? Ich denke mal: Ja. Das dürfte auf dich zutreffen, zumindest in groben Zügen.

    Darauf springen deine "Gegner" natürlich an, unsozial wie sie selber sind. Einer oder Zwei von denen verspüren selbst Frust, den sie aufgrund ihrer mangelnden sozialen Kompetenz an DIR auslassen, dabei aber "Gruppenführer" sind. Die Anderen sind nur "rangniedrigere" Mitläufer, welche mitmachen, damit es sie nicht selbst trifft. Ja, die sind sogar froh darüber, dass es dich gibt. Denn so trifft es sie nicht… siehe oben.

    Auch Gruppendynamik.

    Fazit:

    Dein eigenes Verhalten muss sich ändern. Deine Ausstrahlung musst du korrigieren. Ein Berufswechsel wird dir nichts(!) bringen, denn wenn du das Bild, das du selbst nach außen ausstrahlst nicht änderst, dann wird dir das, egal wo, immer wieder passieren!

    Sicher, in dieser Lehre wird das schwer, denn die haben ja "dich" schon im Kopf, in Schubladen gesteckt. Da wieder rauszukommen ist problematisch.

    Jetzt die konventionellen Tips:

    (die eigentlich mehr oder minder Blödsinn sind, weil man sie nicht brauchen würde, wenn man sich nicht zum Opfer macht. Siehe oben)

    – Mobbingtagebuch führen (WANN passiert WAS?)

    – Mit dem Chef darüber reden (Mobbing ist strafbar!)

    – Klare, selbstbewusst! vorgetragene (ohne zu schreien) Ansagen, am besten unter 4 Augen gegenüber dem "Rädelsführer", dass es genug ist und du dir das nicht mehr gefallen lässt. Gern auch darauf hinweisen, dass Mobbing strafbar ist und du Anzeige erstattest, wenn es sich fortsetzt.

    So das war's ganz grob. Lern draus. Ist mein voller Ernst.

  17. Hallo

    Ich habe auch schon einen beitrag erfaasst indem es darum ging das ich auch auf der üblesten weise gemobbt wurde. Ich mache eine ausbildung im ÖD.

    Ich sollte klos putzen wurd angeschrien das ich nix wert bin hab dort nix gelernt usw wir wechseln alle paar monate die bereiche… Eine beurteilung bekam ich bis jetz auch nicht obwohl ich sie schon hätte haben müssrn.

    Mein fehler war das ich keine beweise wie es mir dort ergangen ist ich hab mich noch nie so schlecht gefühlt! Und ich hatte in der zeit auch immer regelmäßige termine bei einer psychologin. Meine familie merkte auch das ich seitdem ganz anders geworden bin ich war schnell agressiv und so war ich vorher nie. Ich hab mich abgeschottet nix gegessen nur geweint und wusst nicht so recht was ich mit meinem leben noch anfangen sollte.

    Nun bin ich dort weg. Ich habe auch die JAV informiert hat aber nix gebracht. Die chefin von meinem bereich hat mich nur ausgelacht aks ich sagte ich werd mich dort melden.

    Ich hab totale angst. Was würdet ihr machen, wenn es nach der ausbildung heisst ich soll wieder in den bereich? Ich weiss das ich mir darüber noch keine gedanken machen sollte aber was ist wenn es wirklich so is und ich keine alternative bekomm? Ich weiss was dort abgelaufen ist und ich werde noch sehr lang brauchen

    das Ich alles verarbeiten kann was dort vorgefallen ist und ich denke mir das ich auf meine gesundheit achten sollte auch wenn das heisst das ich nach der ausbildung nicht dort bleiben kann!

    Versteht ihr mich?

