Würden Sie sich selbst sympathisch finden, wenn Sie sich als Fremder begegnen würden? Sympathie ist ein wichtiger Faktor des menschlichen Soziallebens. Wer sympathisch empfunden wird, ist automatisch beliebter, knüpft leichter sowie mehr Kontakte und kann so auch hinsichtlich seiner Karriere von einem großen Netzwerk profitieren. Doch wussten Sie, dass Sympathie nicht unbedingt in die Wiege gelegt wird? Natürlich gibt es sie, diese „Naturtalente“. Doch auch Menschen, die sich mit dem „Sympathischwirken“ noch etwas schwertun, können ihre Sympathie trainieren. Wir möchten Ihnen deshalb heute einen Leitfaden an die Hand geben.

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Junge Frau ist freundlich und wirkt sympathisch
Photo by Jimmy Bay on Unsplash.com

Inhalt
1. Definition: Was genau ist eigentlich „Sympathie“?
2. Sympathie ist unrealistisch – aber eine gute Basis
3. Ob Sie sympathisch wirken oder nicht, haben Sie selbst in der Hand
4. Do: Mit diesen Verhaltensweisen wirken Sie extrem sympathisch
5. Don’t: So wandeln Sie Sympathie schnell in Antipathie um

Definition: Was genau ist eigentlich „Sympathie“?

Der Begriff „Sympathie“ stammt ursprünglich aus dem Lateinischen. Er beschreibt eine spontane Zuneigung gegenüber einem Menschen auf der Gefühlsebene. Auch eine spontane Abneigung ist möglich, was dann als „Antipathie“ bezeichnet wird. Laut Meyers Konversations-Lexikon aus dem Jahr 1911 beschreibt die Sympathie die Fähigkeit eines Menschen, sowohl die Freude als auch das Leid seines Gegenübers mitzufühlen und das unbestimmte Gefühl einer inneren Verwandtschaft zu dieser Person herzustellen. Die Sympathie entsteht in der Regel automatisch und scheinbar grundlos. Es kann für den Betroffenen darum schwierig sein, in Gänze zu begründen, weshalb der eine Mensch auf ihn sympathisch wirkt und der andere nicht.

Sympathy is to enter into the feelings of another,
and to act them out, as it they were our own.

(Alexander Bain)

Sympathie hängt also eng mit der Empathie zusammen. Je mehr wir uns in die Gefühle, Gedanken und Handlungen der anderen Person hineinversetzen und diese nachfühlen können, umso sympathischer ist sie für uns. Antipathie könnte demnach in einer gewissen Fremdheit der Person begründet sein, im Sinne der fehlenden Nachvollziehbarkeit ihrer Worte oder Taten aus unserer subjektiven Sicht.

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Stumpf gesagt funktioniert Sympathie wie folgt: Wir sind uns selbst sympathisch und demnach sind uns Menschen sympathischer, je mehr sie uns ähneln. Diese Menschen wirken auf uns schlichtweg berechenbarer – weil wir von unseren Gedanken, Werten und Handlungen auf die unseres Gegenübers schließen – wodurch in sehr kurzer Zeit ein hohes Maß an Vertrauen entsteht. Sympathie hängt also auch eng mit Vertrauen zusammen.

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Sympathie ist unrealistisch – aber eine gute Basis

In der Regel sprechen wir sehr schnell von Sympathie oder Antipathie. Entweder wir möchten einen Menschen näher kennenlernen oder eben nicht. Bei diesem ersten Eindruck handelt es sich aber eigentlich um kein realistisches, sondern verzerrtes Bild der jeweiligen Person. Wir finden die neue Arbeitskollegin vielleicht sympathisch, weil sie uns an unsere Schwester erinnert, oder den frischgebackenen Chef unsympathisch, da er einem Schreckenslehrer aus Schulzeiten gleicht. Es ist deshalb gut und wichtig, dass Sie Ihre Gefühle der Sympathie oder Antipathie bewusst wahrzunehmen lernen – diesen aber erst einmal misstrauen.

