Nebenberuflich selbständig: Die besten Tipps für Gründer

Immer wieder stellen Menschen fest, dass ihnen ihr berufliches Leben im Angestelltenverhältnis nicht ausreicht. Sie haben Träume, Ideen, Wünsche, die sie gern in die Tat umsetzen wollen. Diejenigen, die es auch wirklich ernst meinen, nutzen häufig die Möglichkeit, sich nebenbei selbstständig zu machen. Ein eigenes Business neben dem Job klingt nicht nur nach einer großen Herausforderung, es ist auch eine. Dennoch ist es möglich, nebenbei zu gründen und gleichzeitig weiter im Angestelltenverhältnis zu arbeiten. Was Sie dabei beachten und wissen müssen, wie Sie mit der Doppelbelastung am besten umgehen und weitere interessante Fakten haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengestellt.

1. Was ist Nebenerwerbsselbstständigkeit?
2. Die Sicherheit der nebenberuflichen Selbstständigkeit
3. Die Vorteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit
4. Die Nachteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit
5. Immer mehr nebenberuflich Selbstständige
6. Absprachen mit dem Arbeitgeber
7. Die Anmeldung der Nebenerwerbsselbstständigkeit
8. Was muss man im Hinblick auf die Krankenversicherung beachten?
9. Die Wahl der Unternehmensform
10. Steuern – auch bei nebenberuflicher Selbstständigkeit ein wichtiges Thema
11. Vorsicht vor der Scheinselbstständigkeit!
12. So klappt es mit der Nebenerwerbsselbstständigkeit
13. Lektüre-Tipp: „Das 4-Stunden Startup“ von Felix Plötz
14. Fazit: Der sichere Mittelweg – mit angezogener Handbremse

Was ist Nebenerwerbsselbstständigkeit?

Ehe wir weiter über die verschiedenen Facetten dieses Themas sprechen wollen, soll zunächst einmal geklärt werden, wann ein Mensch als nebenerwerbsselbstständig gilt. Hierfür müssen nämlich verschiedene Kriterien erfüllt werden:

  • Es liegt zusätzlich zur ersten Erwerbstätigkeit (abhängige Beschäftigung, Beamtentum oder Selbstständigkeit) eine zweite, selbstständige vor
  • Diese wird in Teilzeit ausgeübt
  • Das Einkommen des Nebenerwerbs beträgt weniger als die Hälfte des Gesamteinkommens
  • Die zweite, selbstständige Erwerbstätigkeit wird mit einer Einkunfts- beziehungsweise Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt

Die Sicherheit der nebenberuflichen Selbstständigkeit

Wenn es um die nebenberufliche Selbstständigkeit geht, haben viele als erstes die Doppelbelastung, Behördengänge neben dem Beruf und wenig Freizeit vor Augen. Selbstverständlich handelt es sich hierbei keinesfalls um einen Spaziergang, doch sollte immer auch erwähnt werden, dass das nebenberufliche Business eine tolle Chance bietet – nämlich für all jene, die sich nicht sofort trauen, den (sicheren) Job zu kündigen und sich voll und ganz dem eigenen Geschäft zu widmen.

Nebenbei-Gründer kommen in den Genuss eines besonderen Privilegs. Sie können das Beste aus beiden Welten genießen:

  • Die (finanzielle) Sicherheit einer festen Stelle
  • Die Freiräume einer Selbstständigkeit

Wenn man so will, handelt es sich hierbei um den perfekten Kompromiss für alle, die sich nicht entscheiden können oder wollen oder erst einmal testen möchten, ob Sie das Zeug zum Vollblut-Unternehmer haben.

Die Vorteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit

Doch nicht nur die Sicherheit spricht dafür, neben dem Beruf ein Business zu gründen. Nebenberuflich Selbstständige können sich über eine ganze Reihe von Vorteilen freuen.

