Ein „Superhirn“ – Wer will das nicht? Wenn Sie manchmal gerne ein wenig intelligenter wären, eine bessere Gedächtnisleistung hätten oder einfach die Zeit aufhalten würden, müssen Sie nicht unbedingt Sport machen, neue Sprachen büffeln oder zu – vermutlich ohnehin wirkungslosen – Nahrungsergänzungsmitteln, Medikamenten & Co greifen. Denn wussten Sie, dass zahlreiche Gewürze eine positive Wirkung auf Ihre Gehirnzellen und deren Leistung haben? Wir verraten Ihnen deshalb heute, wie Sie sich ganz einfach zum „Superhirn“ essen können!

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Inhalt
1. Stress, Alter & Co: Der Alltag birgt viele Gefahren für Ihre grauen Zellen
2. Exkurs: Apigenin fördert die Bildung von Gehirnzellen
3. Rosmarin gegen Demenz
4. Oregano für eine bessere Konzentration
5. Zimt erhöht die Erinnerungsfähigkeit
6. Sellerie für neue Gehirnzellen
7. Knoblauch für eine bessere Gehirndurchblutung
8. Thymian für stärkere Nerven
9. Pfefferminze für eine bessere Aufmerksamkeit
10. Basilikum gegen freie Radikale
11. Ingwer gegen Schlaganfälle
12. Gewürznelken gegen Giftstoffe im Gehirn
13. Pfeffer gegen Stress
14. Salbei für ein besseres Erinnerungsvermögen
15. Petersilie gegen Entzündungen im Gehirn
16. Kurkuma (Gelbwurz) für mehr Scharfsinn

Stress, Alter & Co: Der Alltag birgt viele Gefahren für Ihre grauen Zellen

Natürlich spielen Genetik und Bildung hinsichtlich Ihrer Intelligenz eine große Rolle. So mancher Mensch scheint einfach etwas klüger zu sein und so mancher – vor allem, wenn Sie sich einmal zur Mittagszeit durch das Privatfernsehen gezappt haben – erweckt den Eindruck, bei der Verteilung der Intelligenz im Mutterleib abwesend gewesen zu sein. Doch Intelligenz ist natürlich nicht gleich Intelligenz. So wird zum Beispiel zwischen dem IQ und dem sogenannten EQ unterschieden.

Lese-Tipp: „EQ statt IQ: Mit emotionaler Intelligenz zum beruflichen Erfolg

Zudem zwischen der fluiden und der kristallinen Intelligenz. Während erstere als angeboren gilt und sich ab dem 25. Lebensjahr wieder zurückbildet, ist die kristalline Intelligenz gemeinhin auch als Altersweisheit bekannt.

Lese-Tipp: „Kristalline Intelligenz: Altersweisheit ist trainierbar!

Fakt ist aber: Ihr Gehirn ist natürlich Alterungsprozessen unterworfen und so nehmen mit steigendem Lebensalter Anzahl und Leistungsfähigkeit der Gehirnzellen ab. Auch, wenn Sie Ihre fluide Intelligenz gezielt trainieren, lässt sich dieser Abbauprozess zwar verzögern, niemals aber gänzlich aufhalten.

Lese-Tipp: „Fluide Intelligenz: Wer stetig lernt, bleibt länger schlau

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Und dann wäre da noch das Problem mit dem Stress. Eine Studie an der Yale University fand nämlich heraus, dass Stress die graue Materie im Gehirn – die guten alten „grauen Zellen“ – schrumpfen lässt. Und das in durchaus kritischen Gehirnregionen, zum Beispiel jenen, welche Ihre Emotionen steuern. Dies gilt übrigens sowohl für negativen als auch für positiven Stress. Und davon haben viele Menschen heutzutage ja nicht nur im Berufs-, sondern auch im Privatleben mehr als genug.

Lese-Tipp: „Stress lässt Gehirn schrumpfen: Wie Sie gegensteuern

Da wir Ihnen heute aber nicht nur Hiobsbotschaften überbringen möchten, kommt jetzt die gute Nachricht: Sie sind dem „Verfall des Gehirns“ nicht machtlos ausgeliefert – sei es durch Stress, Alterungsprozesse, Lebensumstände oder Sonstiges. Im Gegenteil: Sie können Ihr Gehirn (wieder) auf Hochtouren bringen, und zwar ganz einfach mit Gewürzen. Genießen Sie ab sofort mit bestem Gewissen kulinarische Köstlichkeiten mit folgenden Gewürzen und freuen Sie sich auf Ihr neues „Superhirn“. Da lässt der Erfolg im Job gewiss auch nicht mehr lange auf sich warten!

