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Immer mehr Menschen geraten im modernen und hektischen Alltag unter Leistungsdruck: Ärger in der Familie oder am Arbeitsplatz, volle Terminkalender oder Anpassungsprobleme an neue berufliche Herausforderungen: Die Auslöser für Stress im Alltag sind vielfältig.

Immer mehr Arbeitgeber setzen beispielsweise eine ständige Erreichbarkeit ihrer Mitarbeiter per E-Mail oder Handy voraus – das macht ein Abschalten vom Job fast unmöglich. Häufig sind gestresste Menschen zudem Perfektionisten, die hohe Anforderungen an sich selbst stellen und äußerst gewissenhaft arbeiten. Sie sind oft der Ansicht, ihre Umwelt nur so wirklich zufriedenstellen zu können. Daher lässt es ihr enormes Verantwortungsbewusstsein auch nur selten zu, Aufgaben an andere zu delegieren.

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Viele Menschen leben heute sogar in einem „Stressdauerzustand“.

Doch die permanente Anspannung und Überforderung können die innere Balance schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Unser Organismus kann die Stresssituation nicht mehr, so wie die Natur es ursprünglich vorgesehen hat – nämlich durch Flucht oder Angriff lösen, sondern wir sitzen unseren Stress am Schreibtisch aus. Uns fehlt in dieser Lage die körperliche Gegenreaktion, welche unsere Stresshormone auf natürlichem Wege wieder normalisieren lassen. Unser Körper wird durch den Dauerstress in einer ständigen Aktivierung gehalten. Das bleibt nicht folgenlos, denn bei Dauerstress gerät unser Körper an seine Belastungsgrenzen und hinterlässt deutliche gesundheitliche Spuren.

Wie reagiert unser Körper auf Stress? Was passiert in unserem Körper bei Stress?

Stress ist – evolutionär gesehen – ein sehr alter Mechanismus, der auch heute noch wirkt und bei kurzfristiger Belastung aktivierend oder gar überlebenswichtig sein kann. Sobald eine stressige Situation eintritt, vollziehen unser Körper und Geist einen Turbostart – in Sekundenschnelle aus der Ruhe in den Kampf oder die Flucht. Somit wird der Organismus in eine erhöhte Alarm – und Handlungsbereitschaft versetzt, was sich unter anderem auf die Muskulatur, Atmung und den Kreislauf auswirkt. Aber auch die Verarbeitung von Informationen im Gehirn verändert sich.

Die Durchblutung der Verdauungsorgane wird auf ein Minimum reduziert. Der Körper schüttet einen wahren Hormoncocktail aus, der Organismus beginnt verstärkt Energie in Form von Zucker und Fette zu produzieren, um kurzfristig leistungsfähiger zu sein. Das erklärt dann auch den Heißhunger nach Süßem und Fetten (siehe: http://abnehmen-mit-beruf.de/entspannt-schlank/) . Stress macht also auch noch dick.

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Die Bauchspeicheldrüse schüttet verstärkt Insulin aus, um den Zucker in die Zellen zu transportieren. Das kann bei Dauerstress dann schnell zu Diabetes führen.

Des Weiteren steigen Blutdruck und Herzfrequenz an, die Atmung wird schneller und das Blut wird mit mehr Sauerstoff angereichert und zu den Muskeln umgeleitet. Somit wird kurzfristig mehr Energie erzeugt. Sie merken das daran, dass sich Ihre Muskeln anspannen. Bei Dauerstress führt dies dann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Muskelverspannungen.

Stress hat jedoch auf unser Gehirn Einfluss. Zunächst einmal nimmt das Denk- und Erinnerungsvermögen zu, das Schmerzempfinden sinkt. Der Bereich des Lern- und Erinnerungsvermögens wird aktiviert. Tritt jedoch keine Entspannungsphase ein und befinden uns im Dauerstress, dann führt dies zur Minderung unserer Leistungsfähigkeit und unseres Denkvermögen bis hin zu Depressionen.

