Kennen Sie den Unterschied zwischen launchen und lunchen und loungen? Lesen Sie, welche L-Wörter Sie verwirren oder erhellen könnten. Es ist durchaus möglich, dass sie Ihnen bereits morgen begegnen. Dann dürfte es Ihr Vorteil sein, wenn Sie Ihnen locker über die Lippen kommen – oder Sie sie zumindest akustisch auseinanderhalten können.

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last but not least (engl.: zuletzt, aber nicht am wenigsten wichtig). Benutzen Redner gern, um auf den nächsten Teil überzuleiten

launchen (engl.: eine Firma gründen, ein Produkt einführen) Relaunch = Modernisierung eines Produktes oder Logos

Leadership Style (engl.: Führungsstil), nicht zu verwechseln mit Führungsstärke

Learning (engl.: Lernerfolg). Learning by doing = machen und lernen, Learning by earning hingegen heißt: einen Job annehmen, den man nicht kann

leveragen (engl.: to leverage = etwas aushebeln) Wer einen Deal leveragt, finanziert ihn fremd. Wer seine Arbeit leveragt, lässt sie lieber von Untergebenen machen. Und wer Wissen leveragt, wendet erlernte Tricks clever an

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„Ich bin da leidenschaftslos“ bedarf keiner Erklärung, oder?

Leistungsträger sind die Mitarbeiter, die den Erfolg der Firma mehren, allen voran aber der Chef

legal (engl. Abkürzung für legal department = Rechtsabteilung)

Wer als Unternehmen seine Linie konsequent verfolgt, verteidigt seine Erfolgsstrategie, nichts zu verändern

„Ich bin heute im listening mode“, sagen Chefs, die was hören wollen (engl.: to listen = zuhören), und Mitarbeiter, die sich nicht beteiligen möchten

Livecontact (engl.: persönliches Treffen oder Face-to-Face-Treffen) Das Wort ist zum Gebrauch nicht zu empfehlen (fieser Beigeschmack)

Wer sich wünscht, im Loop zu bleiben, meint damit, dass man sich regelmäßig rückkoppeln sollte – wie der Hamster im Rad

loose cannon (engl.: lockere Kanone, meint aber: unberechenbare Person) Wer als solche gilt, könnte ein Team sprengen

loungen (engl.: lounge = Wartehalle) im Exklusivbereich auf Airports

Low Brainer (engl.: brain = Gehirn) sind Aufgaben, für die man nicht besonders helle sein muss, oder Ergebnisse, die zu einfach wirken und deshalb schlecht verkäuflich sind. Low Performer sind Mitarbeiter, die nichts (mehr) bringen. Kollegen sollten das nicht voneinander sagen

low-hanging fruits (engl.: einfach zu erreichendes Ziel) Früchte, die niedrig hängen, ernten manchmal andere bereits vor der Reife

low-key (engl.: maßvoll, unauffällig) Soll etwas low-key gehalten werden, ist damit gemeint: „Wir spielen das Ganze einfach herunter.“

Hier ist noch viel Luft nach oben = Hier könnte die Leistung beträchtlich gesteigert werden

lunchen (engl.: lunch = Mittagessen) = in aller Ruhe zu Tisch gehen und eine Mahlzeit einnehmen

Alle Wörter aus unserer Themenreihe “Sprechen Sie Business” im Überblick
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