Exkurs: Apigenin fördert die Bildung von Gehirnzellen

Apigenin heißt das Zauberwort, um welches es hierbei eigentlich geht. Denn dieses kleine „Wundermittel“ findet sich in (fast allen) folgenden Gewürzen wieder und bringt zahlreiche positive Effekte auf das Gehirn sowie die Gedächtnisleistung mit sich.

Wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass der in Kräutern zu findende hellgelbe Pflanzenstoff Apigenin nicht nur Alzheimer und Demenz vorbeugt, sondern auch die Bildung neuer Gehirnzellen fördert. Dies bedeutet einerseits die Prävention von Erkrankungen wie Parkinson, andererseits aber auch eine Erhöhung beziehungsweise den Erhalt Ihrer fluiden Intelligenz – selbst bis ins hohe Alter.

Rosmarin gegen Demenz

Demenz gehört wohl zu den meistgefürchteten Alterskrankheiten. Sie geht mit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, des Denkvermögens, der Sprache sowie der Motorik einher. Studien konnten jetzt aber nachweisen, dass Rosmarin Demenzerkrankungen vorbeugen und bereits bestehende kognitive Störungen lindern kann.

Oregano für eine bessere Konzentration

Steht Oregano bei Ihnen in der Küche? Dann greifen Sie herzhaft zu, denn das Gewürz kann nicht nur Schlaf, Angst und Appetit regulieren, sondern auch freie Radikale – und damit die „natürlichen Feinde“ des Gehirns – bekämpfen und zugleich Ihre Lernfähigkeit sowie Konzentration pushen.

Zimt erhöht die Erinnerungsfähigkeit

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Ab sofort müssen Sie hierbei nicht mehr ganz so ein schlechtes Gewissen haben. Denn Zimt enthält nicht nur viele Antioxidantien, es reguliert auch nachweislich den Blutzuckerspiegel und wirkt entzündungshemmend. Vor allem aber erhöht Zimt Ihre Erinnerungsfähigkeit sowie Konzentration. Dafür ist es übrigens nicht einmal notwendig, dass Sie ihn essen – allein der Geruch von Zimt wirkt sich bereits positiv auf Ihre Gehirnleistung aus. Also haben Sie doch einfach ab sofort bei der Arbeit stets eine Zimtstange neben sich auf dem Schreibtisch liegen!

Sellerie für neue Gehirnzellen

Rund 4,61 Milligramm Apigenin enthält Sellerie pro 100 Gramm. Und wie Sie bereits gelernt haben, bedeutet das die Bildung neuer Gehirnzellen sowie die Erhöhung Ihrer Gedächtnisleistung und Konzentration. Wissenschaftler raten, die Sellerie auszupressen und dreimal täglich etwa 100 Milliliter des Saftes zu trinken. Zugegeben: „Lecker“ klingt anders! Wie wäre es stattdessen mit einer köstlichen pürierten Kartoffelsuppe mit Sellerie?

Knoblauch für eine bessere Gehirndurchblutung

Dass Knoblauch gesund ist, ist allseits bekannt. Er ist vor allem für seine positiven Effekte auf den Blutdruck sowie das Herz-Kreislauf-System berühmt. Dadurch verbessert er natürlich auch den Blutfluss im Gehirn und erhöht dessen Leistungsfähigkeit. Und zuletzt konnten wissenschaftliche Studien nachweisen, dass Knoblauch aktiv gegen Krebszellen im Gehirn wirkt.

Thymian für stärkere Nerven

Thymian enthält besonders viel der sogenannten Docosahexaensäure (DHA) sowie weitere der gesunden Omega-3-Fettsäuren. Die Folge: Prävention von (altersbedingten) Nervenerkrankungen sowie kognitiven Störungen.

Pfefferminze für eine bessere Aufmerksamkeit

Ähnlich wie beim Zimt, reicht bei der Pfefferminze bereits der Duft aus, um die Konzentration, Aufmerksamkeit sowie das Gedächtnisvermögen zu steigern. Doch als Tee oder Gewürz entfaltet der „Wachmacher“ erst seine volle Kraft: Ganze 8,71 Milligramm Apigenin pro 100 Gramm enthält Pfefferminze – also fast doppelt so viel wie der Sellerie.

Basilikum gegen freie Radikale

Auch Basilikum enthält eine große Menge an Antioxidantien, welche – wie Sie vom Oregano bereits wissen – freie Radikale abtöten. Zugleich wirkt es entzündungshemmend, beugt Unverträglichkeiten, Darmbeschwerden sowie Allergien vor und kann Lebensmittelvergiftungen verhindern beziehungsweise lindern. Basilikum wirkt außerdem gegen Stress und damit gegen den eingangs beschriebenen Schrumpfungsprozess der grauen Materie. Schlussendlich ist frischer Basilikum doch auch einfach unglaublich köstlich – also, wieso bauen Sie ihn nicht fortan einfach selbst an?

