Sie sind das größte Potenzial eines Unternehmens: talentierte Mitarbeiter aller Altersgruppen und Hierarchiestufen, die ungeahnte Möglichkeiten bergen und die die Basis eines Unternehmens zum Überleben am Markt darstellen.

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Unabhängig davon, ob es um außergewöhnliches Fachwissen oder hohe Fingerfertigkeit geht, ob wahre Führungsqualitäten vorhanden sind oder man ein unglaubliches Verkaufstalent besitzt, tut man als Unternehmen und als Vorgesetzter gut daran, solche Perlen frühzeitig zu identifizieren und zielgerichtet einzusetzen. Im Idealfall wird man ihr außergewöhnliches Talent sogar noch weiter entwickeln bis es schließlich an Perfektion grenzt. Ein Unternehmen, das solche Mitarbeiter im Team hat, weiß die vorhandenen Ressourcen ideal zu nutzen und einzusetzen. Doch wie findet man solche Mitarbeiter – und wie hält man sie?

Wie profitieren Firmen von hochtalentierten Mitarbeitern?

Talent und Kreativität sind Eigenschaften, die man im Berufsleben nicht genug wertschätzen kann – und doch bringen viele Unternehmen ihren Mitarbeitern noch nicht die Anerkennung entgegen, die die top-qualifizierten Perlen in der Mannschaft verdienen. Wer seine Kollegen mitreißen kann, wer sehr gut verkaufen kann oder wer ein begnadeter IT-Programmierer ist, der auch schwierigste Fragestellungen mit Bravour löst, bringt einen Unternehmen an unterschiedlichster Stelle unzählige Vorteile. Hier ist es ein Team, das eine Spitzenleistung auch am Wochenende und während der Feiertage unter ständiger Belastung vollbringt, dort wird eine IT-Lösung gefunden, die niemand für möglich gehalten hätte und die noch dazu sehr kostengünstig ist. Ein begnadeter Verkäufer führt die Ranglisten auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an, während der einfühlsame Key Account-Manager seine Kunden sogar in Krisenzeiten bei der Stange hält. Tatsächlich findet jeder talentierte Mitarbeiter mindestens einen Platz, an dem er nur schwer zu ersetzen ist. Bringt er dort seine Talente voll zum Ausdruck, profitiert seine Abteilung davon – und mit ihr das ganze Unternehmen.

Ein Betrieb, der Top-Talente an allen wichtigen Schaltstellen des Unternehmens platziert hat, wird somit echte Glanzleistungen vollbringen, denn das Ganze ist dann häufig mehr als die Summe seiner Teile. Letztlich beflügeln sich die Top-Performer untereinander und gegenseitig, was einem Unternehmen einen echten Sprung an die Spitze bescheren kann. Wo also sucht man nach solchen Perlen und Super-Talenten auf dem Arbeitsmarkt?

Wie findet man Mitarbeiter mit besonderen Qualitäten?

Moderne Unternehmen stellen an ihre Mitarbeiter heute die allerhöchsten Ansprüche. Dies gilt umso mehr, wenn man eine Stelle mit akademischer Vorbildung zu besetzen hat. Ein Auslandsstudium ist meist Pflicht, perfekte Fremdsprachenkenntnisse ebenso, im besten Fall kommt neben der akademischen Erstausbildung auch in jungen Jahren schon eine weitere Qualifikation dazu wie eine Promotion oder ein Master of Business Administration (MBA). Doch diese wissenschaftlichen Qualifikationen sind nicht so sehr ausschlaggebend wie die Soft Skills, die für den großen Erfolg weitaus wichtiger sind.

Das junge IT-Talent mag sich durch hervorragende Noten auszeichnen, doch weitaus wichtiger dürfte sein, was die jungen Top-Performer in ihrer Freizeit tun. Viele der großen Konzerne halten deshalb regelmäßig Kontakt zu den etablierten Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Mit einem professionellen Hochschulmarketing ist man frühzeitig in Verbindung mit den Universitäten und hat gute Chancen, die besten potenziellen Mitarbeiter abzugreifen. Trotzdem ist der Blick auf Schulnoten dabei nicht allein ausschlaggebend. Viel wichtiger ist es, hinter die Kulissen zu schauen, damit man erfährt, was der talentierte Bewerber in seiner Freizeit macht. Hier wird sich offenbaren, ob ein IT-Student sein Fachgebiet liebt und sich auch nach der Vorlesung damit befasst – oder ob es nur ein Studium ist, das dem späteren Erwerbsleben dient.

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Welche Maßnahmen der Mitarbeiterbindung gibt es?

Hat man sich die besten Top-Talente am Markt gesichert, gilt es, die jungen Mitarbeiter langfristig an sich zu binden. Das ist für viele Unternehmen eine echte Herausforderung, hat sich doch die Mentalität des „Hire and Fire“ getreu den US-amerikanischen Gepflogenheiten auch in Deutschland fast durchgesetzt. War es früher ein echter Verdienst, bis zu 40 Jahre und mehr in einem Unternehmen zu bleiben, gilt das heute eher als wenig flexibel und betriebsblind.

Unternehmen, die Mitarbeiter aber langfristig an sich binden wollen, weil sie das Potenzial erkannt haben, haben dazu vielfältigste Möglichkeiten. Umfangreiche Sozialleistungen, eine großzügige Betriebsrente und verschiedene Varianten der betrieblichen Altersvorsorge sind immer noch solide Bausteine der Mitarbeiterbindung. Hinzu kommen weitere Annehmlichkeiten wie Dienstwagen, Kinderbetreuung, Firmensport oder Unterstützung bei der Gesundheitsförderung. Kombiniert man solche freiwilligen Leistungen des Arbeitgebers mit einem attraktiven Gehalt, dürfte man den Mitarbeiter auch langfristig an seiner Seite haben – und im Gegenzug von seinen Talenten profitieren.

Was meinen Sie: Sind Mitarbeiter das größte Kapital der Unternehmen?