Die Berater-Branche boomt nach wie vor und gerade (so kommt es einem zumindest vor) so sehr wie noch nie. Wo man auch hinschaut – überall bieten sogenannte Coaches ihre Dienste an. Berufscoaching, Life-Coaching, Ernährungscoaching, Beziehungscoaching – in nahezu allen Bereichen des Lebens gibt es spezielle Coaches, die ihre Kunden beraten und ihnen helfen wollen. Die Auswahl ist inzwischen gigantisch und so fällt es gar nicht mal so leicht, den passenden und vor allem fachlich überzeugenden Coach zu finden. Sind wir „über-coacht“?

Inhalt
1. Kein vorgeschriebener Karriere-Weg
2. Wie gestaltet sich eine Coaching-Ausbildung inhaltlich?
3. Das Berufsbild vom Coach
4. Verschiedene Coaching-Methoden
5. Mit Coachings in die Selbstständigkeit
6. Woran erkennt man einen guten Coach?
7. Im Trend: Online-Coaching
8. Die Coaching-Manie: Eine Blase, die bald platzen wird?

Kein vorgeschriebener Karriere-Weg

Coaches oder Berater gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das liegt unter anderem auch daran, dass es derzeit noch keine einheitlichen Ausbildungsstandards gibt. Wer den Beruf ausüben will, richtet sich in der Regel an einen der großen Berater-Verbände, Akademien oder private Anbieter, lässt sich entsprechend schulen und erhält im Anschluss ein Zertifikat, das zum Ausüben des Berufs berechtigt. Da der Berater kein geschützter Beruf ist, erfordert er keine spezifische Ausbildung. Eine Weiterbildung reicht aus.

Wie genau diese aussehen muss, ist bisher nicht eindeutig geregelt. Die Weiterbildungen variieren nicht nur im Hinblick auf Zeit und Kosten, sondern auch bei den Punkten Inhalt und Qualität. So kommt es, dass es unter den zahllosen Coaches immer wieder schwarze Schafe gibt, die zwar nach außen hin seriös wirken, aber fachlich alles andere als überzeugend sind. Woran Sie einen guten von einem schlechten Berater unterscheiden können, soll weiter unten in diesem Beitrag ausführlicher behandelt werden.

Info: Die Stiftung Warentest hat vor eine Weile einen Kriterienkatalog aufgestellt, der aufzeigt, wodurch sich eine gute Coach-Ausbildung auszeichnet. Die Übersicht finden Sie hier.

Übrigens sind auch die Weiterbildungen kein Muss, sondern ein freiwilliger Weg. Dieser scheint in letzter Zeit jedoch immer wichtiger zu werden. Die Überschwemmung des Marktes sorgt dafür, dass Kunden genauer hinschauen. Zertifikate suggerieren Professionalität und stellen aussagekräftige Referenzen in den Schatten.

Wie gestaltet sich eine Coaching-Ausbildung inhaltlich?

Auch wenn eine Aus- beziehungsweise Weiterbildung zum Coach nicht vorgeschrieben ist, wählt die Mehrheit der zukünftigen Berater diesen Karriere-Weg. Es ist daher durchaus interessant, einmal genauer hinzuschauen und sich zu fragen, wie sich eine solche Ausbildung inhaltlich gestaltet.

Gleich vorweg: Es handelt sich hierbei lediglich um ein Beispiel. Da die Weiterbildung zum Coach nicht reglementiert ist, hat jeder Anbieter freie Hand, wenn es um die Gestaltung der Kurse geht. Hier spielt es unter anderem auch eine Rolle, wie das Angebot methodisch ausgerichtet ist. Auch die spätere Zielgruppe hat einen großen Einfluss auf die Strukturierung und die Inhalte der Coaching-Ausbildung. Generell sollten jedoch die folgenden Punkte bearbeitet werden:

