Gibt es in deinem Leben ein Problem? Hast du ständig Ärger mit deinem Chef? Ist dein Gehalt zu niedrig? Oder bist du einfach allgemein unzufrieden mit deinem Job? Wir haben jetzt die eine Lösung für all deine Probleme: die LCL-Methode. „Love it, Change it or Leave it“ lautet ab sofort dein neues Lebensmotto.

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Ernüchternde Studie: Nur ein Drittel der Deutschen ist „sehr glücklich“

Es wird wohl kaum einen Menschen da draußen geben, der mit seinem Leben rundum glücklich ist und kein einziges noch so kleines Manko ausmachen kann. Im Gegenteil: Gerade einmal 24,8 Millionen Deutsche bezeichnen sich selbst als sehr glücklich. Das bedeutet andersherum: Mehr als zwei Drittel plagen sich Tag für Tag mit einem oder mehreren Problemen herum, die ihre Lebenszufriedenheit negativ beeinflussen.
Infografik: Vom Glück, glücklich zu sein | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

„Alles eine Frage der Einstellung“, würden jetzt viele der Glücklichen antworten. Und damit haben sie gar nicht einmal so Unrecht. Tatsächlich kann unsere innere Einstellung über Glück oder Unglück im Leben bestimmen. Doch gleichzeitig könnte es kaum etwas geben, das unterschiedlicher ist als die Lebenseinstellung eines jeden Individuums. Schließlich ist sie geprägt von Kultur, Nationalität, Religion, Erziehung, Herkunft, sozialem Umfeld und vielem mehr.

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Gibt es sie also: Die eine „richtige“ Lebenseinstellung als Schlüssel zum Glück?

„Love it, Change it or Leave it“ – Du hast die Wahl!

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Schließlich bist du auch der einzige Mensch auf der Welt, der deine Lebenseinstellung kennt sowie überprüft und gegebenenfalls ändern kann. Du hast deinen ganz persönlichen Schlüssel zum Glück daher selbst in der Hand. Dennoch gibt es eine englische Lebensweisheit, die von vielen Lebensberatern, Job-Coaches und sogar Psychologen aufgegriffen wird:

Die „LCL-Methode“ gilt als Problemlösungskonzept, das dir in jeder Lebenslage optimalen Rat geben und dir damit auf dem Lebensweg helfen kann, (besser) mit schwierigen Situationen umzugehen. Es katapultiert dich nämlich heraus aus der inaktiven Opferrolle hinein in eine aktive Selbstverantwortung für dein Leben. Du nimmst dein Glück also sprichwörtlich selbst in die Hand. Aber wie genau funktioniert dieses LCL-Prinzip?

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Der Mensch liebt seine Opferrolle

Jeder Mensch geht hin und wieder in die Opferrolle – und keiner gibt es gerne zu. Vielleicht liegt es daran, dass wir als Kind gelernt haben: Wenn wir uns nur lange genug auf den Boden werfen und weinen, kriegen wir am Ende schon, was wir wollen. Oder hast du als Dreijähriger bereits gedacht:

„Gut, wenn Mutti mir die Schokolade nicht kaufen möchte, gehe ich eben Geld verdienen und kaufe sie mir selbst.“

Es ist nunmal viel einfacher, so lange zu trotzen, zu jammern und vielleicht auch ein wenig zu schreien oder zu weinen, bis irgendjemand darauf aufmerksam wird und uns aus der Patsche hilft. Nur hier kommt die schlechte Nachricht: Spätestens im Erwachsenenalter kommst du mit dieser Strategie in der Regel nicht mehr weit. Also musst du den schwierigeren Weg wählen, deine Opferrolle verlassen und selbst aktiv werden. Wirklich erfolgreiche – und glückliche – Menschen haben diesen Mechanismus in der Regel verstanden. Sie haben Verantwortung für ihr Schicksal übernommen.

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Bist du unglücklich in deinem Job? Du wünscht dir eine Gehaltserhöhung? Oder du steckst in einer desaströsen Liebesbeziehung fest? Welches auch immer dein Problem (oder Ziel) sein mag: Du hast stets drei Möglichkeiten…

…Love it!

