Viele Menschen üben neben ihrer Haupttätigkeit noch einen Nebenjob aus – entweder aus Geldmangel oder einfach für ein wenig Abwechslung oder eine kleine Aufbesserung der Urlaubskasse. Eine Nebentätigkeit kann der Weiterbildung dienen, der Verwirklichung eines Lebenstraumes (das „Hobby zum Beruf machen“ beispielsweise) oder schlichtweg dem finanziellen Aspekt. Doch dürfen Sie überhaupt eine Nebentätigkeit ausüben? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Und welche Nebenjobs würden sich dafür anbieten?

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Frau sucht nach einem Nebenjob mit der Lupe
Photo by Mar Newhall on Unsplash.com

Inhalt
1. Definition: Nebentätigkeit – Was ist das eigentlich?
2. Was ist bei einer Nebentätigkeit erlaubt und was nicht?
3. Was passiert, wenn Sie einen Nebenjob nicht melden?
4. Darf der Arbeitgeber eine Nebentätigkeit willkürlich verbieten?
5. Ist eine Nebentätigkeit steuerfrei?
6. Welcher seriöse Nebenjob bietet sich an?
7. Fazit: Nebenverdienst – ja oder nein?

Definition: Nebentätigkeit – Was ist das eigentlich?

Wenn Sie sich in einem abhängig beschäftigten Arbeitsverhältnis befinden, bezeichnet eine Nebentätigkeit jede weitere Beschäftigung mit oder ohne Entgelt, welche Sie neben diesem Arbeitsvertrag ausüben. In der Regel besteht die Problematik einer Nebentätigkeit darin, dass diese vom Hauptarbeitgeber genehmigt werden muss. Der Nebenjob selbst kann ebenfalls in angestellter Form erfolgen, ist jedoch auch als Selbstständigkeit möglich, beispielsweise mittels Gewerbeanmeldung. In Sonderfällen entsteht eine Nebentätigkeit auch als zweites Anstellungsverhältnis beim eigentlichen Hauptarbeitgeber.

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Das eventuelle Einkommen aus der Nebentätigkeit muss zusätzlich zum Hauptverdienst ordentlich versteuert werden. Dieses Entgelt wird umgangssprachlich auch als Zuverdienst oder Nebenverdienst bezeichnet. Jedoch werden auch ehrenamtliche oder unentgeltliche Tätigkeiten als Nebenjob gewertet. Diese fallen demnach unter dieselben rechtlichen Regelungen wie die entgeltliche Nebentätigkeit – in welcher Form auch immer.

Was ist bei einer Nebentätigkeit erlaubt und was nicht?

Prinzipiell sind Nebentätigkeiten erlaubt und Sie müssen diese nicht beim Arbeitgeber anzeigen. Da jedoch viele ein Problem mit der Nebenbeschäftigung ihres Arbeitnehmers haben, fügen diese dem Arbeitsvertrag häufig eine entsprechende Klausel hinzu. Dadurch will der Arbeitgeber beispielsweise verhindern, dass der Angestellte nebenbei für die Konkurrenz tätig wird oder sich bei einer Selbstständigkeit bis ins Burnout-Syndrom auspowert – obwohl dies ohnehin untersagt wäre, wie Sie folgend erfahren werden. Doppelt hält bekanntlich besser!

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Wenn also eine entsprechende Klausel in Ihrem Arbeitsvertrag zu finden ist, laut welcher Nebentätigkeiten zu genehmigen oder meldepflichtig sind, ist diese rechtlich gültig. Selbiges gilt für Regelungen, die sich aus gültigen Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen ergeben. Ob in Ihrem Fall also eine Nebentätigkeit erlaubt ist und unter welchen Bedingungen, erfahren Sie durch einen Blick in die individuell für Sie gültigen Verträge Ihrer Hauptbeschäftigung. Aber in Deutschland gibt es bekanntlich keine Regel ohne Ausnahme. So sind ohne entsprechende vertragliche Vereinbarung alle Nebentätigkeiten unzulässig, durch welche