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Denn Sympathie ist niemals endgültig. Genauso schnell, wie wir einen Menschen sympathisch finden, kann sich das Blatt auch wenden. Vielleicht entlarven Sie ihn bei einer Lüge, mit der Zeit stellen sich Verhaltensweisen heraus, welche für Sie inakzeptabel sind, oder er macht Witze auf Ihre Kosten, die Sie so gar nicht lustig finden. Und prompt finden Sie den einst sympathischen Menschen nur noch abstoßend. Ein solcher Irrtum stellt sich häufig bei Personen mit narzisstischen oder psychopathischen Zügen heraus. Solche Persönlichkeitsstörungen äußern sich zu Beginn durch ein hohes Maß an Charisma und Sympathie. Auf Dauer entlarven Sie aber nach und nach die Lügen, Manipulation und emotionale Kälte, welche hinter der Fassade stecken. Nicht selten werden Sie sich hinterher ungläubig selbst fragen, wie Sie sich so in der Person täuschen konnten.

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Der Mechanismus funktioniert aber glücklicherweise auch umgekehrt. Es mag schwieriger und langwieriger sein, eine Antipathie in Sympathie umzuwandeln als umgekehrt, doch es ist allemal möglich. Manchmal müssen Sie einen Menschen erst einmal näher kennenlernen, um dessen wahre Qualitäten zu entdecken und schätzen zu wissen. Vielleicht ist Ihnen zu Beginn das Lachen der Kollegin zu aufdringlich und laut, mit der Zeit merken Sie aber, welch lustige und gutmütige Person dahintersteckt. Oder der Chef wirkt Ihnen auf den ersten Blick zu dominant, zeigt sich in einer Krisensituation aber plötzlich sehr verständnisvoll, empathisch und menschlich – und Ihr einst negatives Bild beginnt sich zu wandeln.

Ob Sie sympathisch wirken oder nicht, haben Sie selbst in der Hand

Diese Eigenschaft der Sympathie können Sie sich zunutze machen: Sie haben nämlich schlussendlich selbst in der Hand, wie sympathisch Sie auf Ihr Gegenüber wirken – und können dessen Meinung auch jederzeit noch ändern. Wie bereits erwähnt, hängt Sympathie eng mit Vertrauen zusammen. Authentizität, Charisma und Toleranz sind weitere wichtige Stichworte. An welchen Eigenschaften sowie Soft Skills sollten Sie also feilen und wie sollten Sie sich verhalten, um nicht nur im Job zukünftig sympathischer wahrgenommen zu werden – mit all den daraus folgenden positiven Konsequenzen? Wir haben die wichtigsten Dos und Don’ts für Sie zusammengetragen:

Do: Mit diesen Verhaltensweisen wirken Sie extrem sympathisch

#1 Charisma:

Charisma ist eine wichtige Eigenschaft – wenn nicht sogar die wichtigste – für Ihren beruflichen (und privaten) Erfolg. Und sie bringt einen positiven Nebeneffekt mit sich: Wer charismatisch ist, wird als sympathisch wahrgenommen.

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Es gibt durchaus Personen, welchen das Charisma in die Wiege gelegt wurde und die bereits seit der Kindheit jeden Menschen problemlos um ihren Finger wickeln können – im positiven Sinne. Sollten Sie hingegen nicht mit dieser Gabe gesegnet sein, können Sie Ihr Charisma dennoch trainieren und dadurch indirekt auch Ihren Status als Sympathieträger verbessern.

#2 Toleranz:

Eine zweite unglaublich wichtige Eigenschaft im Zusammenhang mit der Sympathie ist die Toleranz. Einerseits wirken Menschen sympathischer, je toleranter Sie ihrem Gegenüber begegnen. Andererseits ermöglicht ein tolerantes Verhalten Sympathie überhaupt erst. Denn wie bereits erwähnt, neigen Menschen dazu, gegenüber Personen Antipathie zu empfinden, welche sie als „anders“ in irgendeiner Art und Weise wahrnehmen. Dabei handelt es sich aber nicht selten um einen Irrtum. Seien Sie deshalb zwar aufmerksam, Ihrem ersten Eindruck gegenüber aber skeptisch. Geben Sie Menschen die Chance, Ihre Antipathie umzuwandeln und Ihre Sympathie zu gewinnen. Toleranz ist also der Grundstein der Sympathie – und zwar auf beiden Seiten.