  • Grundlagen des Coachings: Was bedeutet es, andere Menschen zu coachen? Was gilt es zu beachten? Wo verlaufen die Grenzen? Wie bewegen Sie Ihre Kunden dazu, etwas in Ihrem (berufs-)Leben zu verändern. Die Grundlagen des Coachings verschaffen einen ersten Überblick und spannende Einblicke in die Thematik.
  • Konfliktlösung: Der nächste wichtige Schritt in der Weiterbildung zum Coach ist es, Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu finden. In diesem Zusammenhang ist es auch unverzichtbar, zu erlernen, Konflikte zu akzeptieren.
  • Veränderungen herbeiführen: Ziel eines Coachings sollte es immer sein, gewisse Aspekte zu verändern. Damit das passiert, muss ein Berater in der Lage sein, seine Kunden zu motivieren. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, zu erlernen, wie Entscheidungen im menschlichen Gehirn getroffen werden und welche Reize benötigt werden, um diesen Prozess zu aktivieren. Doch Vorsicht, als Coach dürfen Sie Ihren Kunden niemals beeinflussen.
  • Spezialisierung: Nahezu jede Coaching-Ausbildung kann eine gewisse Spezialisierung aufweisen. Diese bildet die Grundlage für Ihr späteres Tätigkeitsfeld. Welche Spezialisierungsrichtungen es für Berater gibt, wird im nächsten Kapitel dieses Beitrags genauer erläutert.

Info: Experten raten dazu, sich nicht gleich nach der ersten Weiterbildung direkt ins Berufsleben zu stürzen. Um sich umfangreich auf die spätere Tätigkeit vorzubereiten, sind mindestens zwei, wenn nicht sogar mehr Kurse notwendig. Indem Sie verschiedene Weiterbildungen besuchen, erweitern Sie nicht nur Ihren Horizont, sondern können auch besser beurteilen, welche Coaching-Ansätze gut zu Ihnen passen und welche Sie eher weniger vertreten können.

Das Berufsbild vom Coach

Kommen wir nun zu einer anderen, durchaus wichtigen Frage: Was genau macht ein Coach? Womit verdient er sein Geld? Menschen, die diesen Beruf ausüben, werden oftmals als eine Art „Light-Version“ oder Vorstufe des Psychotherapeuten verstanden. Tatsächlich spielen Psychologie und der menschliche Verstand eine große Rolle in ihrem beruflichen Alltag. Dennoch muss unbedingt eine klare Trennung zwischen den beiden Berufen vorgenommen werden. Coaches, die psychotherapeutische Methoden anwenden, lösen kein Problem, sondern machen es unter Umständen aufgrund von Unwissenheit sogar noch schlimmer.

Als Coach nehmen Sie eine beratende Tätigkeit auf, die sich entweder an Privatpersonen oder Unternehmen richtet. Je nach Spezialisierung und Ausrichtung bezieht sich die Beratung auf unterschiedliche Felder, beispielsweise:

  • Berufliche Veränderungen
  • Persönlichkeit
  • Marketing
  • Lebensstil
  • Motivation
  • Ernährung
  • Beziehung

Ganz allgemein kann gesagt werden, dass Coaches diverse Kompetenzen aus dem sozialen und beruflichen Feld auf- und verschiedene Blockaden abbauen. Wie genau das funktioniert, kann nicht verallgemeinert erklärt werden. Jeder Coach hat seine eigenen Methoden, die auch immer stark von der Art der Ausbildung abhängen. Ein paar davon sollen nachfolgend genannt und kurz erklärt werden.

Verschiedene Coaching-Methoden

Natürlich läuft jedes Coaching anders ab. Ziel sollte es stets sein, dass beide Seiten gut miteinander arbeiten können und Ergebnisse nach möglichst kurzer Zeit sicht- und/oder spürbar werden. Um Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Coaching-Methoden zu geben, sollen ein paar davon an dieser Stelle vorgestellt werden.