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  • der Hauptarbeitsvertrag „gefährdet“ wird, weil der Arbeitnehmer beispielsweise zeitlich oder gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, seinen vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen.
  • die gesetzlichen Arbeitszeitgrenzen ausgehebelt werden, sodass Sie die vorgeschriebenen Ruhe- und Urlaubszeiten nicht mehr einhalten (können).
  • eine Konkurrenztätigkeit entsteht, welche Ihrem Hauptarbeitgeber schaden könnte. So dürfen Sie sich als festangestellter Webdesigner beispielsweise nicht nebenbei in derselben Sparte selbstständig machen oder schlimmstenfalls sogar Ihrem Arbeitgeber Kunden abwerben.
  • Sie Ihre Gesundheit gefährden. Während einer Krankschreibung beim Hauptarbeitgeber dürfen Sie als Arbeitnehmer also auch in keinem Nebenjob tätig sein. Dies widerspräche der Verpflichtung des krankgeschriebenen Arbeitnehmers, sich im Sinne seiner Genesung „gesundheitsförderlich“ zu verhalten.

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Was passiert, wenn Sie einen Nebenjob nicht melden?

Die meisten Arbeitgeber handhaben den Sachverhalt so, dass der Arbeitnehmer eine eventuelle Nebentätigkeit melden muss und daraufhin im Einzelfall entschieden wird, ob der Nebenjob genehmigt wird oder nicht. Eine Klausel im Arbeitsvertrag, welche entgeltliche und unentgeltliche Nebentätigkeiten kategorisch ausschließt, wäre aufgrund einer unangemessenen Benachteiligung des Arbeitnehmers ohnehin ungültig. Andersherum ist jede Nebentätigkeit meldepflichtig, welche gegen die bereits genannten Regelungen verstößt – also beispielsweise ein Nebenjob bei der Konkurrenz, als Selbstständiger in derselben Branche oder bei einem Verstoß gegen die Arbeitszeitenregelung. Sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber gehen also auf Nummer sicher, wenn sie eine eventuelle Nebentätigkeit im Voraus miteinander besprechen.

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Sollten Sie als Arbeitnehmer einen Nebenjob aber nicht melden, obwohl dies arbeitsvertraglich vorgeschrieben ist oder die Nebentätigkeit gegen eine oder mehrere der genannten „Ausnahmen“ verstößt, welche sie unzulässig werden lassen, muss der Arbeitnehmer Konsequenzen wie den Verbot der Nebentätigkeit, eine Abmahnung oder schlimmstenfalls eine außerordentliche Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen befürchten. Die Rechtslage ist dabei stets im Einzelfall zu bewerten. Hat der Arbeitnehmer dem Hauptarbeitgeber beispielsweise im Rahmen einer Selbstständigkeit erheblich Konkurrenz gemacht und ihm Kunden abgeworben, wäre vielleicht sogar eine Schadensersatzforderung denkbar. In jedem Fall sollte der Arbeitnehmer von einem solchen Risiko absehen und meldepflichtige Nebentätigkeiten auch tatsächlich anzeigen.

Darf der Arbeitgeber eine Nebentätigkeit willkürlich verbieten?

Viele Arbeitnehmer schrecken vor der Meldung ihrer Nebentätigkeit zurück, aus Angst der Arbeitgeber könne diese verbieten und vorbei ist es mit dem Nebenverdienst für den nächsten Urlaub. Doch keine Sorge: Das Gesetz sieht hinsichtlich der Nebentätigkeit vor, dass der Hauptarbeitgeber diese nur aus triftigen und nachvollziehbaren Gründen untersagen darf. Verstößt Ihr Nebenjob (in Kombination mit der Haupttätigkeit) also nicht gegen gesetzliche Vorschriften wie die Arbeitszeitenregelung oder stellt in anderer Art und Weise eine Benachteiligung des Arbeitgebers dar, darf dieser nicht einfach „aus Prinzip“ Nein sagen.

Ist eine Nebentätigkeit steuerfrei?

Für Nebentätigkeiten gibt es keine besondere Form der Besteuerung. Sie sind daher nicht steuerfrei, sondern für das Finanzamt macht es schlussendlich keinen Unterschied, ob ihre Einkünfte aus der Haupt- oder einer Nebentätigkeit resultieren. Dementsprechend werden alle Einnahmen aus einem Kalenderjahr gemeinsam veranlagt, unabhängig von der Art und Anzahl der Nebentätigkeiten. Ein solcher Nebenverdienst kann also Ihren Steuersatz und damit auch die Steuerlast Ihrer Haupttätigkeit erhöhen. Sollten Sie nebenberuflich selbstständig sein, werden gegebenenfalls noch zusätzliche Steuerarten wie die Umsatz- oder Gewerbesteuer fällig.