Bereits bei dieser recht kurzen Aufzählung möglicher gesundheitlicher Schäden verursacht durch Dauerstress wird deutlich, dass nichts mehr in unserem Körper so funktioniert, wie es sollte.

Wird Stress also zum Dauerstress, dann wird dies zum „Normalzustand“ mit Langzeitfolgen.

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Was kann ich tun?

Erkennen Sie Ihre Stressauslöser und beobachten Sie, warum diese Sie in Stress versetzen. Vielleicht sind es ja nur ganz kleine Stellschrauben, die Sie ansetzen müssen um diesen einen Auslöser gar nicht mehr als stressig zu empfinden.

„Ich kann erst etwas ändern, wenn ich es WAHRNEHME.“

Die Kunst „Nein“ zu sagen

Sie müssen nicht alles und für jeden Aufgaben übernehmen. Lernen Sie Nein zu sagen, gerade bei Aufgaben die nicht in Ihren Bereich fallen. Lernen Sie auch gegenüber Ihren unmittelbaren Kollegen nein zu sagen. Denken Sie zurück, wie oft ist es schon vorgekommen, dass Kollegen Ihre Hilfe angefordert haben, weil diese die Arbeiten nicht schafften. Und wie oft haben Sie dann diese Aufgaben mit erledigt?

Das soll jetzt nicht heißen, dass Sie immer Nein sagen. Finden Sie ein gesundes Mittelmaß – nicht nur im beruflichen Umfeld, auch im privaten Bereich ist dies wichtig.

Sie müssen nicht immer und überall dabei sein. Sie können auch nicht jede Aufgabe erledigen. Und um dies zu realisieren, ist es wichtig Prioritäten zu setzen und seine Ziele zu kennen.

Die Kunst Prioritäten zu setzen

Finden Sie heraus, was Ihnen wirklich wichtig ist. Denn häufig verzetteln wir uns mit unwichtigen Dingen. Oder aber auch, weil beispielsweise im Job die Verantwortlichkeiten nicht wirklich klar definiert sind.

Oder gehören Sie vielleicht zu den immer und stets hilfsbereiten Kollegen? Auch hier besteht die Gefahr, dass Kollegen Ihre Hilfsbereitschaft ausnutzen, und Sie dadurch Ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr schaffen.

Können Sie spontan sagen, welche Ziele Sie anstreben? Und sind Sie auf der Zielgeraden oder müssen Sie vielleicht sogar überlegen, was Sie sich vor geraumer Zeit einmal als Ziel gesetzt haben?

Definieren Sie also hier und jetzt ganz klar und deutlich Ihre Ziele. Was wollen Sie erreichen und bis wann? Was ist Ihnen wirklich wichtig?

Die Kunst zu delegieren

Wenn Sie Stress reduzieren und vorbeugen möchten, sollten Sie “Aufgaben abgeben” können. Schauen Sie, ob und wie Sie dieses im Team realisieren können. Wenn auch hier keine freien Kapazitäten mehr zur Verfügung stehen, dann suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Vorgesetzen nach einer Lösung.

Seien Sie auch im privaten Bereich kritisch mit. Überlegen Sie ob es auch hier Möglichkeiten gibt, Aufgaben unter den Familienmitgliedern zu verteilen oder ob man sich externe Hilfe sucht. Wächst Ihnen der Garten über den Kopf? Dann schauen Sie nach regionalen Anbietern, die diese Aufgabe übernehmen können. Auch ein Fensterputzer o.ä. kann für Sie schon ein Zeitgewinn sein.

Die Kunst des Zeitmanagements für sich nutzen

Zeitmanagement erklärt mehrere Möglichkeiten, die dabei helfen, eine Aufgabe in einem vorgegebenen Zeitraum abzuarbeiten. Als Allgemeine Strategien werden Aufgaben nach Wichtigkeit abgearbeitet und große Aufgaben in kleinere Teilaufgaben gespaltet.