    Lg

  18. Hallo zusammen,

    ich hatte selbst das Problem und wurde während der Ausbildung zu einem Mobbingopfer. Ich absolvierte meine Ausbildung in einem mittelständischen Unternehmen und war als einzigste Auszubildende der Chefin direkt unterstellt. Ständig musste ich ihre Launen ertragen, Ausbildungstätigkeiten wurden mir entzogen, "Drecksarbeit" wurde mir stattdessen auferlegt. 30 Anrufe am Tag seitens der Chefin bei denen ich auf das übelste Beleidigt und erniedrigt wurde, stellten einen guten Tag dar, meistens war es immer schlimmer. Ich schlief kaum noch, hatte mit dem Magen Probleme und innerhalb von 6 Monaten 30 kg verloren. Ich arbeitete 7 Tage die Woche und machte zusätzlich noch einen Haufen Überstunden. In meiner Not wand ich mich an die IHK, geholfen wurde mir jedoch nicht.. keine Tips, keine Ratschläge, keine Unterstützung. Auf eigene Faust suchte ich nach einem anderen Ausbildungsbetrieb bei dem ich meine Ausbildung weiterführen könnte. UNterstützung von irgendjemandem ? Fehlanzeige! Dennoch habe ich dann einen Ausbildungsbetrieb gefunden der mir eine Chance gab. Dort bin ich immer noch und fühle mich pudelwohl. Leiden wie Depressionen und Magen-Darm-Störungen sind leider geblieben, genauso die Angst wieder gemobbt zu werden.

    Mein Rat an alle Azubis, wenn ihr euch nicht wohl fühlt, ihr massive Probleme habt, denkt bitte an eure Ausbildung – an eure Abschlussnote, die Ausbildung leidet unter solch einem Arbeitsumfeld. Reißt rechtzeitig den Hebel um, schaut euch leise um und wechselt so schnell ihr könnt. Ich habe es nie bereut.

    Viele Grüße

  19. darkwing

    Hallo!ich weis nich wann du den beitrag veröffentlicht hast aber ich habe den drang danach es zu beantworten^^also ich bin 21 und mache meine ausbildung als Tierwirtin.in dem stall herrschen Dauerhaft raue sitten und fast schon schikane. ich hätte den betrieb wechseln könn war alles unter fach und siegel aber als ich nochmal mit meinen einst unerträglichen ausbilder geredet hatte und mit meinen großen chef war ich überrascht.und ganz ehrlich ich will nicht mehr vor etwas davon laufen.auch wenn die anderen mich nicht mehr mögen aber ich lass mich da nich unterbuttern sag dir das selber auch!die jahre gehen schneller rum als man denkt und am ende wollen doch manche einen nur rausekeln.lass dich nich fertig machen!wenn dann beschwer dich volles rohr!und bleib an deinen zielen dran ich will das auch:)

  20. Sophie

    Ich hasse meine Ausbildung , ich bin völlig am ende hab Angst zur Arbeit zugehen , ich zücke zusammen wenn ich meinen namen Höre , ich werde ausgeschlossen und mies behandelt.
    Ich traue mich nicht etwas zu sagen und hatte schon öfters einen Krankenschein wegen straken Magen schmerzen und Durchfall.
    Manchmal weine ich zuhause und wünschte mir ich könnte alles hin schmeißen .. ich hab erst ein Jahr hinter und kann denn Gedanken nicht ertragen noch länger da zu bleiben , mein Arzt hat mich eine Woche lang Krank geschrieben nach dem ich einen nerven zusammen Bruch hatte , da meine Ausbilderin immer sehr persönlich wird.. ich gehe nur gerne zu arbeit wenn sie krank ist oder Urlaub hat , ich freue mich wenn sie Krank ist .. das ist ja wohl nicht mehr normal.Ich zähle sogra die Tage… der Monatg und Dienstag ist für mich die pure Hölle.
    Ich würde gerne in eine anderen Betrieb wechseln weiß aber nicht wie das gehen soll.