  • Aktives Zuhören: Diese Methode eignet sich gut als Einstieg, um herauszufinden, wo genau der Schuh denn drückt. Indem der Coach seinem Kunden alle Freiräume der sprachlichen Äußerung lässt, kann sich dieser alles von der Seele reden. Die Schwierigkeit für den Berater liegt nun darin, Banalitäten von wichtigen Aspekten zu unterscheiden. Letzteres ist dann der Ausgangspunkt für weitere Maßnahmen.
  • Fragen: Nicht nur Journalisten, sondern auch Coaches wissen, dass es unterschiedliche Fragetechniken gibt, die – gezielt eingesetzt – erstaunliche Erfolge mit sich bringen können. Ähnlich wie beim aktiven Zuhören geht es auch beim Fragen darum, Kerninformationen herauszufinden, die für die weitere Zusammenarbeit wichtig sind.
  • Zielsetzung: „Was erwarten Sie sich von diesem Coaching/Ihrem Leben/Ihrem Beruf?“ – Diese plakative Frage macht deutlich, worum es bei der Methode der Zielsetzung geht. Der Coach versucht dadurch herauszufinden, wo sein Gegenüber hin will. Im Anschluss daran kann überlegt werden, wie das Ziel erreicht wird.
  • Analysen: Auch wenn Coachings auf einer meist emotionalen Ebene stattfinden, gibt es einige Berater, die gern analysieren. Was die Grundlage hierfür ist, ist ganz unterschiedlich. Vor allem im Bereich Karriere kommt diese Methode häufig zum Einsatz.
  • Konfrontation: Dass Coachings nicht immer ein „Spaziergang“ sind, wird spätestens dann klar, wenn der Berater die Methode der Konfrontation einsetzt. Diese ist besonders hilfreich, wenn es darum geht, Blockaden abzubauen.
  • Hausaufgaben: Zwischen den einzelnen Sitzungen nutzen manche Coaches gern Hausaufgaben, damit das Thema weiterhin präsent ist.
  • Rollenspiele: Sich in eine andere Person, beziehungsweise eine andere Rolle zu versetzen, bringt nicht nur neue Blickwinkel mit sich, sondern auch Lösungsansätze. Auch diese Methode erweist sich in der Praxis immer wieder als erfolgversprechend.

Mit Coachings in die Selbstständigkeit

Es gibt etliche Menschen, die die Weiterbildungen besuchen, um die neuen Erkenntnisse dann im Unternehmen anzuwenden. Man kann sie sozusagen als interne Berater bezeichnen, die eine wichtige Rolle einnehmen können.

Weitaus häufiger kommt es jedoch vor, dass die Menschen die Coach-Weiterbildung als Sprungbrett in die (nebenberufliche) Selbstständigkeit nutzen. Viele von ihnen haben im Vorfeld Psychologie studiert, um eine breite Wissensbasis zu erschaffen. Andere sind klassische Quereinsteiger, die sich durch den neuen Job nicht nur umorientieren, sondern völlig neu erfinden.

Wer sich als Coach selbstständig machen will, sollte im Vorfeld insbesondere eines wissen: Die Branche der Berater ist ein bis zum Rand gefülltes Haifischbecken. Immer wieder werden Stimmen laut, die behaupten, der Markt wäre übersättigt. Tatsächlich gibt es in Deutschland mehr als 8.000 Coaches. Die genaue Zahl ist nicht bekannt. Feststeht auf jeden Fall, dass es sehr viele sind – und dass es täglich noch mehr werden. Wer sich hier behaupten und gegen die Konkurrenz durchsetzen will, braucht laut Experten-Aussage einen langen Atem. Erfolgreiche Coaches haben es geschafft, sich einen Namen zu machen und dadurch zu verkaufen. Um an diesen Punkt zu gelangen, vergehen oftmals mehrere Jahre, in denen man sich mit schlechtbezahlten Jobs über Wasser halten muss. Nicht wenige Berater scheitern bereits in dieser ersten Phase – weil sie nicht überzeugen können, weil sie sich nicht durchsetzen können, weil sie nicht so gut sind wie die anderen.

Hat man es jedoch erst einmal geschafft, sich als Berater am Markt zu etablieren, winken attraktive Honorare. Eine professionelle Coaching-Stunde beginnt ab ca. 100 Euro. Nach oben gibt es kaum Grenzen. Wie viel ein Coach von seinen Kunden verlangen kann, hängt natürlich in erster Linie von der Branche und der damit zusammenhängenden Zielgruppe ab. Generell verdienen Berater, die in Unternehmen tätig sind, mehr als die, die Privatpersonen coachen.

