Haben Sie Anspruch auf Bildungsurlaub? Sie wissen es nicht? Dann sind Sie nicht alleine: Zahlreiche deutsche Arbeitnehmer dürften für Fort- und Weiterbildungen Extra-Urlaub nehmen – machen sie aber nicht. Wieso? Weil sie schlichtweg nichts vom sogenannten Bildungsurlaub wissen oder verunsichert sind hinsichtlich Ablauf, Antragstellung und Anerkennung. Wir bringen für Sie daher Licht ins Dunkel.

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Inhalt
1. Definition: Bildungsurlaub – Was soll das sein?
2. Wer hat Anspruch auf Bildungsurlaub?
3. Wie stellen Sie einen Antrag auf Bildungsurlaub?
4. Bildungsurlaub beantragen – Schritt für Schritt
5. Muss der Arbeitgeber einen Bildungsurlaub genehmigen?
6. Anerkannte Angebote: Wofür können Sie Bildungsurlaub beantragen?
7. Anerkannt oder nicht? So prüfen Sie Ihren Anspruch auf Bildungsurlaub
8. Arbeitnehmer oder Arbeitgeber – Wer bezahlt den Bildungsurlaub?
9. Fazit: Bildungsurlaub – Viel zu selten genutzte Chance für Arbeitnehmer

Definition: Bildungsurlaub – Was soll das sein?

Bei dem Bildungsurlaub handelt es sich um eine Sonderform des bezahlten Urlaubs, welcher zum Zweck einer beruflichen oder politischen Weiterbildung genommen werden kann. Er ist kein (!) Erholungsurlaub und wird deshalb, um eventuelle Missverständnisse zu vermeiden, häufig auch „Bildungsfreistellung“ genannt. Prinzipiell haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub, allerdings obliegt die sogenannte „Bildungshoheit“ den einzelnen Bundesländern, weshalb es hierin große Unterschiede gibt:

BundeslandBildungsurlaubsanspruch
Baden-Württemberg 5 Arbeitstage pro Kalenderjahr
BayernKein gesetzlicher Anspruch
Berlin10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Brandenburg10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Bremen10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Hamburg10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Hessen10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Mecklenburg-Vorpommern5 Arbeitstage pro Kalenderjahr
Niedersachen10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Nordrhein-Westfalen10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Rheinland-Pfalz10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Saarland6 Arbeitstage pro Kalenderjahr
SachsenKein gesetzlicher Anspruch
Sachsen-Anhalt14 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Schleswig-Holstein10 Arbeitstage pro zwei Kalenderjahre
Thüringen5 Arbeitstage pro Kalenderjahr

Quelle: EF.de

Bei einer Anstellung in Teilzeit reduziert sich der jeweilige Anspruch auf Bildungsurlaub entsprechend der Wochenarbeitszeit. Lediglich in Bayern sowie Sachsen besitzen Sie keinen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das bedeutet aber nicht zwangsweise, dass Ihnen überhaupt kein Sonderurlaub für Weiterbildungen zusteht. Werfen Sie erst einmal einen Blick in für Sie gültige Tarif- oder Arbeitsverträge. Auch hier kann nämlich der Bildungsurlaub verankert sein.

Wer hat Anspruch auf Bildungsurlaub?

Aber was ist eigentlich mit Auszubildenden oder Berufseinsteigern? Je nach Bundesland gibt es noch einmal konkrete Regelungen, wer denn nun Anspruch auf Bildungsurlaub hat und wer (noch) nicht. So haben in Berlin zum Beispiel Arbeitnehmer unter 25 Jahren sogar zehn Tage Bildungsurlaub pro Kalenderjahr (statt nur zweijährig) und für eine berufliche Weiterbildung darf der Anspruch mehrerer Jahre zusammengefasst werden.