Ingwer gegen Schlaganfälle

Ingwer erfreut sich besonders im Tee mittlerweile großer Beliebtheit in Deutschland, gehört in vielen anderen Kulturen aber schon lange fest auf den Speiseplan. Kein Wunder, schließlich wirkt sich Ingwer positiv auf Ihren gesamten Körper aus:

  • Tötung von freien Radikalen durch über 25 verschiedene Antioxidantien
  • Linderung von Halsschmerzen, Husten und Erkältungssymptomen
  • Vorbeugung von Entzündungen, Schmerzen, Muskelkater und Arthrose
  • Prävention und Linderung von Übelkeit, Erbrechen oder einer Reisekrankheit
  • Verringerung der Gefahr von Blutgerinnseln und damit auch von Schlaganfällen

Gewürznelken gegen Giftstoffe im Gehirn

Gewürznelken haben eine besonders beeindruckende Wirkung auf Ihr Gehirn: Sie wirken stressmindernd, verbessern die allgemeine Leistungsfähigkeit der Gehirnzellen und fördert die Giftstoffausschwemmung. Experten sind sich sicher: Gewürznelken sind ein echtes Wundermittel bei Konzentrations-, Gedächtnis- oder Lernschwierigkeiten. Probieren Sie es aus!

Pfeffer gegen Stress

Stress „schrumpft“ das Gehirn – und roter sowie schwarzer Pfeffer lassen es wieder wachsen. Sie enthalten nämlich Pipernin, welches die Ausschüttung von Beta-Endorphin, einem Stresslöser, im Gehirn fördert. Dadurch fühlen Sie sich nicht nur entspannter und glücklicher, sondern Ihr Gehirn erholt sich auch wieder von vergangenen Strapazen. Und zuletzt enthalten schwarzer und roter Pfeffer natürlich auch noch eines: Apigenin.

Salbei für ein besseres Erinnerungsvermögen

Trinken Sie Salbeitee nur bei Erkältungen oder Halsschmerzen? Dann sollten Sie das schleunigst ändern! Wieso? Weil Salbei laut zahlreicher Studien die Merkfähigkeit eines Menschen verbessert. Er ist daher Ihr kleines Wundermittel auf dem Weg zum „Elefantengedächtnis“. Und wenn Sie den Salbeitee langsam nicht mehr sehen können, wie wäre es dann mit köstlichen „Salbei-Gnocchi“?

Petersilie gegen Entzündungen im Gehirn

Auch die Petersilie enthält eine ganze Menge Apigenin – und zwar 302 Milligramm pro 100 Gramm. Doch das soll es noch nicht gewesen sein: Auch Luteolin ist in der Petersilie enthalten und wirkt aktiv gegen Entzündungen im Gehirn. Wussten Sie außerdem, dass Sie durch das Kauen auf frischer Petersilie einen unangenehmen Knoblauchduft neutralisieren können? Wenn das mal keine praktische und gesunde Mischung ist!

Kurkuma (Gelbwurz) für mehr Scharfsinn

Essen Sie gerne indisch? Oder die klassische Curry-Wurst? Super, denn Curry wird (meist) aus dem knallgelben Kurkuma hergestellt – auf Deutsch als Gelbwurz bekannt. Und sie gilt als die absolute Wunderpflanze, wenn es um ein „gesundes“ Gehirn geht. Kurkuma beugt nicht nur Demenz und Alzheimer vor, sondern erhöht auch Ihre Gedächtnisleistung, wirkt wie ein natürliches Antidepressivum und kann sogar alkoholbedingte Gehirnschäden verhindern.

Zudem enthält es – wie könnte es anders sein – eine große Anzahl an Antioxidantien und fördert sogar die völlig neue Bildung von Zellen im Gehirn. Achja, und ganz nebenbei wirkt Kurkuma auch noch entzündungshemmend, es beschleunigt die Regeneration nach Schlaganfällen, verbessert die Leberfunktion, wirkt Darmerkrankungen entgegen, beugt Herzinfarkten vor und soll vor Krebs schützen. Brauchen Sie noch mehr Argumente für mehr Curry auf Ihrem Speiseplan?

Welche tollen Rezepte oder weiteren Gewürze für ein „Superhirn“ kennen Sie? Glauben Sie an ihre Wirkung oder haben Sie vielleicht selbst tatsächlich einen (positiven) Unterschied bei sich beobachtet? Oder halten Sie das alles für unrealistisches „Chichi“? Wir freuen uns auf Ihre Diskussion in den Kommentaren!