Ein Karriereberater kann bei beruflichen Entwicklungen und Veränderungen zum strategischen Ratgeber und wichtigen Unterstützer werden. Doch die Berufsbezeichnung „Karriereberater“ ist nicht geschützt – und es ist bei der Suche nach dem richtigen Dienstleister nicht so einfach, die Spreu von Weizen zu trennen. Diese Artikelreihe beschreibt exemplarisch die wichtigsten Bausteine einer Karriereberatung – und zeigt auf, worauf Klienten bei der Auswahl des passenden Beraters achten können.

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Ein Karriereberater hilft bei der „Selbstvermarktung“ seines Klienten. Seine Aufgabe ist es, die individuellen fachlichen und persönlichen Kompetenzen seines Klienten zu erarbeiten und genau kennen(zu lernen). Dazu gehören seine Motivationen, Ressourcen und vor allem die bisherigen Erfolge und Performances. Außerdem identifiziert und strukturiert er Positionierungspotentiale und entwickelt Perspektiven und Optionen für die berufliche Zukunft der Klienten. Das geht von Personalbranding über Begleitung bei beruflichen Wechseln bis hin zur Königsklasse, dem Inversen Headhunting. Hier sucht ein Berater im Auftrag des Klienten das passende Unternehmen – und hat dafür auch den verdeckten Arbeitsmarkt gezielt im Fokus.

Nun kommen in einer Karriereberatung zwei Menschen zusammen, die sich zu Beginn in der Regel nicht kennen, aber sehr schnell vertrauensvoll und offen miteinander arbeiten sollen. Der Klient sucht möglicherweise Unterstützung in einer für ihn kritischen Situation und bei einem für ihn existentiellen Thema: seiner beruflichen Veränderung oder dem Wiedereinstieg nach Arbeitsplatzverlust. Mit dem Einsatz eines Persönlichkeitsanalysetools zu Beginn der eigentlichen Beratung werden Vertrauensbrücken geschaffen, auf die kein verantwortungsvoller Berater verzichten sollte. Idealerweise stellt sich auch der Berater selbst mit dem gleichem Instrument vor und schafft so ein Klima auf Augenhöhe.

Ein besonderes Instrument hierfür ist das Reiss Profile. Das Reiss Profile zur Analyse der inneren Antreiber erfüllt hier gleich zwei Funktionen: Es ermöglicht einerseits das vertiefte Kennen lernen auf Augenhöhe – und es ist andererseits ein zentraler Baustein der Karriereberatung, der dem Klienten ermöglicht, eigene Motivatoren und Ressourcen zu erkennen und zu verstehen. Mit dem Reiss Profile kann ein Berater die Karriereziele seiner Klienten klarer fokussieren. Und möglicherweise auch Konfliktfelder erkennen, die bisher den Erfolg und/oder die Zufriedenheit im Job verhindert haben.

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  • Motiviert mich vor allem Wertschätzung?
  • Spornt mich erst der Wettbewerb so richtig an?
  • Wie wichtig ist für mich Neugier als Antrieb in meiner Arbeit?

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Das Reiss Profile gibt Antworten auf solche und andere Fragen – und ergründet die Ursachen unseren Handelns. Es gibt Auskunft über Werte und Ziele sowie Motive und damit Kraftfelder eines Menschen.

Kennen wir diese Leistungsmotoren, können wir klarer entscheiden, in welche Richtung sich zum Beispiel unsere Karriere entwickeln soll. Denn wir erkennen, was uns wirklich Zufriedenheit im Job bringt.

Erst mit einer solch fundierten Analyse kann eine individuelle, persönliche und auf den Klienten adäquate Strategie- und Maßnahmenplanung aufsetzen. Qualifizierte Beratung und darüberhinausgehende operative Unterstützung in diesem Kontext geht weit über das Optimieren des Lebenslaufes und Gesprächstraining hinaus.

Im nächsten Artikel der Reihe „Bausteine der Karriereberatung“ erfahren Sie mehr darüber, wie ein Karriereberater Kernkompetenzen, Fähigkeiten und Talente sichtbar macht und wie Sie Ihren Markenkernwert erkennen und kommunizieren können.

weiter: Talente und Markenkernwert sichtbar machen und kommunizieren

Übersicht zur Artikelreihe: Bausteine der Karriereberatung

Teil 1: Innere Antreiber und Ressourcen sichtbar machen
Teil 2: Talente und Markenkernwert sichtbar machen und kommunizieren
Teil 3: Karrierekick statt Karriereknick