In Rheinland-Pfalz hingegen haben Auszubildende erst nach zwölf Monaten und alle anderen Arbeitnehmer sogar erst nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit einen Anspruch auf Bildungsurlaub. Im Saarland gilt dieser ab dem zweiten Ausbildungsjahr. Sie sehen: Je nach Bundesland können die Sonderregelungen hinsichtlich eines Urlaubs für Weiterbildungen noch einmal stark schwanken.
Hier eine kurze Übersicht:

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Bundesland  Betriebs-zugehörigkeit Anspruch als Auszubildende/r Antragstellung Sonderregelungen
Baden-Württemberg12 Monate5 Arbeitstage in der Ausbildung6 Wochen vor Start –
Bayern
BerlinJa6 Wochen vor Start10 Tage pro Kalenderjahr für unter 25-Jährige

Möglichkeit des Zusammenfassens von Ansprüchen mehrerer Jahre

Brandenburg12 MonateJa6 Wochen vor Start
BremenJa4 Wochen vor Start
HamburgJa6 Wochen vor Start
HessenJa6 Wochen vor Start5 zusätzliche Arbeitstage bei Fortbildung für ehrenamtliches Engagement

Möglichkeit des Zusammenfassens von Ansprüchen mehrerer Jahre

Mecklenburg-Vorpommern5 Arbeitstage in der Ausbildung für politische Bildungsmaßnahmen6 Wochen vor Start
Niedersachen6 MonateJa4 Wochen vor StartMöglichkeit des Zusammenfassens der Ansprüche aus maximal drei Jahren
Nordrhein-Westfalen5 Arbeitstage in der Ausbildung für politische Bildungsmaßnahmen6 Wochen vor Start
Rheinland-Pfalz24 MonateNach 12 Monaten Betriebszugehörigkeit besteht ein Anspruch auf drei Tage Bildungsurlaub für politische Bildungsmaßnahmen in der Ausbildung6 Wochen vor Start
SaarlandAb dem 2. Ausbildungsjahr6 Wochen vor StartDie bezahlte Bildungsfreistellung beträgt nur bis zu 3 Tage pro Kalenderjahr. Der Arbeitnehmer muss genauso viel Freizeit einbringen. Nur so kommt er auf bis zu 6 Tage Bildungsurlaub.
Sachsen6 WochenJa6 Wochen vor Start
Sachsen-AnhaltJa6 Wochen vor StartBildungsurlaub wird nur (!) für eine berufliche Weiterbildung gewährt
Schleswig-HolsteinJa6 Wochen vor Start
Thüringen3 Tage pro Kalenderjahr8 Wochen vor Start

Quelle: Ausbildung.info

Wie stellen Sie einen Antrag auf Bildungsurlaub?

Sie wissen nun, wann Sie einen Antrag auf Bildungsurlaub stellen können sowie welche Fristen es hierbei je nach Bundesland zu beachten gilt. Die Frage ist aber: Wie stellen Sie einen solchen Antrag auf Bildungsfreistellung? Wir haben einen kurzen Guide für Sie zusammengestellt:

Bildungsurlaub beantragen – Schritt für Schritt:

1. Prüfen Sie erst einmal, ob Sie Anspruch auf Bildungsurlaub haben und in welchem Umfang.

2. Planen Sie Ihre Weiterbildung und suchen Sie ein für sich interessantes Angebot in einem praktischen Zeitfenster heraus.

3. Stellen Sie sicher, dass es sich bei dem Angebot um eine in Ihrem Bundesland anerkannte Weiterbildungsmaßnahme handelt. Die meisten Bundesländer verfügen hierbei über eigene Bildungsdatenbanken mit einer Auflistung der anerkannten Seminare, Kurse und Sprachreisen.

Achtung: Kontaktieren Sie den Weiterbildungsanbieter im Zweifelsfall vorab, um nach dessen Anerkennung für Bildungsurlaub zu fragen. Seriöse Seminarleiter sollten Ihnen hierauf eine klare Antwort geben können! Leider sind Sie nämlich auch hier nicht vor schwarzen Schafen gefeit.

4. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten und informieren Sie ihn über Ihren Wunsch nach Bildungsfreistellung.

5. Haben Sie die vorläufige Genehmigung erhalten, können Sie sich für die ausgewählte Weiterbildung anmelden.

6. Sie werden nun alle Unterlagen erhalten, um einen offiziellen Antrag auf Bildungsurlaub sowie Anerkennung der Weiterbildung bei Ihrem Arbeitgeber zu stellen.

Extra-Tipp: Noch kann es sein, dass die Weiterbildung oder der Bildungsurlaub vom Arbeitgeber nicht anerkannt beziehungsweise bewilligt werden. Achten Sie bei Ihrer Anmeldung für die Weiterbildung daher unbedingt auf die Stornierungsbedingungen!

7. Reichen Sie Ihren Antrag auf Bildungsurlaub per Formular oder formlos bei der üblichen Antragsstelle für Urlaube in Ihrem Unternehmen ein. Fügen Sie zudem Ihre Anmeldebescheinigung, einen Anerkennungsbescheid sowie einen Ablaufplan bei.

Formulierungsbeispiel: Sollten Sie (noch) keine offiziellen Antragformulare für den Bildungsurlaub haben, können Sie auch ein formloses Schreiben einreichen, zum Beispiel mit folgendem Wortlaut:

Hiermit beantrage ich die Freistellung im Rahmen eines Bildungsurlaubes vom TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ für die angehängte Weiterbildung „…“. Gerne reiche ich Ihnen auf Wunsch entsprechende Antragsformulare nach. Bitte lassen Sie mir diese zukommen an:…

8. Die in den Bundesländern gültigen Fristen für Ihren Urlaubsantrag sind als Mindestzeitraum zu verstehen. Planen Sie Ihren Bildungsurlaub dem Arbeitgeber zuliebe so früh wie möglich, am besten zehn bis zwölf Wochen vor Beginn der Weiterbildung. Dies erhöht zugleich Ihre Chancen auf eine Bewilligung.

9. Lassen Sie sich den Eingang Ihres Urlaubsantrages unbedingt mit Datum bestätigen, zum Beispiel per Unterschrift oder Datumsstempel auf Ihrem Duplikat.

10. Erhalten Sie eine Genehmigung, können Sie Ihre Weiterbildung, Sprachreise o.ä. nun fix einplanen und alle vorbereitenden Maßnahmen treffen.

11. Für den Fall, dass Sie während Ihres Bildungsurlaubs erkranken, müssen Sie sich unverzüglich bei Ihrem Arbeitgeber krankmelden.

12. Reichen Sie nach Ihrem Bildungsurlaub die erhaltene Teilnahmebestätigung bei Ihrem Arbeitgeber ein.

13. Sollte es hingegen zu einer Ablehnung kommen, versuchen Sie Ihren Bildungsurlaub zu verschieben. Im Streitfall steht Ihnen zudem der Klageweg offen.

In manchen Bundesländern gibt es praktische Vorlagen für die Antrags- und Anerkennungsformulare als Download. Eine Liste sowie die entsprechenden Links finden Sie unter Bildungsurlaub.de.

Muss der Arbeitgeber einen Bildungsurlaub genehmigen?

Wie aus unserem kurzen Guide zur Beantragung von Bildungsurlaub bereits hervorging, kann Ihr Arbeitgeber den Antrag auf Bildungsurlaub durchaus ablehnen. Allerdings handelt es sich hierbei um Ausnahmefälle, die nachvollziehbar und belegbar sein müssen. Mögliche Ablehnungsgründe können zum Beispiel sein:

  • Ihr Antrag wurde nicht form- oder fristgerecht eingereicht.
  • Es handelt sich um kein anerkanntes Angebot für Bildungsurlaub.
  • Betriebliche Gründe, wie Urlaubsvorrang Ihrer Kollegen oder wichtige Projektfristen.
  • Ablehnung einzelner „beruflicher“ Weiterbildungsangebote, welche für die Arbeitsstelle als irrelevant anzusehen sind.