  • Möglichkeit, verschiedene Wege auszuprobieren
  • Geringes Risiko
  • Absicherung im Hinblick auf Sozialversicherungen
  • Gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten
  • Schrittweises Herantasten an die „echte“ Selbstständigkeit (um herauszufinden, ob das etwas für einen ist)
  • Berufliche Abwechslung

Die Nachteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit

Natürlich muss auch immer darauf hingewiesen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Auch im Falle der Nebenerwerbsselbstständigkeit gibt es ein paar Nachteile, die an dieser Stelle genannt werden sollen.

  • Doppelbelastung (die sich häufig entweder auf den festen Job oder die Selbstständigkeit ausübt)
  • Erhöhter bürokratischer Aufwand
  • Weniger Zeit für Hobbys, Familie und Freunde
  • Keine ständige Verfügbarkeit für Kunden
  • Eventuelles Ausbremsen des unternehmerischen Wachstums durch den Job in Anstellung

Immer mehr nebenberuflich Selbstständige

Dass die Vorteile überwiegen und die Nachteile dadurch relativiert werden, wird bestätigt, wenn man sich die Zahlen der Nebenbei-Gründer anschaut. Mittlerweile ist sogar schon die Rede von einem regelrechten Boom. Kein Wunder, denn das Gründen eines Unternehmens war noch nie so einfach wie heutzutage. Hinzu kommt die allgemeine Aufbruch- und Macherstimmung, die ihre Manifestierung in der Startup-Szene gefunden hat. Gründen ist wieder hip, angesagt und angesehen. Wer sein eigenes Business ins Leben ruft, gilt als mutig, innovativ, kreativ und professionell. Wörter wie „Karrieregeilheit“ oder „Profitgier“ fallen nur noch selten.

Der KfW-Gründungsmonitor stellt seit mehreren Jahren fest, dass rund die Hälfte aller neuen Selbstständigen zunächst erst einmal nebenbei gründen. So meldeten im Jahr 2015 915.000 Menschen ihre Selbstständigkeit an, 522.000 davon waren Nebenerwerbsgründer. (Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2015)

Absprachen mit dem Arbeitgeber

Es ist überaus sinnvoll, im Vorfeld mit dem Arbeitgeber über zukünftige Herausforderungen, Veränderungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu sprechen. Ein Spiel mit offenen Karten ist auch immer dann von Vorteil, wenn Sie im Laufe der Zeit merken, dass Sie das Pensum von einem 40-Stunden-Job und einer nebenberuflichen Selbstständigkeit nicht mehr stemmen können. Wenn der Chef von Anfang an Bescheid weiß, ist es später einfach, sich beispielsweise auf eine Reduzierung der Stunden, Gleitzeitregelungen oder ähnliches zu einigen.

Bedenken Sie allerdings auch, dass der Chef durchaus etwas gegen Ihre Nebenerwerbsselbstständigkeit haben und Ihnen Steine in den Weg legen kann, nämlich wenn

  • Ihr Business in Konkurrenz zu seinem steht
  • Ihre Leistung unter der Doppelbelastung einer nebenberuflichen Selbstständigkeit leidet

Die Anmeldung der Nebenerwerbsselbstständigkeit

Ehe das Abenteuer der nebenberuflichen Selbstständigkeit richtig beginnen kann, müssen Sie Ihr Business natürlich erst einmal anmelden, denn egal ob Voll- oder Teilzeit: Eine Selbstständigkeit ist immer mit Bürokratie verbunden. Im Vorfeld der Anmeldung gilt es zu klären, ob Sie als Freiberufler eingestuft werden oder ein Gewerbe ausüben. Den Unterschied zwischen den beiden Formen der Selbstständigkeit erkläre ich Ihnen im Artikel Freiberuflichkeit vs. Gewerbe: Das ist der Unterschied.

Gewerbe anmeldenFreiberuflichkeit anmelden
Um ein Nebengewerbe anzumelden, wenden Sie sich an das kommunale Ordnungsamt, zu dem in den meisten Fällen auch das Gewerbeamt gehört. Die Anmeldung erfolgt persönlich, schriftlich oder via Internet. Danach werden Ihre Daten automatisch an das Finanzamt übermittelt, das Ihnen dann eine Steuernummer zuweist.