Eine Art des Zeitmanagement ist das so genannte Pareto-Prinzip. Dieses besagt folgendes:

80% der Ergebnisse sollen in 20% der Zeit erledigt werden. Die restlichen 20% verursachen die meiste Arbeit und benötigen daher die meiste Zeit. 20% der genutzten Zeit bringt also 80% vom Endergebnis. Diese Regel kann jedoch auf alle möglichen Dinge im Alltag angewandt werden.
Da das Thema Zeitmanagement sehr umfangreich ist, werde ich dazu einen extra Artikel schreiben.

Die Kunst zu Entspannen

Die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung ist wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Doch nicht immer kann man nach einer Stresssituation einfach so entspannen. Meist tun wir Dinge um uns nur abzulenken.
Eine gute Entspannung erkennen Sie daran, dass Ihre Muskeln locker werden (auch Ihre Gesichtsmuskeln), Ihr Puls wird ruhig, Ihre Gedanken kommen zur Ruhe.

So entspannen Sie am Arbeitsplatz:

  • Gehen Sie im Büro einfach ein paar Schritte. Oder gehen Sie zu einer Kollegin in ein anderes Büro. Oft hilft es schon, kurz aus dem Raum des Geschehens zu gehen.
  • Machen Sie in der Pause einen Spaziergang um den Büroblock.
  • Nehmen Sie den Treppenaufgang – oder reagieren Sie sich ab indem Sie einfach ein paarmal die Treppen rauf und runter gehen.
  • Strecken und recken Sie sich und atmen Sie dabei tief ein und aus. Einen noch besseren Effekt haben Sie, wenn Sie bei geöffnetem Fenster eine kurze Atempause einlegen.
  • Atmen Sie bewusst tief in den Bauch ein. Das verbessert die Sauerstoffversorgung und hilft sich abzureagieren.
  • Manchmal hilft es auch, seine Wut laut rauszuschreien.
  • Lächeln Sie den Stress einfach weg. Lächeln befreit, stärkt das Selbstbewusstsein und macht seelisch stark. Und Ihr Gehirn sendet Glückshormone aus. Sie werden nach kürzester Zeit Wohlbefinden und Entspannung verspüren.
  • Trinken Sie Kräutertees. Es gibt zahlreiche Kräuter, die beruhigend auf Körper, Geist und Seele wirken. Sie sollten jedoch beachten, ca. aller 6 Wochen die Mischung zu wechseln. Kräuter sind Heildrogen und sollten nur über einen überschaubaren Zeitraum angewendet werden.

Über 90 % von dem was Sie täglich tun, besteht aus Gewohnheiten.

Das bedeutet, dass viele Gewohnheiten dazu beitragen, wenn Sie unter Stress leiden. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass Sie in der Lage sind, die schädlichen Gewohnheiten gegen förderliche Gewohnheiten einzutauschen. Und wie Sie das in die Praxis umsetzen können, schauen wir uns im kommenden Artikel an.

„Wichtig ist es, zu erkennen, dass ich selbst Einfluss habe auf die Realität, die ich erfahre.“ (Tarab Talku Rinpoche)

Birgit Henke bietet Ihnen aufgrund dieser Artikelserie auf all ihre Produkte (http://www.abnehmenmitberuf.de) einen Aktionsrabatt von 50 Prozent an. Bitte geben Sie im Bestellformular den Code 50abc88x ein. Der Rabatt wird dann abgezogen. Ausgenommen von dieser Aktion ist das Buch „ Gesund und fit im Büro“.

Artikelreihe:

Teil 1: Stressmanagement: Wie erkennen Sie Ihren inneren Feind – den Stress?
Teil 2: Stress – was passiert im Körper und was können Sie gezielt dagegen tun?
Teil 3: So nutzen Sie Ihre Gewohnheiten als Stresskiller

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