Persönlichkeitstypen – Tipps gegen Angeber, Intriganten und Klugscheißer

PersönlichkeitstypenManchmal kommt man nicht an ihnen vorbei und muss sie trotzdem des lieben Friedens willens akzeptieren: die nervigen Kollegen, die einem mehr oder weniger absichtlich den Arbeitsalltag vermiesen.

Wie man mit verschiedenen Persönlichkeitstypen umgehen und Konflikte mit ihnen vermeiden kann, beschreibt zum Beispiel Margit Schönberger in ihrem Buch „Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr“. Ihre insgesamt 40 Tipps zum „Überlebenstraining im Büro“ sind zwar alle mit einem gewissen Augenzwinkern zu verstehen, können aber sehr hilfreich sein, um Verständnis für unterschiedliche Verhaltensweisen von Kollegen zu entwickeln und demgegenüber selbst gelassener zu werden.

Beispielhafte Tipps bei nervigen Kolleginnen

• Die freundliche, aber lästige „Betriebsnudel“, die einen mit ihren Klatschgeschichten vom Arbeiten abhält, beschäftigt man am besten mit neuen Gerüchten, die sie an anderer Stelle weiterverbreiten kann.
• Die „Geheimniskrämerin“, die andere gerne ausfragt, kann man mit Gegenfragen relativ schnell loswerden, weil sie selbst dies nicht will.
• Die „Hysterische“, die ständig unter Strom steht und schon bei Kleinigkeiten ausrastet, kann man dadurch beruhigen, indem man Provokationen vermeidet und sich auf Kompromisse einlässt.
• Die „Angeberin“ sollte nicht zusätzlich angespornt, sondern ignoriert werden.
• Der „Intrigantin“ sollte man möglichst aus Weg gehen, weil sie alle Informationen über andere speichert, um sie gegen sie zu verwenden.
• Der „Petze“ kann man allerdings nur durch korrektes Verhalten entkommen, das ihr keine Gelegenheit zur Berichterstattung beim Chef gibt.
• Der „Zicke“ und ihrer hochnäsigen Art gegenüber verhält man sich am besten sachlich-nüchtern und zurückhaltend mit Kritik; ebenso bei der „Beißzange“, die sonst ihre behaarten Zähne zeigt.
• Die „Klugscheißerin“ kann man dagegen in Zaum halten, indem man ihr Interesse vorspielt, aber innerlich auf Distanz geht.

Beispielhafte Tipps bei nervigen Kollegen

• Den unaufhaltsamen „Karrieristen“ sollte man einfach lassen, solange er nicht über Leichen geht.
• Beim „Planer“, der Angst vor Kontrollverlust hat und deshalb mit Details nervt, kann es helfen, ihn nicht in alles einzuweihen.
• Die blitzartigen Stimmungswechsel des „Launenhaften“ lassen sich eventuell durch ein Gespräch über sein Verhalten abstellen, da er sich dessen oft gar nicht bewusst ist.
• Gegen den „Langeweiler“, der sich nur selbst für interessant hält, scheint es kein geeignetes Mittel zu geben.
• Im Umgang mit dem „Choleriker“ gibt es jedoch drei Möglichkeiten: seine oft verletzenden Ausraster aushalten, gehen oder zurück schreien.
• Aus dem Weg gehen sollte man dem „Schleimer“, der meist nicht nur ein Süßholzraspler ist, sondern auch ein Intrigant.
• Die großen Sprüche und derben Witze des „Blödlers“ muss man dagegen nicht so ernst nehmen, weil er das selbst auch nicht tut.
• Wer den „Macho“ loswerden will, lässt sich am besten nicht von seinen teilweise rüpelhaften Verhaltensweisen provozieren oder macht sich ebenso einmal über ihn lustig.

Letztendlich sollte man sich aber immer auch fragen, welcher Persönlichkeitstyp man selbst ist und ob man nicht den Kollegen selbst auf irgendeine Weise auf den Geist geht. Zudem kann in vielen Fällen ein offenes Gespräch helfen, weil das „Nervensägen“ eventuell nur darauf beruht, dass man sich bisher falsch eingeschätzt und dadurch ein besseres Miteinander verhindert hat.

2 Kommentare

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  2. Ich abeite in einer Firma, in der alle Typen vorhanden sind. Besonders der Schleimer.

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