Welcher seriöse Nebenjob bietet sich an?

Mit einem seriösen Nebenjob nebenbei die Einkünfte verbessern zu wollen, ist aber ein Wunsch vieler Berufstätiger, wenn das Einkommen aus einer hauptberuflichen Tätigkeit nicht ausreicht. Die Gründe dafür mögen unterschiedlich sein und liegen ebenso in steigenden Lebenshaltungskosten wie in dem Wunsch, sich etwas Luxus zu leisten.

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Nun ist es aber gar nicht immer so einfach, einen seriösen Nebenjob zu finden, welcher einigermaßen fair vergütet wird und dennoch nicht im Konflikt mit Ihrer Haupttätigkeit steht, beispielsweise aufgrund der Arbeitszeiten. Ein maßgeblicher Orientierungspunkt bei der Auswahl eines Nebenjobs ist demnach die zeitliche Verfügbarkeit. Im zweiten Schritt gilt es, den eigenen Qualifikationen und Fähigkeiten entsprechend eine Tätigkeit auszuwählen. Wir haben nun
20 Vorschläge für Sie, welche zu den „Klassikern“ der Nebenjobs zählen:

  1. Altenpfleger: Zum Beruf des Altenpflegers müssen Sie geboren sein, doch Geld verdienen können Sie gut auch mit der Betreuung von alten Menschen in einer Pflegeeinrichtung. Sie lesen den alten Leuten etwas vor, spielen Brettspiele oder unterhalten sich. Manchmal bedarf es auch einer Begleitung beim Einkauf oder eines Fahrers für Arzttermine. Dabei geht es weniger um die medizinische Versorgung, für welche Sie eine spezielle Ausbildung benötigen, als viel mehr etwas Gesellschaft und Hilfe im Alltag für die Pflegebedürftigen.
  2. Auslieferungsfahrer/in: Wer einen gültigen Führerschein und Fahrerfahrung besitzt, dem stehen Aushilfsjobs als Auslieferungsfahrer/in offen. Von Speisen über Medikamente bis hin zu Zeitungen variieren die Möglichkeiten und mit ihnen die Arbeitszeiten. Wichtig für eine Nebentätigkeit in der Auslieferung ist in jedem Fall ein sicherer Fahrstil und Freude am Unterwegssein.
  3. Buchhaltung, Abendsekretariat und Datenverarbeitung: Für qualifizierte Arbeitnehmer im kaufmännischen Bereich bieten Nebentätigkeiten in der vorbereitenden Buchhaltung, Datenverarbeitung oder als Abendsekretär/in gute Möglichkeiten, die Haushaltskasse aufzustocken. Die Arbeitszeiten sind hier auf den Abend festgelegt oder gänzlich frei einteilbar. Notwendig sind solide Vorkenntnisse im jeweiligen Bereich.
  4. Call Center: Call Center sind ständig auf der Suche nach neuem Personal. Ihre Aufgabe besteht entweder darin Kunden anzurufen oder eingehende Anrufe zu beantworten, deshalb ist eine freundliche Telefonstimme erforderlich.
  5. Ebay-Shops: Eine ganz eigene Kategorie der Nebentätigkeit bietet ein Ebay-Shop. Wichtig ist hier wiederum zu prüfen, ob ein Gewerbe angemeldet werden muss, und sich mit den juristischen Gegebenheiten auseinander zu setzen, um Ärger und Kosten zu vermeiden. Zusätzlich ist ein gewisses finanzielles Risiko mit einem solchen Shop verbunden, da Ware zunächst angekauft werden muss, bevor sie umgesetzt werden kann. Eine Möglichkeit also für Personen mit Erfahrung im Handel. Zuverlässigkeit und organisiertes Arbeiten sind unverzichtbar.
  6. Einzelhandel: Als Aushilfe an der Kasse, als Regaleinräumer/in oder Springer/in – der Einzelhandel bietet zahlreiche Möglichkeiten für Nebenverdienste. Beratend in einer Fachabteilung oder als Generalist, notwendig sind grundsätzlich ein einwandfreies Führungszeugnis, Offenheit und Zuverlässigkeit.
  7. Fitness-Trainer: Wer gerne etwas für seine Gesundheit tut und sportlich aktiv ist, kann sich aushilfsweise als Fitness-Trainer engagieren. Dazu sind je nach sportlicher Richtung diverse Trainerscheine erforderlich, deren kostenpflichtiger Erwerb eher eine langfristige Entscheidung ist, die sich aber lohnen kann.
  8. Freiberufliche Vertriebstätigkeiten: Zahllose Möglichkeiten bieten sich auch im Direktvertrieb. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Ein Jobangebot aus diesem Bereich sollte sorgfältig auf Seriosität hin geprüft werden. Zudem sind ein ausgeprägtes Verkaufsgeschick und überdurchschnittliche Offenheit notwendig. Angebote, die den Abkauf von Waren durch den Verkäufer voraussetzen, sollten grundsätzlich nicht angenommen werden.
  9. Gastronomie: Ob als Aushilfskraft in der Küche oder als Servicekraft im Gastraum, auch Helfer ohne fachspezifische Ausbildung haben hier gute Chancen auf Anstellung. Für eine Nebentätigkeit in der Gastronomie spricht die Flexibilität bezüglich der Arbeitszeiten und die Verfügbarkeit der Jobs, denn Gastronomiebetriebe finden sich praktisch überall. Die Freude am Umgang mit Menschen und körperliche Belastbarkeit sind allerdings unabdingbar.
  10. Gebäudereinigung: Erfahrung mit Reinigungsutensilien und -techniken ist bei einer Nebentätigkeit in der Gebäudereinigung hilfreich. Die Arbeitszeiten liegen hier regelmäßig außerhalb üblicher Geschäftszeiten und sind wenig flexibel. Somit sind Jobs in der Gebäudereinigung nur für solche Arbeitnehmer geeignet, die nach einem Zusatzverdienst suchen, der in den Abendstunden ausgeübt werden kann. Zielstrebiges und gründliches Arbeiten sind hier wichtig, ebenso wie Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit.