Dennoch ist der Arbeitgeber prinzipiell zur Bewilligung von Bildungsurlaub verpflichtet, kann diesen also nicht generell ablehnen. Stellen Sie in diesem Fall also einen neuen Antrag für einen anderen Termin oder eine andere Weiterbildung – je nach Ablehnungsgrund. Sie können zudem die Übertragung Ihres Anspruchs auf Bildungsurlaub in das nächste Kalenderjahr verlangen.

Extra-Tipp: Eine Ablehnung von Bildungsurlaub muss stets schriftlich und begründet erfolgen. Mit diesem Schreiben können Sie im Zweifelsfall einen Anwalt aufsuchen und Ihren Anspruch auf Bildungsurlaub gerichtlich geltend machen. Der Klageweg dürfte jedoch eher die Ausnahme als die Regel darstellen. Versuchen Sie es um des Friedens willen besser erst einmal mit einem Vieraugengespräch oder holen Sie sich Unterstützung beim Betriebsrat.

Anerkannte Angebote: Wofür können Sie Bildungsurlaub beantragen?

Aus der Formulierung Sonderurlaub für „berufliche oder politische Weiterbildung“ können Sie bereits schließen, dass der Bildungsurlaub nicht nur für „klassische“ Weiter- und Fortbildungen beantragt werden kann. Tatsächlich handelt es sich um ein sehr breit gefächertes Angebot im In- und Ausland, bei welchem gewiss für jeden Arbeitnehmer das Richtige dabei ist. Hier nur ein kleiner Auszug aus möglichen anerkannten Angeboten für Bildungsurlaub:

  • Business-Englisch
  • Sprachreisen
  • EDV
  • Yoga
  • Politik
  • Rhetorik
  • Feldenkrais
  • Entspannung
  • Stressmanagement
  • Kommunikation

Na, sind Sie jetzt überrascht? Sie müssen nicht zwangsweise eine neue Programmiersprache büffeln oder sich mit modernen Online-Marketing-Konzepten herumschlagen. Wie wäre es stattdessen, wenn Sie in den zehn Tagen Sonderurlaub bei einer Sprachreise neue Kulturen entdecken und ein wenig am Strand entspannen oder beim „Business-Qigong“ die Seele baumeln lassen könnten?

Anerkannt oder nicht? So prüfen Sie Ihren Anspruch auf Bildungsurlaub

Ihre Chancen stehen gut – vorausgesetzt es handelt sich um eine anerkannte Weiterbildung in dem jeweiligen Bundesland. Auch, wenn die Arbeitgeber Weiterbildungen, die keinen direkten Bezug zur Arbeitsstelle erkennen lassen, häufig nicht gerne sehen: Ist eine Weiterbildung im Katalog der anerkannten Angebote im jeweiligen Bundesland erfasst, ist eine Ablehnung nur aus den genannten betrieblichen Gründen möglich. Doch es gibt zwei Ausnahmefälle:

  1. Weiterbildungen, die als „beruflicher“ Bildungsurlaub eingereicht werden, müssen einen – wenn auch großzügig aufgefassten – Bezug zu Ihrer Arbeitsstelle erkennen lassen.
  2. Für Fernreisen gelten je nach Bundesland Sonderregelungen. So ist Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel nur für bis zu 500 Kilometer entfernte Weiterbildungsorte beziehungsweise Sprachreisen zu genehmigen.