Woran erkennt man einen guten Coach?

Es wurde bereits angesprochen: Die Zahl der Coaches in Deutschland ist nicht nur groß, sondern gigantisch. Aus diesem übervollen Angebot den richtigen Berater auszuwählen, grenzt schon an ein Glücksspiel. Wenn Sie jedoch nichts dem Zufall überlassen, sondern Ihren Coach ganz bewusst und vor allem mit Erfolg auswählen wollen, sollten Sie unbedingt auf die folgenden Punkte achten:

  • Zertifikate sagen nichts über die Seriosität eines Coaches aus (diese können schlichtweg gekauft, gefälscht und/oder ein Marketing-Gag sein)
  • Achten Sie eher auf Referenzen und Berufserfahrung
  • Ein guter Coach verspricht keine Wunder, sondern setzt realistische Ziele (Angebote wie „Werden Sie in nur 4 Wochen zum erfolgreichen Top-Manager“ sollten mit äußerster Vorsicht genossen werden)
  • Sie als Kunde haben die Möglichkeit, genau zu bestimmen, welche Inhalte das Coaching haben soll (Der Berater richtet sich nach Ihnen und Ihren Bedürfnissen und nicht anders herum!)
  • Gute Coaches ziehen keine voreiligen Schlüsse, sondern hinterfragen alles

Ganz allgemein sollten Sie immer darauf bestehen, im Vorfeld ein ausführliches Beratungs- und Kennenlern-Gespräch zu führen. Seriöse Coaches bieten dieses unverbindlich und kostenlos an. Wer hier bereits zur Kasse bittet, kann direkt im Ordner „Scharlatan“ abgeheftet werden. Das Gespräch sollte dazu genutzt werden, um festzustellen, ob die Chemie zwischen allen Beteiligten stimmt. Achten Sie darauf, ob Sie sich wohlfühlen und notieren Sie eventuelle Auffälligkeiten. Die Wahl des Coaches sollte stets gut durchdacht sein und nie überstürzt erfolgen. Wer sich hier Zeit lässt und mehrere Angebote miteinander vergleicht, bekommt ein gutes Gefühl für seriöse und unseriöse Angebote.

Tipp: Sie sind auf der Suche nach einem guten Coach? Dann hören Sie sich doch einmal in Ihrem Freundes-, Bekannten- und/oder Kollegenkreis um. Nicht selten erhalten Sie hier Erfahrungsberichte und Meinungen zu ortsansässigen und überregionalen Beratungen. Eine persönliche Empfehlung ist tausendmal mehr wert als jedes Zertifikat.

Im Trend: Online-Coaching

Man kann es einfach nicht oft genug sagen: Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und beeinflusst unser Leben auf allen Ebenen. Auch zahlreiche Berufsbilder sind von den Veränderungen beeinflusst. Im Falle der beratenden Berufe äußert sich die Entwicklung vor allem in Form von Online-Coachings. Diese finden – Sie ahnen es wahrscheinlich schon – im Internet statt. Als Hilfsmittel dienen Email-Programme, Video-Dienste, Chats und andere Tools. Der große Vorteil vom Online-Coaching ist, dass der Berater ortsunabhängig arbeiten und auch große Distanzen zum Kunden problemlos überbrücken kann. Weitere Vorteile dieser Beratungsform sind Zeit- und Kostenersparnisse, die sowohl dem Coach als auch dem Kunden zugutekommen.

Die Coaching-Manie: Eine Blase, die bald platzen wird?

Schon vor rund zwei Jahren, am 5. August 2014, titelte Die Welt: „Modeberuf Trainer – wir coachen uns zu Tode“ und veröffentlichte damit einen sehr eindeutigen Meinungsbeitrag zur hier beschriebenen Thematik. Die Quintessenz des Artikels: Coaches und Trainer sind zahlenmäßig zwar äußerst beeindruckend, liefern aber keinen wirklichen Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Verhältnisse. Die Autorin, ihres Zeichens Berufsberaterin, spricht von einer Menge „heißer Luft“ und geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sie behauptet, es gäbe überhaupt keinen Markt für die Berater.