#3 Authentizität:

Auch Sie möchten schließlich von Ihrem Gegenüber nicht in eine Schublade gesteckt, sondern als die Person akzeptiert und besser noch gemocht werden, die Sie wirklich sind. Dies bringt uns zum nächsten Punkt: Authentizität. Je authentischer ein Mensch wahrgenommen wird, umso sympathischer wirkt er. Das bedeutet keinesfalls, dass Sie jeder Emotion im Berufsleben ungehindert Lauf lassen und alles frei Schnauze aussprechen sollten, was Ihnen in den Sinn kommt. Doch Authentizität im Sinne einer inneren Gelassenheit und Unverstelltheit kommt bei Ihrem Gegenüber garantiert gut an.

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Zudem wären Sie auf Dauer unglücklich, wenn Sie in Ihrem beruflichen oder auch privaten sozialen Umfeld stets eine Rolle spielen müssten, um sich wertgeschätzt und im privaten Kontext auch geliebt zu fühlen. Dies wäre, wenn überhaupt möglich, auf lange Sicht äußerst anstrengend. Die Folge: Sie fühlen sich gestresst, unzufrieden und vielleicht sogar erschöpft – und strahlen das auch auf Ihr Gegenüber aus. Sind Sie hingegen glücklich und mit sich selbst im Reinen, wirken Sie automatisch sympathischer. Authentizität ist deshalb nicht nur ein Schlüssel zu mehr Sympathie, sondern indirekt auch zu Ihrem persönlichen Glück.

#4 Ehrlichkeit:

Authentizität hat also etwas mit Ehrlichkeit zu tun – sich selbst und Ihrem sozialen Umfeld gegenüber. Je ehrlicher Sie sich präsentieren, umso besser kann Ihr Gegenüber Sie (realistisch) einschätzen und dementsprechend werden Sie auf dieses auch sympathischer wirken. Wieso? Weil nur durch Ehrlichkeit auch Vertrauenswürdigkeit entsteht.

#5 Vertrauenswürdigkeit:

Und Sympathie hängt bekanntlich eng mit Vertrauen zusammen: Je mehr wir einem Menschen vertrauen – aus welchem realistischen oder unrealistischen Grund auch immer – umso sympathischer erscheint er uns. Andersherum werden Sie gegenüber einer Person, welcher Sie misstrauen, stets Antipathie empfinden.

Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.

(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

#6 Kritikfähigkeit:

Als sympathisch wahrgenommen werden zudem Menschen mit einem hohen Maß an Kritikfähigkeit. Das bedeutet nicht nur, dass Sie Kritik an Ihrer Person akzeptieren und umsetzen können, sondern hängt auch mit großen Teilen damit zusammen, wie Sie selbst andere Menschen in Ihrem Umfeld kritisieren. Sympathischer wirken Sie nämlich, wenn Sie nur die Sache, niemals aber den Menschen kritisieren. Diese Eigenschaft kann im Konfliktfall darüber entscheiden, ob eine Unstimmigkeit folgenlos aufgelöst werden kann oder dauerhaften Schaden anrichtet. Sagen Sie also beispielsweise

Ich habe es als egoistisch empfunden, dass Sie die Präsentation alleine halten wollten, obwohl ich Ihnen meine Hilfe angeboten haben.

Als negatives Gegenbeispiel würden viele – unsympathische – Menschen die Kritik wie folgt formulieren:

Ich habe Ihnen meine Hilfe angeboten, aber Sie wollten die Präsentation lieber alleine halten. Sie sind offensichtlich ein durch und durch egoistischer Mensch.

