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Erfolg – dieses Ziel hat wohl jeder Mensch im Leben. Allerdings gibt es große Unterschiede, wie dieser Erfolg definiert wird. Die einen sehnen sich nach viel Reichtum, großer Macht oder sozialem Ansehen. Die anderen wünschen sich einfach ein ruhiges Leben in einem abbezahlten Eigenheim mit möglichst viel Freizeit. Und wieder andere wollen um die Welt reisen in völliger Unabhängigkeit. So verschieden die individuellen Ziele auch sein mögen: Gewisse Charaktereigenschaften erhöhen deine Chance, dass du diese (eines Tages) erreichen wirst. Hast du sie also auch…die Erfolgspersönlichkeit?

Wer Erfolg haben will steht auf, macht weiter und kämpft, um zu siegen.
Bildnachweis: Photo by Matheus Ferrero on Unsplash
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  1. Von „Gewinnern“ und „Verlierern“
  2. Erfolgseigenschaft „Durchhaltevermögen“ – angeboren oder nicht?
  3. Du musst deine Ziele kennen – und bewahren
  4. Du bist ein „Macher“? Dann bist du auch ein „Gewinner“!
  5. Fazit

Von „Gewinnern“ und „Verlierern“

Ohne mit Klischees arbeiten oder jemandem auf den Schlips treten zu wollen: Es gibt „Gewinner“ und „Verlierer“. Vermutlich fallen dir bei diesen Begriffen direkt einige Beispiele aus deinem sozialen Umfeld oder auch unter berühmten Persönlichkeiten ein. Es handelt sich also um Personen, bei denen scheinbar alles im Leben gelingt – oder überhaupt nichts. Vielleicht zählst du dich sogar selbst zu einer dieser Gruppen. Was aber unterscheidet diese erfolgreichen Persönlichkeiten von jenen, bei denen nichts so richtig klappen will?

„Du fällt hin, um wieder aufzustehen. Du stehst wieder auf, um weiter zu machen. Du machst weiter, um zu kämpfen. Du kämpfst, um zu siegen!“ (Relu Julian Gavrilei)

Dieses Zitat bringt auf den Punkt, was einen Siegertypen von einem Verlierertypen unterscheidet: und zwar Durchhaltevermögen. Es geht also darum, seine Ziele im Blick zu behalten und so lange zu verfolgen, bis diese erreicht wurden. Ob es dabei um eine steile Karriere und das große Geld geht oder schlichtweg um mehr persönliche Unabhängigkeit, ist irrelevant. All diese und viele weitere Ziele lassen sich nämlich nur mit Durchhaltevermögen erreichen, und zwar jedem Hindernis zum Trotz.

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Erfolgseigenschaft „Durchhaltevermögen“ – angeboren oder nicht?

Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit, Disziplin…diese Begriffe werden oft und gerne in einen direkten Zusammenhang mit dem Durchhaltevermögen gesetzt. Tatsächlich hängen sie eng zusammen, sind ein Stück weit sogar Synonyme. Die Frage, welche sich dir gewiss stellt, ist aber jene, ob diese Eigenschaften angeboren sind? Ist also schon von Geburt an festgelegt, ob du ein „Gewinner“ oder ein „Verlierer“ wirst? Glücklicherweise lautet die Antwort: Nein! Zwar mag es sein, dass der eine bessere und der andere schlechtere Startvoraussetzungen mitbringt. Doch selbst, wenn das Durchhaltevermögen bislang nicht in deiner Persönlichkeit verankert war, kannst du es jederzeit erwerben oder trainieren – ähnlich wie bei der Disziplin.

Lese-Tipp: Selbstdisziplin: So geht’s mit Willensstärke zum Erfolg

Nicht locker lassen, dich anstrengen und bemühen, weitermachen – auch, wenn es schwierig wird – so lautet also dein Motto für (mehr) Erfolg im Berufs- und Privatleben. Zumindest ist das Durchhaltevermögen eine wichtige Zutat im Erfolgsrezept, wie bereits viele berühmte Persönlichkeiten bewiesen haben. Denn auch Steve Jobs, Laurence Fink und viele weitere Namen in der Liste der erfolgreichsten Menschen überhaupt sind in ihrer Laufbahn gescheitert, und das meistens nicht nur einmal.

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Wann andere aufgegeben hätten, haben sie aber weitergemacht. Kannst du dieses Verhalten auch bei dir selbst beobachten, ist das ein Anzeichen dafür, dass du die Erfolgspersönlichkeit in dir trägst. Doch wie sehen die weiteren Zutaten in diesem Rezept aus? Denn das Durchhaltevermögen alleine reicht leider noch nicht aus.