Die Anmeldung kostet (je nach Kommune) 10 bis 40 Euro.

Zukünftige Freiberufler wenden sich direkt an das Finanzamt und fordern dort eine Steuernummer an. Hierzu müssen Sie einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und Ihre fachliche Qualifikation bescheinigen – beispielsweise durch Zertifikate und Zeugnisse.

Die Anmeldung ist kostenlos.

 

Tipp: Sowohl Gewerbetreibende als auch Freiberufler können von der Kleinunternehmerregel Gebrauch machen. Wenn Ihr jährlicher Umsatz die Grenze von 17.500 Euro nicht überschreitet, können Sie sich von der Umsatzsteuer befreien. Das bedeutet weniger bürokratischen Aufwand, sorgt allerdings auch dafür, dass Sie keine Umsatzsteuer für betriebliche Ausgaben zurückerhalten.

Was muss man im Hinblick auf die Krankenversicherung beachten?

Beim Punkt Krankenkasse zeigt sich wieder einmal, wie sinnvoll es sein kann, sich nebenberuflich selbstständig zu machen. Als gesetzlich Pflichtversicherter zahlen Sie weiterhin die gewohnten Beträge, die sich aus der Höhe Ihres Gehalts aus angestellter Tätigkeit errechnen. Auch Ihr Arbeitgeber ist weiterhin zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen verpflichtet. Zusätzliche Einkünfte aus Ihrer selbstständigen Arbeit werden nicht einbezogen, müssen aber dennoch bei der Krankenkasse angegeben werden. Diese verlangt außerdem einen Nachweis der Nebenerwerbsselbstständigkeit und besteht darauf, dass Sie nicht mehr als 18 Stunden pro Woche in Ihre Selbstständigkeit investieren. Wird diese Grenze überschritten, ist es nämlich notwendig, eine weitere Krankenversicherung abzuschließen, die logischerweise auch mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Die Wahl der Unternehmensform

Wer nebenberuflich gründet, ist entweder allein oder startet in einer überschaubaren Gruppe. Eine GmbH anzumelden, ist da meist übertrieben. Die Mehrheit der Nebenbei-Gründer, die nicht als Freiberufler eingestuft werden, startet als Einzelunternehmer. Kleinere Gruppen wählen auch gern die Unternehmensformen UG oder GbR. Welche Rechtsform die richtige für Sie ist, finden Sie durch intensive Recherche oder Beratung heraus. Eine einheitliche und allgemeingültige Lösung gibt es nicht.

Steuern – auch bei nebenberuflicher Selbstständigkeit ein wichtiges Thema

Auch wenn Sie sich neben dem festen Job selbstständig machen und diese Tätigkeit nicht in Vollzeit ausüben, sind Sie dazu verpflichtet, bestimmte Steuern abzuführen. Dabei handelt es sich um:

  • Umsatzsteuer: Umsatzsteuerpflichtig ist jeder, der keinen Anspruch auf die Kleinunternehmerregelung hat beziehungsweise diese nicht in Anspruch nehmen will.
  • Gewerbesteuer: Diese Steuer wird ab einem jährlichen Gewinn von 24.500 Euro fällig – eine Summe, die für viele Nebenbei-Gründer unerreichbar erscheint. Freiberufler sind generell von der Gewerbesteuer befreit, da sie kein Gewerbe angemeldet haben.
  • Einkommenssteuer: Einkommenssteuer zahlen alle, die pro Jahr einen Gewinn von mehr als 410 Euro haben.

Tipp: Mit dem Online-Dienst ELSTER (einem Angebot vom Finanzamt) ist das Anmelden und Zahlen von (Vor-)Steuern ein leichtes. Hierüber können Sie beispielsweise auch Ihre Einkommensteuererklärung und die Umsatzsteuererklärung einreichen.

Vorsicht vor der Scheinselbstständigkeit!