Häufig suchen wir Probleme, wo eigentlich überhaupt keine sind. Wir vergessen, dankbar zu sein, und konzentrieren uns auf das Negative anstelle des Positiven. Im ersten Schritt solltest du daher prüfen, ob du die Situation nicht ein wenig dramatisierst und dich viel zu sehr in deiner Opferrolle festgebissen hast – vielleicht, weil die Aufmerksamkeit, welche dir dadurch zuteilwird, so gut tut. Eventuell ist die Situation ja schlussendlich gar nicht so schlimm, wie du dachtest, und du kannst diese unter Umständen sogar lieben lernen. Fragst du dich:

  • Was kann ich daraus lernen?
  • Inwiefern macht mich diese Herausforderung zu einem besseren Menschen?
  • Was würde ich vielleicht sogar vermissen, wenn ich die Situation verlasse, also zum Beispiel meinen Job kündige?
  • Welche positiven Aspekte habe ich aus dem Blick verloren?
  • Wofür kann ich dankbar sein?
  • Gibt es nur negative oder vielleicht auch positive Seiten?

Die alles entscheidende Frage lautet: „Kann ich die Herausforderung lieben lernen“? Kommst du daraufhin zu der Antwort „Ja“, hat sich dein Problem prompt in Luft aufgelöst. Lautet das Ergebnis allerdings „Nein“, stehen dir bei der LCL-Methode zwei weitere Möglichkeiten offen.

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…Change it!

Nur, weil du die Situation nicht lieben lernst, musst du diese nicht gänzlich meiden. Dein zweiter Schritt sollte darin bestehen, zu prüfen:

  • Ist es möglich, das Problem dementsprechend zu ändern, dass ich es lieben lernen kann?
  • Was genau stört mich an der Situation?
  • Wie kann ich sie zum Positiven verändern?
  • Was wäre notwendig, damit ich die Situation lieben lernen kann – oder sie mir zumindest gleichgültig wird?
  • Inwiefern muss ich hierfür etwas an mir selbst ändern?
  • Welche Veränderungen wären im Außen notwendig?
  • Und sind diese realistisch?
  • Wann und wie könnte ich den „Change“ anpacken?

Auch hier gibt es wieder zwei mögliche Ergebnisse: Entweder, die Veränderungen haben Wirkung gezeigt und es geht dir folglich besser, bestenfalls sogar richtig gut, mit der neuen Situation. Oder aber deine Bemühungen waren (bislang) ergebnislos. Setze dich daher unbedingt eine feste – aber realistische – Frist, bis wann du die ersten positiven Veränderungen umsetzen möchtest. Bleibt auch der „Change“ über dieses Zeitfenster hinaus ergebnislos, hast du eine dritte und letzte Option.

…Leave it!

Wenn eine Situation dich auf Dauer belastet und du diese weder lieben lernen noch verändern kannst, dann verlasse sie! Niemand wird dir diese Entscheidung abnehmen und diesen Weg für dich gehen. Doch während die Opferrolle dich auf Dauer psychisch und physisch krank macht, deinem sozialen Umfeld auf die Nerven geht und dich in eine Abwärtsspirale ziehen wird, kannst du dich stattdessen dafür entscheiden, endlich Verantwortung zu übernehmen und noch einmal neu anzufangen. Seien es ein perspektivloser Job, eine unglückliche Beziehung oder ständiger Geldmangel…welches auch immer dein Problem ist: Du kannst diesen alten Pfad verlassen und neue, glücklichere sowie erfolgreichere Wege beschreiten. Schlussendlich wirst du dich stolz, selbstbewusst und stark fühlen und dich fragen, wieso du überhaupt so lange in der lähmenden Opferrolle verharrtst.

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Hast auch du bereits Erfahrungen mit der LCL-Methode gemacht? Inwiefern hat diese dein Berufs- und Privatleben optimiert? In welcher Reihenfolge gehst du vor oder welche weiteren Tipps kannst du unseren Lesern in den Kommentaren zum Thema „Love it, Change it or Leave it“ mitgeben?

Bildernachweis: GaudiLab/Shutterstock.com