  21. Anette

    Nach meinem abi habe ich eine Ausbildung in einem großen Büro angefangen.Bin im zweiten Lehrjahr.Ich hab das Problem dass ich mich schon immer sehr schlecht konzentrieren konnte und etwas länger als andere brauche um Zusamnenhänge zu verstehen. Ich vergesse auch sehr viele Sachen, die mir erkläret wurden,wenn ich sie mir nicht aufschreibe.(das tuhe ich jetzt aber immer) Von Anfang an wurde die Ausbildung für mich wegen diesen Dingen zum Horror. Ich muss alle zwei Monate zum Chef,weil andere Auszubildende mich verpetzten,wegen so pauschalen gründen wie zb dass ich den Arbeitsablauf nicht kenne oder Unterlagen nicht anhefte und liegen lasse,obwohl das einzelsituationen waren und alle Gründe hatten.die andren Azubis reden nicht vorher mit mir,sie gehen direkt zum Chef und egal worum es geht der Chef steht immer an deren Seite und nutzt es aus dass ich zu schüchtern bin mich verbal zu wehren.Ich wurde vor ein paar Monaten in eine andere Abteilung versetzt,da ist es noch schlimmer,die Mitarbeiter sind so unfreundlich zu mir,dass ich mehrmals in der Woche auf Arbeit in Tränen ausgebrochen bin.aus Angst war ich noch unkonzentrierter und habe noch mehr Fehler gemacht,woraufhin ich wieder zum Chef musste..es ist ein richtiger Teufelskreis.Irgendwann konnte ich nicht mehr und habe mich an einen Ansprechpartner für Azubis im Büro gewendet,ich bin vor ihm in Tränen ausgebrochen und hab ihm alles erzählt,wie ich behandelt werde und das ich Angst hab zur Arbeit zu kommen. Er hat dann mit den Mitarbeitern geredet und die haben mich sehr schlecht gemacht und eben erzählt dass ivh mich nicht konzentrieren kann und schlecht hinterherkomme…….(was ja auch stimmt,aber ich bemühe mich jeden Tag und versuche es zu ändern,was auch teilweise gelungen ist ,aber ich finde das ist kein Grund für die Mitarbeiter mit mir so umzugehen.) daraufhin musste ich dann wiedermal zum Chef und mir wurde das recht entzogen den Azubis aus dem ersten Lehrjahr was beizubringen (bei uns werden Azubis im ersten Lehrjahr ausschließlich von andren Azubis angelernt).danach hatte ich wieder zich Gespräche mit dem Chef und wurde wieder von andren Azubis ohne vorher mit mir geredet zu haben bei ihm verpetzt.jetzt muss ich jede Woche zum Chef,zusammen mit dem andren Azubis und die erzählen ihm dann vor mir wie ich arbeite und urteilen über mich ,……..ich bin einfach nervlich am Ende und weiß kein Rat mehr………egal wie sehr ich mich bemühe und versuche zu ändern ,die finden immer andere Gründe um mich zum Chef zu zerren,was soll ich nur tun?

  22. Stefan

    Hallo Anette,

    mir ging es in der Ausbildung auch so -wenn man einmal angeschlagen ist, dann wird man es bleiben. Das hat sehr viel auch damit zu tun, mit wem man befreundet ist und wie man auf andere Leute zu geht, und in welchem Licht man sich selbst sieht. Ich hab es mir leider verbockt mit den anderen, da ich damals sehr naiv war und nicht überlegt an Sachen heran gegangen bin. Ich habe im Lager eine Ausbildung absolviert und wurde auch oft von meinen Chefs, Kollegen und Mit-Auszubildenden ausgenutzt. Allerdings erst nachdem mir ein großer Fehler passiert ist. Ich habe mich geoutet….Meine Homosexualität wollte ich nicht mehr verbergen und bis dato lief ja auch alles gut, es gab keine Probleme. Doch ab diesem Zeitpunkt war alles anders, ich wurde gemobbt und ausgenutzt, ich konnte noch soviel Widerstand zeigen, es hat nichts genützt. In einem Arbeitsumfeld voll von hetero Rollenbild-Vorstellungen hatte ich nichts zu suchen… ich hab es durchgezogen und bin froh, dass ich nun weg bin von dort. Übrigens habe ich ADHS, konnte mich also auch nie wirklich konzentrieren und auch das wurde mir oft vorgehalten, dass ich schlampig, unsorgfältig arbeite. Nichts zu ende denken kann, zu vergesslich bin, die anderen Leute nicht ausreden zu lassen. Ich weiß, dass diese Eigenschaften nicht gerade die besten sind, allerdings kann ich nun auch nichts dafür. Ich versuche ja wie du, mich zu konzentrieren, so gut wie es eben geht. Und nun mache ich den Betriebswirt. Mir geht es wirklich besser jetzt und ich bin mir sicher, dass ich später in einem Umfeld arbeiten werde, dass erwachsener und aufgeschlossener/toleranter ist. Ich würde an deiner Stelle versuchen, die Ausbildung durchzuziehen, dich nicht entmutigen zu lassen und falls es zu schlimm wird, einfach mal eine Woche krank zu machen. Ich denke ein paar Wochen Fehlzeit sind völlig okay….Vielleicht hilft dir ein Psychologe auch ganz gut, der kann evtl. eine Therapie mit dir angehen. Und keine Angst davor, ich war schon bei einigen und die sind auch nur Menschen :).