Erkennen Sie den Unterschied? Also achten Sie in Zukunft bewusster auf Ihre Worte, wenn Sie im beruflichen oder privaten Kontext Kritik üben – und Sie werden sogar bei Konflikten durchweg sympathischer wahrgenommen.

#7 Zuhören:

Auch ob sowie in welcher Art und Weise Sie zuhören entscheidet über den Grad der Sympathie, welchen Ihr Gesprächspartner für Sie empfindet. Prinzipiell wollen alle Menschen doch nichts Anderes, als dass ihnen zugehört wird und sie sich verstanden sowie akzeptiert fühlen. Legen Sie deshalb Ihr Smartphone weg, konzentrieren Sie sich nicht darauf, was Sie als nächstes sagen möchten, sondern blicken Sie Ihrem Gegenüber aufmerksam in die Augen und hören Sie wirklich zu. Halten Sie anschließend einen kurzen Moment inne, denken Sie über das Gesagte nach und antworten Sie dann oder stellen Sie weitere Fragen. Wahres Interesse sowie aktives Zuhören sind nicht nur der Schlüssel für mehr Sympathie, sondern vielleicht sogar für eine echte Freundschaft. Probieren Sie es aus!

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#8 Körpersprache:

Ein wichtiger Faktor, vor allem beim ersten Eindruck, ist auch die Körpersprache:

  • Nehmen Sie eine aufrechte sowie selbstbewusste Köperhaltung ein.
  • Lassen Sie die Arme locker fallen oder nehmen Sie eine offene Pose ein. Verschränken Sie die Arme nicht vor dem Körper.
  • Suchen Sie den Augenkontakt und halten Sie diesen. Weichen Sie Blicken nicht aus, beispielsweise indem Sie auf den Boden oder Ihr Smartphone sehen.
  • Lächeln Sie, wenn zum Gespräch passend. Bei traurigen Themen oder Streitigkeiten kann ein Lächeln als überheblich missverstanden werden. Sind Sie zudem stets am Lächeln, wirkt das ein wenig dumm. Lächeln Sie deshalb immer dann, wenn es sich aus dem Gespräch heraus ergibt, als Reaktion auf das Lachen Ihres Gegenübers sowie bei der Begrüßung und Verabschiedung von Personen.
  • Berühren Sie Ihre Gesprächspartner, wenn angemessen. Kleine sowie kurze Berührungen regen bei Ihrem Gegenüber die Ausschüttung des Hormons Oxytocin an, das sogenannte Bindungshormon. Üblich sind im Berufsleben beispielsweise ein freundschaftliches Schulterklopfen, ein Handshake zur Begrüßung oder eine kurze Berührung am Arm. Doch Vorsicht: Solche Gesten können auch schnell als Flirtversuch fehlinterpretiert werden.

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#9 Leidenschaft:

Ihre Körpersprache macht einen großen Teil Ihrer Ausstrahlung aus. Je positiver Sie auf andere Menschen wirken, umso sympathischer werden Sie wahrgenommen. Selbstbewusstsein und ein strahlendes Lächeln sind hierfür wichtige, nicht aber die einzigen Faktoren. Sympathie erwirken zudem Menschen, die Leidenschaft, Spaß und eine positive Lebenseinstellung besitzen. Wer jeden Tag nur jammernd am Schreibtisch sitzt, wird den Kollegen früher oder später gehörig auf die Nerven gehen. Sie haben deshalb zwei Möglichkeiten:

  1. Sie suchen sich einen Job, für den Sie Leidenschaft empfinden, der Ihnen Spaß macht und in welchem Sie eine hohe intrinsische Motivation für Ihre Ziele verspüren oder
  2. Sie tun so, als ob (Achtung: Ironie).

Welche die bessere Variante nicht nur für Ihr Sympathielevel, sondern für allem für Sie selbst ist, liegt wohl auf der Hand.