Du musst deine Ziele kennen – und bewahren

Ein weiteres untrügliches Zeichen für eine Erfolgspersönlichkeit ist die Zielstrebigkeit. Denn sie steht zwar in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Durchhaltevermögen, doch es gibt einen kleinen aber feinen Unterschied. Die Zielstrebigkeit ist sozusagen die Grundvoraussetzung dafür, um durchhalten zu können, und zwar auf dem Weg zu deinem Ziel. Du musst also die Richtung kennen, in welche du beharrlich gehen willst. Viele Menschen wissen jedoch gar nicht genau, was sie sich vom Leben wünschen – sei es in zwei Monaten, zwei Jahren oder zwei Jahrzehnten. Natürlich musst du deine restliche Lebenszeit noch nicht heute geplant haben. Doch nur, wenn du gewisse Ziele hast, kannst du diese auch erreichen und somit „erfolgreich“ sein. Diese Ziele können direkt oder indirekt mit dem Beruf zu tun haben; müssen sie aber nicht.

Lese-Tipp: 6 Ziele, die nichts mit dem Beruf zu tun haben, aber Sie dennoch erfolgreicher werden lassen

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Sogar Träume, wie einfach rundum glücklich zu sein, sind bereits wichtige Ziele und geben eine Richtung vor. Denn anschließend kannst du dich fragen, wie du glücklich(er) wirst und somit Schritt für Schritt auf dieses Ziel hinarbeiten. Selbiges gilt für weitere Ziele wie eine Beförderung, eine glückliche Ehe, eine Gehaltserhöhung, ein Eigenheim und vieles mehr. Kennst du also deine Ziele, hast du einen wichtigen Grundstein einer Erfolgspersönlichkeit bereits gelegt. Weiterhin kommt es darauf an, diese Ziele so lange zu bewahren, bis du diese erreicht hast. Natürlich können und dürfen sich diese im Laufe des Lebens ändern. Sie in regelmäßigen Abständen zu hinterfragen, ist daher gut und wichtig. Doch, wenn du alle zwei Wochen deine Ziele grundlegend änderst, wirst du sie niemals erreichen und dein Leben lang in einem Labyrinth aus Wegen herumirren, welche du stets nur ein Stück weit gegangen bist – niemals aber bis zum Ende. Auch diesbezüglich ist also eine gewisse Beharrlichkeit wichtig.

Du bist ein „Macher“? Dann bist du auch ein „Gewinner“!

Um das magische Dreieck der Erfolgspersönlichkeit zu vollenden, ist es wichtig, dass du handelst. Du weißt nun bereits, in welche Richtung du gehen willst und lässt dich von keinem Hindernis aufhalten. Doch der schwerste Schritt ist bekanntlich der erste. Aus diesem Grund ist entscheidend für eine Erfolgspersönlichkeit, dass du ein „Macher“ bist. An dieser Stelle schließt sich der Kreis, denn genau diese Eigenschaft ist auch jene, welche „Gewinner“ von „Verlierern“ unterscheidet. Sie wissen, was sie wollen und machen das einfach. Oftmals denken sie dabei gar nicht nach oder grübeln, welche Risiken sie eingehen. Stattdessen begeben sie sich optimistisch auf den Weg – selbstbewusst genug, um jede Herausforderung zu meistern.

„Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ (Laotse)

Kannst du dich in dieser Schilderung erkennen? Dann besitzt du vermutlich eine Erfolgspersönlichkeit. Aber selbst, wenn das (noch) nicht auf dich zutrifft, so kannst du das jederzeit ändern. Falls du also beobachtest, dass du zur Prokrastination neigst, dich von Ängsten oder aus anderen Gründen immer wieder abhalten lässt, so solltest du einen Weg finden, um diese Gewohnheit zu ändern. Manchmal ist dabei auch externe Hilfe eine Lösung, sei es durch einen Psychotherapeuten oder einen Partner an der Seite – beispielsweise ein Geschäftspartner bei einer Gründung, um dich endlich selbständig zu machen. So oder so ähnlich kann dein individueller Weg zum Erfolg aussehen und die Erfolgspersönlichkeit wirst du dann quasi automatisch von Tag zu Tag immer weiter ausbilden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass jeder Mensch vom „Verlierer“ zum „Gewinner“ werden kann. Für einige ist dieser Weg kürzer, für andere länger – doch auf die Geschwindigkeit kommt es bekanntlich an, dann lässt sich jede Entfernung meistern. Dabei muss es nicht darum gehen, reich zu werden oder eine Führungsposition zu erlangen. Stattdessen kannst du durch die Erfolgspersönlichkeit schlichtweg dein Leben selbst in die Hand nehmen und es in die gewünschte Richtung steuern. Viele Menschen verharren nämlich in der Untätigkeit, aus den verschiedensten Gründen, und verbittern dann immer mehr durch das Gefühl, dass nichts so läuft, wie sie es gerne hätten. Doch Erfolg kommt in den wenigsten Fällen von alleine, ebenso wenig wie Glück, Unabhängigkeit & Co. Hast du das Prinzip verstanden, deine Ziele definiert, den Weg beschritten und an deinem Durchhaltevermögen gefeilt, wirst du aber früher oder später zu ihnen kommen…garantiert!

Was denkst du: Inwiefern ist Erfolg hausgemacht oder reine Glückssache? Welche Lektionen über die Erfolgspersönlichkeit hast du bereits gelernt? Und was möchtest du sonst noch zum Thema beitragen? Teile gerne deine Gedanken in den Kommentaren mit uns!

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