    LG
    Stefan

  23. Hallo, ich mache eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten. Ich habe mittlerweile massive Probleme in der Kanzlei. Ich werde immer angeschrien und über mich wird gelästert, ich muss arbeiten machen, die für meine Ausbildung irrelevant sind, muss für die private Arbeiten fertigstellen, das ganze Büro jeden zweiten TAg wischen etc. wird dass anicht gemacht wird driekt wieder rumgeschrien. Ich war im AUgust/September 3 wochen Arbeitsunfähig geschreiben bezüglich eines zweifachen Bänderrisses, da ich starke schmerzen hatte und auch 2 wochen auf gehstützen gelaufen bin, meine Chefin bzw. deren Schwester (vorgesetzte, ist ein kleines Büro wo nur Familie arbeitet) hat sich unverzüglich an meine Krankenkasse gewendet und daraufhin habe ich von denen ein breif bekommen ich sollte zum medizinischen dienst, das nach nichtmal 3 Tagen krankheit und zuvor war ich nur einmal eine Woche krank bzgl eines Autounfalls. Ich hatte ein Gespräch mit meiner Chefin und der Vorgesetzten gesucht, leider hat es mir nicht geholfen, denn alles was vorgefallen war, haben die betroffenen Personen abgestritten und ich stand als Lügnerin da und als die Person die die einzigen Fehler macht. Mir wurde gesagt ich sei geschäftsschädigend und mir wird sehr oft gesagt, dass wenn es so weiter geht, die mich rausschmeißen. Ich habe ein Gespräch mit meinen Lehrern gesucht, die haben mir empfohlen mich an den Aufsichtsanwalt zu wenden, was ich auch getan habe, jetzt läuft des mehr oder weniger über den Anwalt. ich habe mittlerweile Schlafstörungen, starke Depressionen, Übelkeit, Reizdarm, ständige Heulanfälle, Herzrasen und sobald ich die lezte sehe oder die anrufen oder ich nur an die arbeit und die leute denke die heftigsten Zitteranfälle…selbst vor dem Aufsichtsanwalt habe ich angefangen zu weinen, da mir das alles zuviel wird…bin nur noch am weinen, egal wo und wann, ich kann die Tränen einfach nicht zurückhalten. Ich habe Alpträume und wenn ich aufwache könnte ich direkt mich übergeben weil es mir mega schlecht geht. Ich denke mir immer wieder, scheiss auf die die können dir nichts, aber das geht an mir nicht mehr vorbei, sondern direkt in mich hinein. Bin jetzt wieder AU-geschrieben wegen Depressionen. Ich soll jetzt zum Psychologen, weil ich das einfach nicht mehr aushalte, nichts mehr verkraften kann und mich nur noch zuhause einniste, mich einfach von allem abwende und auch keine motivation mehr finde. Ich weiss einfach nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich will da einfach nur noch weg aber ich bin schon so weit und fast 22 Jahre alt und habe angst alles zu verlieren. Andererseits habe ich einfach nur noch mega Angst und Panik davor, dort hin zurück zu gehen, weil ich ganz genau weiss, dass es ein riesen terror geben wird. Da das Büro die letzte Woche geschlossen war, habe ich die AU-Bescheinigung nur in den Briefkasten geworfen und nicht angerufen, der Anwallt meint ich müsste nicht anrufen und auch wenn die mich jetzt anrufen solle ich nicht dran gehen und alle telefone abschalten. Jetzt haben die aber schon sehr oft angerufen und ich habe eingfach nur Angst, gehe auch nicht dran weil ich sone Angst davor habe….:( bin einfach am Ende und weiss absolut nicht mehr weiter… bitte helft mir…:'(