Die genauen Regelungen zur Anerkennung von Bildungsurlaub finden Sie in den jeweiligen Gesetzestexten Ihres Bundeslandes. So ist in Baden-Württemberg beispielsweise vorgeschrieben:

„(1) Die Beschäftigten in Baden-Württemberg haben einen Anspruch gegenüber ihrer Arbeitgeberin oder ihrem Arbeitgeber auf Bildungszeit. Während der Bildungszeit sind sie von ihrer Arbeitgeberin oder ihrem Arbeitgeber unter Fortzahlung der Bezüge freizustellen.

(2) Die Bildungszeit kann für Maßnahmen der beruflichen oder der politischen Weiterbildung sowie für die Qualifizierung zur Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten beansprucht werden.

(3) Berufliche Weiterbildung dient der Erhaltung, Erneuerung, Verbesserung oder Erweiterung von berufsbezogenen Kenntnissen, Fertigkeiten, Entwicklungsmöglichkeiten oder Fähigkeiten.

(4) Politische Weiterbildung dient der Information über politische Zusammenhänge und der Mitwirkungsmöglichkeit im politischen Leben.

(5) Die Qualifizierung zur Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten dient der Stärkung des ehrenamtlichen Engagements. Die Bereiche der ehrenamtlichen Tätigkeiten, für deren Qualifizierung ein Anspruch auf Bildungszeit besteht, werden durch Rechtsverordnung festgelegt. Die Landesregierung wird ermächtigt, den Bereich der ehrenamtlichen Tätigkeiten, für deren Qualifizierung ein Anspruch auf Bildungszeit besteht, durch Rechtsverordnung zu regeln.“

Quelle: §1 Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW)

Arbeitnehmer oder Arbeitgeber – Wer bezahlt den Bildungsurlaub?

Die Kosten für den Bildungsurlaub trägt prinzipiell der Arbeitnehmer. Allerdings handelt es sich um eine Form des bezahlten Urlaubs, weshalb er auch für den Arbeitgeber nicht als „kostenfrei“ anzusehen ist. Die Weiterbildung selbst allerdings, von den Fahrtkosten über die Unterkunft bis hin zu möglichen Kursgebühren, hat der Arbeitnehmer aus eigener Tasche zu bezahlen. Gegebenenfalls kann er diese (teilweise) auch am Ende des Jahres in der Steuererklärung geltend machen.

Extra-Tipp: Wussten Sie, dass Ihnen für Weiterbildungen eventuell staatliche Förderungen in einer Höhe von bis zu 500 Euro oder 50 Prozent der Kosten zustehen? Informieren Sie sich daher vorab auf Foerderdatenbank.de über bundesweite sowie regionale Förderprogramme.

Fazit: Bildungsurlaub – Viel zu selten genutzte Chance für Arbeitnehmer

Viel zu wenig Arbeitnehmer wissen in Deutschland von ihrem Recht auf Bildungsurlaub – oder sie machen zu selten Gebrauch davon. Dabei handelt es sich um die einmalige Chance, sich ohne Stress an den Wochenenden oder nach Feierabend weiterzubilden. Aber Sie wissen ja:

Irrend lernt man.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Also ändern Sie das und machen Sie fortan (öfter) Gebrauch von Ihrem Bildungsurlaub. Besonders gut stellen Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber, wenn Sie dabei auf für Ihre Arbeitsstelle relevante Weiterbildungen setzen. So angenehm die Sprachreise, Yoga oder Business-Qigong auch klingen mögen, so unbeliebt sind solche Bildungsurlaube bei vielen Arbeitgebern. Schließlich tragen sie doch eine große Portion „Extra-Urlaub“ zwischen den Zeilen mit sich. Dies mag mit einer der Gründe sein, weshalb so viele Arbeitnehmer vor dem Bildungsurlaubsantrag zurückschrecken.

Oder was denken Sie? Wie stehen Sie als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber zum Thema Bildungsurlaub? Sollten mehr Deutsche von ihrem Recht Gebrauch machen und wieso (nicht)? Welche Tipps oder Erfahrungen können Sie unseren Lesern für den Antrag & Co mit auf den Weg geben? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!