Da der Boom auch heute – zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres verheerenden Urteils – anhält und es weiterhin praktizierende Coaches gibt, legt zumindest die Vermutung nahe, dass es sehr wohl einen Markt, sprich: Bedarf, gibt. Doch handelt es sich hierbei vielleicht um eine trügerische Sicherheit? Platzt die Coaching-Blase vielleicht in naher Zukunft oder in den kommenden Jahren? Kann unter Umständen passieren – muss aber nicht. Solang es weiter eine Nachfrage gibt, wird es auch Coaches geben. Das gleiche gilt im Übrigen auch für andere „Trend-Berufe“ wie Blogger oder Youtuber. Auch hier kann von einer regelrechten Manie gesprochen werden, die große Wellen schlägt und irgendwann (vielleicht) ihr Ende findet.

Wenn es im Beruflichen oder Privaten klemmt, kommen Coaches zum Einsatz. Wie sind Ihre Erfahrungen mit dieser Berufsgruppe? Arbeiten Sie vielleicht selbst als Coach und haben diesem Beitrag noch etwas hinzuzufügen? Wir freuen uns wie immer auf Ihren Kommentar.

3 Kommentare

  1. Sehr geehrte Frau Fichtel,
    danke für Ihren ausführlichen und umfangreichen Artikel zum Thema Coaching.

    Eine Anmerkung zur Coaching-Blase.
    Für ein Smartphone gab es auch keinen Bedarf, niemand vermisste ein Telefon, mit dem man fotografieren und Musik hören kann – bis es auf den Markt kam.
    So ähnlich ist es mit Coaching auch. Wenn es keinen Coaching-Bedarf gäbe, würden große Unternehmen keine eigenen Coaching-Pools einrichten.

    Gute Coaches, wie überall gibt es auch weniger gute, liefern sehr wohl einen “Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Verhältnisse” nämlich in der Weise, dass sie Führungs- und Fachkräften einen qualifizierten Dialog über persönliche und fachliche Fragen bieten.

    Im Sport glaubt niemand, wenn er eine bestimmte Leistungsklasse erreicht hat, dass er keine professionelle Unterstützung “von außen” braucht und sein Spiel ganz allein verbessern könnte. Und wenn sich Führungskräfte coachen lassen, geht es um Wichtigeres als Tore, Punkte und Rangplätze. Nämlich um den Erfolg des Unternehmens – und vor allem um Menschen.

    An der Coaching-Blase ist dennoch was dran. Denn Coach zu werden klingt cool, aber die wenigsten können davon leben. Am meisten profitieren die Anbieter von Coaching-Ausbildungen. 😉
    Auch ich könnte nicht allein vom Coaching leben – und ich wurde gerade von XING und FOCUS zu einem der besten von 250 Coaches in Deutschland gewählt.

  2. Ich schließe mich dem Kollegen an: sehr guter Artikel, der einen sachlichen Überblick zum Thema gibt. Die “Coaching-Blase” wird nicht platzen. Unternehmen heißt: Menschen arbeiten mit anderen Menschen zusammen um etwas für andere Menschen zu tun (nämlich Produkte & Dienstleistungen). Es menschelt also in der Wirtschaft. Vor dem Hintergrund Fachkräftemangel, Arbeitnehmermarkt, Generation Y sowie den immer dynamischeren Veränderungsprozessen denen sich Unternehmen unterziehen müssen wird für Führungskräfte Kommunikation und soziale Kompetenz immer wichtiger. Meine Coachees sind in der Regel fachlich Spitzenkräfte aber wollen (oder sollen) sich in diesen Bereichen weiterentwickeln. Vom Coaching gut leben können nach meiner Beobachtung diejenigen, die wie ich auch Workshops leiten oder Trainings durchführen bzw. höheres Management als Klienten haben.

  3. Jessika Fichtel

    Hallo Herr Schott,

    Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre fachliche Einschätzung der Thematik. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich di Branche in den nächsten Jahren (unter den von ihnen genannten Gesichtspunkten) weiterentwickeln wird.

    Viele Grüße,
    Jessika Fichtel

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