  24. Uhu…das liest sich ja wie ein Blick in den Rückspiegel.

    Ich habe auch sehr spät (mit 25) eine Ausbildung im ÖD angefangen. Ein Rundlauf durch alles städtischen Abteilungen. Am Anfang lief alles noch recht gut, hat auch Spaß gemacht (obwohl das nicht mein Traumjob war), aber dann fing es an. Ich hatte als einzige kein Interesse an der JAV (Jugendauszubildendenvertretung) oder an einer Gewerkschaft. Das war wohl ein Fehler. Alle anderen Azubis haben sich dort angemeldet, wohl auch um mehr Freizeit zu haben (denn für Treffen und dergleichen wurde man ja freigestellt). Ich war außen vor, weil ich mich auf die Ausbildung und die Schule konzentrieren wollte und jeden Tag fast eine Stunde Anfahrt zur Ausbildungsstelle hatte und froh war, wenn ich abends daheim war.
    Mir wurden Sachen unterstellt wie: die arbeitet schlampig, die läßt alles stehen und liegen…und so weiter und so fort. Ich habe versucht das zu ignorieren, weil ich froh war einen Ausbildungsplatz bekommen zu haben.
    Dann kam mein Todesurteil….erst mußten bei mir die Weisheitszähne raus, dann habe ich eine Knie-OP gehabt (war notwendig, da ich kaum noch laufen konnte). Habe mir aber trotzdem dann auf Krücken zur Arbeit geschleppt, wieder mal in eine neue Abteilung. Dort hat man gesehen, das ich kaum laufen konnte, ich mußte aber stundenlang am Kopierer stehen oder Botengänge machen, da ich ja scheinbar für alles andere zu dumm war (O-Ton Chefin). Also habe ich ein halbes Jahr mit kopieren verbracht. Einige Zeit ging es dann wieder in anderen Abteilungen, bis ich zur letzten kam. Der Chef dort war mit allen auf “Du”, er duzte jeden ohne zu fragen. Aber wehe, man machte etwas falsch, dann tickte er aus….er schrie und brüllte einen in Grund und Boden vor allen anderen Mitarbeitern. Ich bin danach rausgerannt, habe mich auf dem Klo eingeschlossen. Danach fing es auch mit Magen-Darm Beschwerden und Heulkrämpfen an…an Schlaf war kaum noch zu denken. Habe mich förmlich versteckt vor ihm und bin sogar eine Etage tiefer auf WC gegangen, um ihm nicht zu begegnen. War auch lange krank in der Zeit, worunter auch die Schulnoten gelitten haben.
    In der Schule wurde ich wegen der Lästereien der andern Azubis nur noch geschnitten. Habe dann auch wegen extremer Prüfungsangst meine mündliche Prüfung nicht bestanden…also verlängert, weil ich nicht aufgeben wollte, und die Hölle ging weiter. Erst wußten sie nicht wohin mit mir, dann habe ich 3 Monate in einem Aktenraum ohne PC gesessen und wußte nicht was ich tun sollte. Ich habe ingesamt 1 Jahr mit Sinnlosigkeiten verbracht, weil ich auch durch die zweite mündliche Nachprüfung geflogen bin. Beim dritten Mal hat es endlich geklappt und als ich danach beim Ausbildungsleiter meine Papiere abholen wollte, hat der sich verleugnen lassen.

    In diesem “Betrieb” zählten scheinbar nur Leute, die Arsch gekrochen sind beim Chef oder so taten, als wüßten sie alles. Ich habe mich immer gefühlt wie der letzte Dreck und war am Ende sehr oft krangeschrieben.
    Wenn ich das alles gewußt hätte, ich hätte die Stelle niemals angenommen damals. Aber beschweren hat/hätte nichts gebracht, weil immer nur die Ausbilder recht hatten, selbst ein Termin beim psychologischen Dienst (da mußte ich hin) hat nur wenig Besserung gebracht…

    Mobbing im Betrieb ist das allerschlimmste und ich bin froh, das ich es hinter mir habe, wenn ich auch glaube, das mich das in einigen Punkten geschädigt hat. Ich war eigentlich immer etwas schüchtern, aber seit der Zeit gehe ich kaum noch aus mir raus, vermeide Kontakte, bleibe aus Angst vor Enttäuschungen lieber für mich….
    Also wenn ihr Probleme im Job habt, versucht Hilfe zu finden, egal wo…und wenn ihr bis zum Äußersten geht. Wenn niemand was tut, wird sich auch nichts ändern.
    LG*

  25. ich und nur ich

    hallo sophie!

