Das Outfit passt, die Frisur sitzt – der Bewerbungstermin kann kommen. Doch welches Parfum  sollten Sie am besten für so ein wichtiges Gespräch wählen?

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Insbesondere beim Vorstellungsgespräch ist es überaus wichtig, dass die Chemie stimmt. Für einen erfolgreichen Gesprächsverlauf sollten sich die Beteiligten sprichwörtlich “gut riechen können”. Das richtige Parfum kann dies befördern.

Grundlegende Tipps zur Parfumwahl fürs Vorstellungsgespräch

Auffallen um jeden Preis. Das sollte im normalen Berufsleben weder beim der Wahl des Outfits noch beim Parfum gelten. Für ein kompetentes und sachliches Auftreten ist es sinnvoll auf Düfte zu setzen, die Ihre Persönlichkeit und natürliche Ausstrahlung auf dezente und klare Weise unterstreichen. Deshalb empfiehlt es sich, für ein Vorstellungsgespräch  eher auf leichtere Duftkreationen zurückzugreifen. In modernen  Parfum-Kreationen wird dies unter anderem mit folgenden Duftstoffen erreicht:

  • Zitrus,
  • Bergamotte,
  • Kräuternoten,
  • Leder- und Holznoten.

Dabei gilt sowohl für Männer als auch für Frauen: weniger ist oft mehr. Auf süße und aufdringlich blumige bzw. orientalische Parfum – Sorten sollten Sie verzichten. Diese werden speziell bei weiblichen Bewerberinnen oftmals unbewusst mit Inkompetenz verbunden. Bei Männern vermitteln sie fehlende Durchsetzungskraft. Herbe Düfte hingegen assoziieren viele Personalverantwortliche nach Studien mit Führungsstärke. Diesen Aspekt können Bewerberinnen und Bewerber gleichermaßen nutzen, wenn sie sich beispielsweise für Führungspositionen persönlich vorstellen.

Wissenswertes rund um Duftnoten

Bei der Wahl des passenden Duftes für ein Vorstellungsgespräch sollten Sie beachten, dass die Parfum – Wirkung nicht nur von den gewählten Inhaltsstoffen abhängig ist. Einerseits entfaltet sich ein Parfum – Duft vollkommen individuell im Zusammenspiel mit dem ganz eigenen Körpergeruch. Andererseits ändert ein aufgetragenes Parfum mit der Zeit seine Duftnote, da sich die einzelnen Bestandteile unterschiedlich schnell verflüchtigen. In der Regel besitzen Parfums drei verschiedene Duftnoten:

  • die Kopfnote, die sich schon nach kurzer Zeit verflüchtigt,
  • die Herznote, die den hauptsächlichen Duftcharakter prägt,
  • die Basisnote, die die Duftgrundlage bildet.

Die Kopfnote hält in der Regel nur einige Minuten auf der Haut vor und bestimmt den ersten Eindruck eines Parfums. Sie ist maximal einen Tag wahrnehmbar. Zu ihr gehören beispielsweise:

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  • Bergamotte,
  • Clementine,
  • Minze
  • Limette,
  • Majoran
  • und Zimt.

Die Herznote kann man bis zu drei Tagen wahrnehmen. Für Sie werden unter anderem die folgenden ätherischen Öle genutzt:

  • Honig
  • Anis,
  • Moschus,
  • Karotte,
  • Fenchel,
  • Salbei
  • und Orange.

Langanhaftende, auch als schwer bezeichnete Duftstoffe werden für die Basisnote verwendet. Zu dieser zählen zum Beispiel:

  • Rose,
  • Eichenmoos,
  • Nelke,
  • Vanille,
  • Sandelholz,
  • Weihrauch
  • und Birkenrinde.

Psychologie des Duftes

Ein Parfum kann weit mehr als die persönliche Ausstrahlung positiv oder negativ zu unterstreichen. Düfte können auch die Stimmung eines Menschen beeinflussen und laut Studien tatsächlich für gute oder schlechte Sorgen. Denn der Geruchssinn eines Menschen ist direkt mit dem Gefühlsbereich verknüpft. Bei einem Vorstellungsgespräch kann das passende Parfum das i-Tüpfelchen für ein überzeugendes Auftreten sein. Bedenken Sie dabei, dass es oftmals auch wichtig für Ihren beruflichen Erfolg ist, wenn Sie als Bewerber auch Ihren eventuell zukünftigen Chef gut riechen können.

Welches Parfum bevorzugt Ihr?