Diese Berufe haben den größten Sex-Appeal

Berufe mit Sex-Appeal Die Meinungen, welche Berufe ganz besonders sexy sind, gehen zum Teil weit auseinander. Schließlich ist es eine individuelle Angelegenheit und was die einen attraktiv finden, macht andere überhaupt nicht an.

Fasst man verschiedene Umfrageergebnisse zusammen, zeigt sich aber, dass vor allem Berufe mit beruflichem Ansehen und gutem Einkommen einen hohen Flirtfaktor und Sex-Appeal besitzen. Ebenfalls beliebt bei beiden Geschlechtern ist es, wenn Mann oder Frau eine traditionelle Berufsrolle übernimmt oder einen Beruf in Uniform ausübt.

Prestigeträchtige Berufe

Die Partnerbörse ElitePartner.de hat beispielsweise im letzten Jahr in ihrer Single-Studie die Berufe ermittelt, die Frauen bei Männern und umgekehrt Männer bei Frauen am attraktivsten finden. Dabei zeigte sich, dass der berufliche Status und der Bildungshintergrund sowohl bei Frauen als auch bei Männern in punkto Partnerwahl immer noch die größte Rolle spielen.

Zu den attraktivsten Männerberufen zählen mit jeweils über 50 Prozent Architekt, Arzt und Unternehmer, dicht gefolgt von Anwälten und Graphikern. Aber auch die Berufe Künstler, Handwerker, Uni-Professor, Lehrer und Erzieher finden sich unter den Top 10 der weiblichen Singles. Bei den attraktivsten Frauenberufen liegen Ärztin, Krankenschwester und Unternehmerin ganz weit vorne, ebenfalls Anwältinnen und Architektinnen. Die Plätze 6 bis 10 besetzen Graphikerinnen, Stewardessen, Erzieherinnen, Künstlerinnen und Lehrerinnen, die von männlichen Singles als ähnlich attraktiv eingeschätzt werden.

Die Berufe mit dem größten Sex-Appeal sind also nicht die Berufe, die im weitesten Sinne etwas mit Sex oder Erotik zu tun oder einen hohen Flirtfaktor hätten, sondern vielmehr Berufe, die mit Erfolg und hohem Einkommen verbunden sind. Handwerker, Künstler/innen und Erzieher/innen gehören da zwar nicht unbedingt dazu, sind aber Berufe, die durchaus einen praktischen Nutzen bezüglich Hilfe im Haushalt und Kindererziehung haben. Denn gesucht werden vor allem Partner „auf Augenhöhe“, die den gleichen Bildungsstand besitzen, ähnliche berufliche und private Interessen verfolgen und mit denen Mann oder Frau sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann. Einen Partner, der im Rotlichtmilieu arbeitet, lehnen laut einer aktuellen Umfrage des Playboys über 80 Prozent aller Männer und Frauen sogar ab.

Typisch weibliche und männliche Berufe

Neben Status und Bildung sind auch traditionelle Rollenmuster ein entscheidender Aspekt dabei, was als sexy empfunden wird: Frauen sollen vor allem „weiblich“ sein und Servicetätigkeiten in jeglicher Hinsicht übernehmen. Männer sollen dagegen „echte Kerle“ sein und im Beruf wie privat gut zupacken können. Zu diesen Ergebnissen kommt zumindest eine 2008 durchgeführte Studie der Partnervermittlungsagentur LOVEPOINT. Danach finden Männer bei Frauen vor allem solche Berufe interessant, die weniger mit beruflichem Erfolg zu tun haben, sondern vielmehr „typisch weibliche“ Berufe sind – zum Beispiel Stewardess, Hostess, Sekretärin oder Krankenschwester. Frauen stehen bei Männern dagegen auf „typisch männliche“ Berufe wie Kapitän, Polizist, Bodyguard und Feuerwehrmann. Nach einer Befragung des Playboys aus dem Jahr 2003 gehören dazu auch gut durchtrainierte Fußballprofis à la David Beckham.

Berufe in Uniform

Auffallend ist zudem, dass beide Geschlechter Berufe in Uniformen sexy finden. Frauen scheinen vor allem darauf abzufahren, dass Männer in Uniform wie Kapitäne und Feuerwehrmänner, aber auch Ärzte in ihrem weißen Kittel eine gewisse Macht verkörpern. Männer scheinen dagegen Stewardessen oder Krankenschwestern deshalb besonders attraktiv zu finden, weil ihr Outfit ein bisschen unschuldig wirkt und Beschützerinstinkte weckt. Mit Schuld daran haben aber höchstwahrscheinlich auch die gängigen Klischees aus Film und Fernsehen. Frauen denken vielleicht an George Clooney in seiner Arztrolle in „Emergency Room“, Männer vielleicht an TV-Krankenschwestern, die sich Pamela Anderson like in einem knappen Kostüm auf dem Schreibtisch des Chefarztes räkeln. Ob die Realität immer genauso sexy ist und zum Flirten einlädt, sei einmal dahingestellt.

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