#10 Namensgedächtnis:

Ein weiterer, ebenso simpler wie wirksamer Trick, um sympathischer zu wirken, ist folgender: Sprechen Sie Ihr Gegenüber mit dem Namen an. Vor allem bei der ersten Begegnung, zum Beispiel einem Vorstellungsgespräch, schinden Sie mit einem guten Namensgedächtnis Eindruck. Wieso? Weil es von Interesse an der Person zeugt, dass Sie sich deren Namen gemerkt haben. Zudem erhöht es das Vertrauen zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber, wenn Sie es mit dem korrekten Namen ansprechen.

#11 Zuverlässigkeit:

Vertrauen entsteht zu großen Teilen auch durch Zuverlässigkeit. Damit Sie nämlich nicht nur auf den ersten, sondern auch auf den zweiten, dritten und hundertsten Blick sympathisch wirken, sollten Sie zu Ihren Worten stehen. Je zuverlässiger Sie sind, umso berechenbarer wirken Sie auf Ihr Umfeld. Auch hinsichtlich Ihrer Launen, Taten oder Worte sollten Ihre Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeiter Sie als berechenbar und zuverlässig erleben. Sagen Sie als Chef dem Angestellten an einem Tag hingegen eine Gehaltserhöhung zu und brechen dieses Versprechen am nächsten, heimsen Sie sich schnell dessen Antipathie ein – was uns zu den Don’ts unserer Liste führt…

Don’t: So wandeln Sie Sympathie schnell in Antipathie um

#1 Egozentrik:

Niemand mag Menschen, die sich stets in den Mittelpunkt drängen und nur um sich selbst sowie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse kümmern. Das Leben besteht bekanntlich aus Geben und Nehmen. Wer jedoch immer nur „nimmt“, wirkt auf sein soziales Umfeld früher oder später mehr als unsympathisch. Verabschieden Sie sich deshalb von Egoismus und Egozentrik.

#2 Perfektionismus:

Auch Perfektionismus fördert Antipathie, denn wenn Sie an sich selbst stets den Anspruch der Perfektion haben, fühlt sich Ihr soziales Umfeld dadurch indirekt auch unter Druck gesetzt. Sie sollten stattdessen lernen, sowohl bei sich selbst als auch bei anderen Menschen Fehler zu akzeptieren und zu tolerieren. Wenn Sie hin und wieder Fehler zugeben und Kritik annehmen können, macht Sie das direkt sympathischer. Perfektionismus ist zudem nicht nur hinsichtlich Ihres Sympathielevels schädlich, wie Sie in folgendem Artikel lesen können:

Lese-Tipp: Perfektionist & stolz darauf? Wieso Sie Perfektionismus ablegen sollten

#3 Besserwisserei:

Besserwisser waren schon im Kindergarten sowie in der Schule unbeliebt und werden es auch immer bleiben. Das ist einfach so. Durch Besserwisserei geben Sie Ihrem Gegenüber das Gefühl, dumm zu sein. Oder zumindest, dass Sie schlauer wären. Sie wirkt arrogant und unsympathisch. Punkt.

#4 Jähzorn:

Choleriker sind unberechenbar. Einen Tag können Sie super mit ihnen reden sowie lachen – und am nächsten rasten sie plötzlich wegen einer vermeintlichen Kleinigkeit vollkommen aus. Authentizität schön und gut, doch wie bereits erwähnt sollten Sie – vor allem im Berufsleben – nicht allen Emotionen unkontrolliert freien Lauf lassen.

#5 Nörgelei:

Last but not least steht auf unserer Liste der Antipathie die ständige Nörgelei. Jeder Mensch hat hin und wieder einen schlechten Tag oder eine schlechte Phase. Doch wer dauerhaft nur schwarzsieht, am Jammern ist und mit einer negativen Grundeinstellung durch das Leben geht, wirkt auf seine Mitmenschen eher abschreckend als sympathisch. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ und wie eingangs erwähnt, finden wir vor allem Menschen sympathisch, die uns ähneln. Also möchten Sie ein ständiger Nörgler sein? Wohl eher nicht!

Welche weiteren Dos und Don’ts kennen Sie? Welche Menschen wirken auf Sie besonders sympathisch und welche nicht? Weshalb? Diskutieren Sie mit uns zum Thema „Sympathie“ in den Kommentaren!