  11. Internetangebote, Homepages und Verdienstmöglichkeiten online: Inzwischen sind auch die Verdienstmöglichkeiten im Internet zahlreich und für jedermann verfügbar. Angefangen von Homepages und Blogs, die über Werbeeinblendungen Geld einbringen können, bis hin zu kostenpflichtigen Website-Angeboten ist vieles möglich. Allerdings wird häufig durch das Medium vergessen, dass auch Online-Umsätze steuerpflichtig sind und die Anmeldung eines Gewerbes erfordern können – und auch hier sind längst nicht alle Angebot seriös. Ohne juristischen Rat vorab, kann sich der Anbieter so in große finanzielle Bedrängnis manövrieren.
  12. Kinderbetreuung: Eine attraktive Möglichkeit für Personen mit starken Nerven und viel Geduld bietet die Betreuung fremder Kinder. Als Tagesmutter oder -vater tagsüber oder als Babysitter abends ist ein Nebenjob in diesem Bereich mit großer Verantwortung verbunden. Selbstverständlich ist Kinderliebe hier ein Muss, als Tagesbetreuung wird außerdem ein entsprechender Raum zum Spielen und Unterbringen der Kinder nötig.
  13. Lehrer: Es muss nicht immer Nachhilfe sein, denn auch an den Volkshochschulen oder in Sportclubs können Sie Unterricht geben. Wer in irgendeinem Thema begabt oder sehr sportlich ist und gerne mit Menschen zusammenkommt, kann hier mit einer Tätigkeit, die Spaß macht, etwas Geld verdienen.
  14. Nachhilfeunterricht: Wer sich noch ein seine Schulzeit erinnert und Deutsch, Mathematik oder Englisch beherrscht, kann einen Nebenjob als Nachhilfelehrer annehmen. Dazu sollten Sie aber die nötigen Kenntnisse besitzen und mit Kindern sowie Jugendlichen umgehen können. Der Verdienst pro Stunde richtet sich sehr nach der Zielgruppe, denn wer Jugendliche im Abitur oder gar Studenten betreut, verdient deutlich mehr als ein Nachhilfelehrer für Schüler unterer Stufen. Damit liegt die Spanne zwischen etwa zehn und 18 Euro pro Stunde.
  15. Objektschutz: Da die Arbeitszeiten in der Regel am späten Abend beginnen und tief in der Nacht oder am frühen Morgen enden, sind Tätigkeiten im Objektschutz nur für Arbeitnehmer geeignet, die gewöhnlich unter Tage ihrer Haupttätigkeit nachgehen. Körperlich mäßig anstrengend, ist eine Nebentätigkeit im Objektschutz allerdings potentiell gefährlich und mit großer Verantwortung verbunden. Ein einwandfreier Leumund, Zuverlässigkeit und starke Nerven sind hier wichtige Voraussetzungen. Abhängig von der konkreten Position, kann die Befähigung zum Führen von Waffen notwendig sein.
  16. Produkttester: Bei einem Produkttest werden neue Produkte unterschiedlichster Art getestet, die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht. Vergütet wird der Abruf eines Testberichts, manchmal ist auch eine positive Bewertung die Voraussetzung zur Zahlung. Je mehr Produkttests Sie veröffentlichen, desto höher ist auch der Verdienst. Doch letztlich wird es meist nur für ein Taschengeld reichen – und eine Menge kostenloser Produkte.
  17. Selbständiger Dienstleister: Einige Internet-Plattformen bieten Dienstleistungen aller Art an. Sie reichen von handwerklichen Tätigkeiten über Büroarbeiten bis zum Nähen, Gärtnern oder was immer Sie gut können. Der große Vorteil: Sie legen den Stundenlohn selbst fest und verdienen Geld mit einer Arbeit, die Sie gerne machen. Dabei sind Sie völlig flexibel und legen die Arbeitszeiten sowie den Umfang selbst fest.
  18. Tankwart: Ein Tankwart kann an der Kasse eingesetzt, aber auch den Kunden beim Tanken behilflich sein. Dann gehört die Unterstützung beim Scheibenreinigen und bei der Kontrolle von Luftdruck und Ölstand ebenfalls dazu. Der Job ist deshalb gut geeignet für junge Männer, die sich nicht scheuen, sich die Hände schmutzig zu machen und die ein gewisses technisches Verständnis für Autos mitbringen. Die Tätigkeit wird gerne auf geringfügiger Basis ausgeübt.
  19. Taxi-Fahrer: Als Taxi-Fahrer zu arbeiten, ist an bestimmte Bedingungen gebunden, so zum Beispiel an die Erlaubnis, Personen befördern zu dürfen. Wer langfristig als Aushilfe arbeiten möchte und keine Angst hat, auch abends, nachts oder am Wochenende zu arbeiten, ist mit diesem Nebenjob gut beraten.
  20. Thekenkraft im Fitness-Studio: Als Thekenkraft in einem Fitness-Studio bedienen Sie Besucher mit Wasser, Kaffee, Mineralgetränken und Eiweißshakes. Der Job ist meist eine geringfügige Beschäftigung, spezielle Vorkenntnisse sind nicht nötig, denn die Arbeit erfordert nur eine kurze Anlernphase. Dabei sind die Gepflogenheiten in jedem Studio leicht unterschiedlich, doch wer gerne auf Menschen zugeht, dürfte keine Probleme haben, sich kurzfristig einzuarbeiten.