Genauso wie hauptberuflich Selbstständige müssen sich auch nebenberuflich Selbstständige davor hüten, als Scheinselbstständige eingestuft zu werden. Eine solche Kategorisierung hat vor allem Konsequenzen für Ihren Auftraggeber und wirkt sich auch steuerlich aus. Außerdem wird Ihnen der Status als Selbstständiger aberkannt. Als Scheinselbstständiger gelten Sie, wenn Sie mindestens drei der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Umsätze werden überwiegend (ab 84%) durch einen Kunden generiert
  • Arbeitszeiten und Arbeitsort sind nicht frei wählbar
  • Preise und Stundensätze werden nicht selbst festgelegt
  • Die Beschäftigung beim Kunden entspricht der, die Sie zuvor als Festangestellter verrichtet haben
  • Es werden keine neuen Kunden akquiriert
  • Es wird kein sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer beschäftigt

Übrigens: Eine Prüfung auf Scheinselbstständigkeit wird nicht nur durch das Finanzamt initiiert. Auch der Deutsche Rentenversicherung Bund, Arbeitsgerichte und Sozialversicherungen sind hierzu bemächtigt.

So klappt es mit der Nebenerwerbsselbstständigkeit

Dem Team von arbeits-abc.de ist immer sehr daran gelegen, Sie nicht nur mit theoretischen Informationen zu versorgen, sondern Ihnen auch praktische Tipps mit auf den Weg zu geben. Wenn Sie gerade mit dem Gedanken spielen, nebenberuflich zu gründen oder den Schritt bereits gegangen sind, sind die folgenden Tipps garantiert sehr interessant und hilfreich.

Tipp #1: Organisation ist das A und O

Neben dem Beruf noch ein eigenes Business aufzuziehen, klingt allein in der Theorie schon sehr kompliziert und anstrengend. Wer hier nicht den Überblick verlieren und einen kühlen Kopf bewahren will, sollte früh mit dem Organisieren und Strukturieren beginnen. Denn nur, wenn Sie wissen, was wo liegt und was wann erledigt werden muss, haben Sie eine reale Chance, sich durch den Dschungel der Herausforderungen und Aufgaben zu kämpfen.

Tipp #2: Zeitmanagement

Als Selbstständiger werden Sie schnell merken, dass kein Tag wie der andere ist. Dennoch ist es sinnvoll, sich ein mehr oder weniger festes Zeitschema anzueignen, das Ihnen dabei hilft, Ihren Tag zu takten. Legen Sie sich beispielsweise Zeitfenster für Ihren Angestelltenjob, Ihre Selbstständigkeit und Privatleben an.

Tipp #3: Wartezeiten nutzen

Egal ob in der Bahn, im Wartezimmer oder vor einer Verabredung: Freie Zeiten sollten stets sinnvoll genutzt werden. Vermeiden Sie den Leerlauf beispielsweise, indem Sie Emails beantworten, Ihre Social Media-Kanäle pflegen oder wichtige Informationen recherchieren.

Tipp #4: Tools

Tools, also nützliche Helfer, kommen mittlerweile in vielen verschiedenen Gewändern daher – beispielsweise als App, Browser-Anwendung oder Software. Die verschiedenen Anwendungen und Programme verfolgen – ganz allgemein formuliert – folgendes Ziel: Sie wollen Ihnen unter die Arme greifen und Ihre Selbstständigkeit damit vorantreiben. Die riesige Auswahl der Tools sorgt dafür, dass Sie garantiert für jedes Problem das passende Helferlein finden.

Tipp #5: Das Home Office

Die meisten Nebenbei-Gründer richten sich Ihr Büro zunächst im heimischen Arbeitszimmer ein. Wer effektiv im Home Office arbeiten will, sollte vor allem auf folgendes achten:

  • Minimieren Sie Ablenkungen
  • Maximieren Sie Ihre Fokussierung auf die Arbeit
  • Trennen Sie Berufliches und Privates

Auch hier können diverse Tools hilfreich sein.