    ich weis nicht ob sich an deiner situation schon etwas geändert hat aber mein sohn hat im moment das selbe problem. in seinem ausbildungsbetrieb kann er niemandem etwas recht machen. er wird bewusst klein gemacht und es wird bei ihm intensiv nach fehlern gesucht. habe mich deshalb kundig gemacht bei der ihk wegen ausbildungswechesel. stellt alles kein problem dar. such dir einen neuen ausbildungsplatz, wenn du ihn hast dann frage nach einem aufhebungsvertrag. übrigens bei der ihk gibt es dafür spezielle konfliktberater, die helfen einem dabei. sollte sich deine chefin nicht darauf einlassen dann kündige. führe ab jetzt ein mobbingtagebuch (datum, zeit und art des mobbings exakt eintagen). somit schaffst du es vielleicht eine außerordentliche kündigung, also von heute auf morgen zu erreichen. sollte es aber nur mit einer normalen kündigung erreichbar sein dann achte auf kündigungsfrist und ausbildungsbeginn in deinem neuen betrieb. bleib auf jeden fall in dieser zeit mit der ihk in verbindung. mir sagten sie: lieber den betrieb wechseln als abbrechen. ich hoffe ich konnte die ein wenig helfen. und an alle anderen azubis hier: fresst nicht alles in euch hinein, vertraut euch in jedem fall jemandem an und redet euch alles von der seele, das ist wahnsinnig wichtig. ansonsten geht ihr an euren problemen kaputt. ich drücke allen hier die daumen das sich alles zum guten wendet.
    LG

  26. Schönen guten Abend!
    Ich habe mal eine Frage, bin seit 4 Wochen in einem neuen Betrieb als Azubi und werde dort seit 3 Wochen gemobbt und das aufs schlimmste.
    Darf ich mich krank schreiben lassen?
    Und wenn ja was soll ich als nächstes tun?
    Bin echt am Ende und weiss nicht mehr was ich tun soll.
    Ich werde jeden Tag kritisiert und mache alles falsch, ich bekomme Anweisungen die dann doch nicht gemacht werden soll, das erfahre ich aber erst wenn ich damit fertig bin und man unterstellt mir zu lügen als ich Hilfe gesucht habe.

  27. Monz hans-Günter

    Hallo und guten Tag ,

    Meine Tochter (23 Jahre)ist seid Februar 16 Auszubildende in einer Tierarztklinik. Die Tierarztklink besteht aus Dem Chef als Tierarzt, eine Tierärztin ( hat jetzt gekündigt) eine TFA und die beiden Auszubildende . Die beiden Lehrlinge mussten an manchen Tagen zwischen 12 und 14 stunden arbeiten. Auch mussten sie , als die Reinigungskraft krank war, die ganze Klinik noch nebenbei putzen. Am Anfang wurden sie auch noch gelobt. Seid ca. 3 Wochen aber hat der Tierarzt sich gedreht und macht die Lehrlinge nur noch massiv runter, sie können ihrem Chef nichts mehr recht machen. Mittlerweile ist es so schlimm geworden, das meine Tochter immer weinend nach Hause kommt. Nach längerem Gesprächen mit unserer Tochter haben wir herausbekommen , das Ihr Chef krank ist und auch Angst hat seine Zulassung für die Tierklink zu verlieren, da er kaum eine Tierärztin/Tierarzt geschweige eine Tierarzthelfer/in findet und die beiden Auszubildenden immer öfters über 12 std arbeiten müssen. Jetzt zu meiner Frage ?: Wo kann man sich hinwenden wenn die Probleme noch massiver werden und welche Rechte haben die beiden Lehrlinge ??. Da die beiden Auszubildenden erst im Febr. 16 angefangen haben und die Schule erst im August anfängt, können sie dann eine Ersatzlehrstelle bekommen und wo müssen sie sich hinwenden. Ich schreibe mit voller Absicht keine Namen dabei ,weil ich Angst habe ,das es dann noch schlimmer wird. Da es ein Traumberuf meiner Tochter ist würde ich mich sehr freuen wenn sie uns mit Rat und Tat helfen könnten , zwangsläufig vielleicht auch mit einer neuen Lehrstelle. Wir kommen aus Saarbrücken ,meine Tochter ist mobil und würde sehr gerne Tierarzthelferin erlernen und auch ausüben .

    P.S Dabei würde ich mich natürlich freuen wenn es doch noch in der Tierklinik eine Besserung zustande käme.

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