Fazit: Nebenverdienst – ja oder nein?

Schlussendlich bieten sich also für diejenigen unter Ihnen, welche eine Nebenverdienstmöglichkeit suchen, zahlreiche Möglichkeiten. Wichtig ist allerdings, die Zulässigkeit von Nebentätigkeiten vorab mit dem Hauptarbeitgeber zu klären, um keine Abmahnung oder Kündigung zu riskieren. Außerdem sollten Sie darauf achten, gewisse Einkommensgrenzen nicht zu überschreiten. Andernfalls kann sich der Mehrverdienst durch steuerliche Abzüge rasch als Nullrechnung erweisen. Ob sich eine Nebentätigkeit lohnt und welche für Sie die richtige Wahl ist, müssen Sie also schlussendlich selbst entscheiden beziehungsweise durchrechnen. Sie sollten sich aber auch klar sein, dass Sie dadurch wertvolle Freizeit einbüßen – und Geld ist schließlich nicht alles im Leben.

Lese-Tipp: Nebenberuflich selbständig: Die besten Tipps für Gründer

Welche Nebentätigkeit üben Sie aus? Oder sind Sie grundsätzlich gegen einen Nebenverdienst und weshalb? Was hat es mit der nebenberuflichen Selbstständigkeit auf sich? Lohnt sich diese und worauf müssen Betroffene achten? Wir bedanken uns für Ihre Ergänzungen in den Kommentaren!

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