Tipp #6: Hobbys bewusst reduzieren

Es ist eine Wunschvorstellung, das die Freizeit unter Job und Selbstständigkeit nicht leidet. Wer den Schaden so gering wie möglich halten will, tut gut daran, sich ganz bewusst von diversen Hobbys zu trennen. Dadurch, dass Sie kontrolliert Abstriche macht, fühlt sich der Prozess selbstbestimmter an.

Tipp #7: Outsourcing

Nicht wenige Nebenbei-Gründer unterschätzen den zeitlichen Mehraufwand, den die Selbstständigkeit mit sich bringt. Damit Sie sich dennoch auf die wesentlichen Punkte konzentrieren können, ist es sinnvoll, bestimmte Aufgabenfelder auszulagern. Der Klassiker hierfür sind die Buchhaltung und damit verbundene Steuerangelegenheiten.

Lektüre-Tipp: „Das 4-Stunden Startup“ von Felix Plötz

Sie wollen sich noch mehr mit dem „nebenbei gründen“ beschäftigen und sind auf der Suche nach guten, praxiserprobten Tipps und Tricks? Dann möchte ich Ihnen abschließend das Buch Das 4-Stunden Startup“ von Felix Plötz empfehlen. Die Lektüre ist gut geschrieben und wird immer öfter als das Standardwerk für Nebenbei-Gründer gehandelt. Plötz hat selbst bereits mehrmals nebenbei gegründet und kennt sich daher sehr gut mit der Materie aus. In seinem Buch verrät er allerdings nicht nur, wie er selbst es geschafft hat, erfolgreich zu werden, sondern auch, warum er glaubt, dass jeder das Zeug zum Nebenbei-Gründer hat.

Fazit: Der sichere Mittelweg – mit angezogener Handbremse

Neben dem Beruf ein Unternehmen zu gründen, bedeutet nicht nur, seinen Traum zu erfüllen, sondern dabei auch ein Maximum an Sicherheit zu genießen – Sicherheit, die sich nicht nur auf das Finanzielle, sondern auch Versicherungen und das allgemeine Gefühl bezieht. Es ist also keinesfalls verwunderlich, dass sich so viele Menschen – trotz Doppelbelastung – dazu entscheiden, den Weg in die Selbstständigkeit erstmal nur mit einem Fuß zu gehen.

Dennoch ist auch zu sagen, dass das Nebenbei-Gründen einer Fahrt mit angezogener Handbremse gleichen kann. Wenn Sie es geschafft haben, auf den Erfolgszug aufzuspringen und merken, dass Ihr Geschäft immer mehr Zeit in Anspruch nimmt, kann es durchaus sinnvoll sein, sich vom Angestelltenjob (und damit auch von den Vorteilen und Sicherheiten) zu trennen.

Wie stehen Sie zu dem Thema? Können Sie sich vorstellen, neben dem Job ein Unternehmen zu gründen? Haben Sie diesen Schritt vielleicht sogar schon gewagt? Oder können Sie getrost auf die zusätzliche Belastung verzichten? Schreiben Sie uns einen Kommentar!

1 Kommentar

  1. Ich hadere gerade genau mit diesem Thema – in meinem Studium (Bachelor of Music, Klarinette mit Pädagogik) wird man auf diese Themen und Entscheidungen nach dem Studienabschluss einfach nicht vorbereitet, sondern fällt im Extremfall einfach ins kalte Freiberuflichkeitswasser. Anstellungen an den Musikschulen werden immer seltener. Nun versuche ich meine berufliche Identität zu puzzlen und gehe erstmal eine Anstellung im Bereich Kulturmanagement ein. Ob meine Tätigkeiten als Klarinettistin (und ein wenig Autorin) später für eine Selbstständigkeit reichen oder irgendwie zu einer nebenberuflichen Sache werden, muss ich gut überlegen. Es wäre echt toll, wenn die Hochschulen das nicht so ignorieren würden…
    Gibt es denn für solche Themen staatliche Beratungsstellen?
    Schöne Grüße aus dem Saarland
    Laura

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