Wir alle führen unsere eigene kleine Firma. Auch du! Solltest du jedenfalls. Wenn du nun verwirrt denkst „Was schreiben die Seltsames?“, möchten wir dich aufklären: Es handelt sich um dein „Familienunternehmen“, genauer gesagt deinen Familienhaushalt. Finanzexperten sind sich nämlich einig, dass du dein Geld wie eine kleine Firma verwalten solltest, um ein Vermögen anzuhäufen und niemals in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Wir verraten dir, wie so eine „Finanzfirma“ in deinem Haushalt funktioniert.

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Macht Geld glücklich oder nicht?

Geld alleine macht nicht glücklich, heißt es immer wieder. Es scheint eine Frage zu sein, an welcher sich die Geister scheiden. Einige Menschen sind sich sicher, dass ein hoher Kontostand, ein Feriendomizil in St. Tropez und ein Lamborghini sie eines Tages glücklich machen wird. Andere leben nach dem Minimalprinzip und stufen ihre Arbeitszeit so weit zurück, wie es finanziell möglich ist, um lieber mehr Freizeit zu haben. Der Großteil der deutschen Gesellschaft bewegt sich irgendwo dazwischen. Eine aktuelle Studie möchte die Antwort nun herausgefunden haben: Ja, Geld macht glücklich, aber nur, wenn es ehrlich und gewissenhaft verdient wurde.

Lese-Tipp: Studie beweist: Nur unter einer Voraussetzung macht Geld wirklich glücklich

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Doch Glück ist ein subjektives Gefühl, das sich nur schwierig messen und vergleichen lässt. Zudem sprechen materielle Werte wie Geld im Gehirn das Belohnungssystem an, welches zwar für kurzzeitiges, niemals aber für dauerhaftes Glück sorgt. Schlussendlich muss also jeder Mensch selbst herausfinden, was für ihn „Glück“ bedeutet und inwiefern die Finanzen damit zusammenhängen.

Dass Geld zumindest nicht der einzige Faktor ist, welcher über Glück oder Unglück entscheidet, entlarvt eine weitere Studie. Demnach sind die Einwohner Dänemarks unter den betrachteten Nationen das zufriedenste Volk und das bei einem eher durchschnittlichen Median-Einkommen. Die „reichen“ Niederländer befinden sich hinsichtlich ihres Glückes eher im Mittelfeld und die eigentlich „ärmeren“ Spanier scheinen gar nicht so viel unzufriedener zu sein.

Schlussendlich scheint an dem Spruch „Geld allein macht nicht glücklich“ also tatsächlich ein wahrer Kern zu sein. Doch die Betonung liegt auf „allein“. Denn eine stabile finanzielle Situation ist durchaus ein wichtiger Grundstein für das subjektiv empfundene Lebensglück – wenn auch nicht der einzige. Drehen wir den Spieß also um: Ohne Geld wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht glücklich.

Ein Leben an der Armutsgrenze macht keinen Spaß

Ob du mehr Wert auf Geld oder auf deine Freizeit legst, ist also schlussendlich deine individuelle Entscheidung. Vielleicht wurdest du ja auch in eine reiche Familie geboren, du schlägst dich als Heiratsschwindler durch oder findest einen anderen innovativen Weg, um Geld und Freizeit optimal zu vereinen – Achtung: Ironie! Völlig egal, welche deine Lebensziele sind, an der Armutsgrenze möchtest du gewiss nicht leben. Denn ein Leben in Armut macht gewiss keinen Spaß. Tag für Tag musst du dich mit Ämtern herumschlagen, in einer kleinen, dunklen und schimmeligen Wohnung dein Dasein fristen oder dich darum sorgen, wie du deinen Kindern genug Essen auf den Tisch bringst. Du bist schlecht versichert, bei dem Gedanken an die Zukunft bekommst du Bauchschmerzen und so etwas wie Urlaub wäre für dich undenkbar.

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Dass du an der Armutsgrenze leben musst, kann vielerlei Ursachen haben: Krankheit beispielsweise, eine mangelnde Ausbildung oder die alleinige Verantwortung für drei Kinder. In den meisten Fällen liegt Armut in einem mangelnden Einkommen begründet. Allerdings können auch Menschen mit ausreichend bis hohem Einkommen arm werden, wenn sie ihr Geld nicht richtig verwalten. Nicht ohne Grund sind viele Lottogewinner nach ihrem plötzlichen Reichtum verarmt. Sie haben ihr Vermögen schlichtweg überschätzt, ihren Job gekündigt, sich drei Häuser gekauft und ihre Freunde regelmäßig zu ausschweifenden Partys geladen. So oder so ähnlich kann ein falscher Lebensstil dazu führen, dass dein Geld plötzlich „verschwunden“ ist.

Viele Menschen haben am Ende des Monats nur noch wenig bis gar kein Geld mehr auf dem Konto – unabhängig davon, ob zu Beginn des Monats 20, 6.000 oder 50.000 Euro darauf waren. Das Geld scheint schneller zu „verschwinden“, als du es verdienen kannst. Klar, in Deutschland sind die Lebenshaltungskosten hoch. Doch das ist in der Regel nicht das Problem – Armutsfälle ausgenommen – sondern du verwaltest dein Geld schlichtweg falsch.

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Nicht dein Einkommen macht dich reich, sondern dein Erspartes

Der wohl älteste und wichtigste Rat in finanziellen Belangen ist folgender:

Geben Sie immer einen Euro weniger aus, als Sie verdient haben.

An dieser Stelle kommt die altbekannte Konsumspirale ins Spiel: Menschen, die viel Geld verdienen, gewöhnen sich in der Regel an einen hohen Lebensstandard. Sie sehen zudem vielleicht nicht die Notwendigkeit, ihre Ausgaben akribisch zu überprüfen. Also wird hier ein Restaurant besucht, dort ein Urlaub gebucht und dann und wann ein neues Auto gekauft. Sollte das Geld aber irgendwann nicht mehr für den Lebensstandard reichen, fällt es vielen Menschen schwer, diesen wieder herabzustufen. Sie leben über ihre Verhältnisse, geraten in eine finanzielle Schieflage und landen schlimmstenfalls in der Armut.

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Seinen Lebensstandard richtig einschätzen und die Finanzen im Auge behalten zu können, ist deshalb die wichtigste Eigenschaft, um dauerhaft wohlhabend zu bleiben oder sogar reich zu werden. Wenn du es schaffst, jeden Monat nicht nur einen, sondern vielleicht sogar 100 oder 1.000 Euro zu sparen, wirst du von einer hohen finanziellen Sicherheit profitieren. Absolute Sicherheit gibt es natürlich niemals, das möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Dass Reiche mehr Geld sparen können als Geringverdiener, ist zudem logisch. Dennoch gehört dazu auch eine Menge Selbstdisziplin und etwas Knowhow in Geldbelangen.

Experten raten: Führt euren Familienhaushalt wie ein Unternehmen

„Buchhaltung“ für den Familienhaushalt zu machen, das klingt für viele Menschen übertrieben. Laut Finanzexperten ist das aber notwendig, da du deinen Familienhaushalt genauso führen solltest wie ein Unternehmen. Du solltest Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten, Rücklagen bilden und Einsparungspotenziale identifizieren – so sieht dein Schlüssel zum Reichtum aus, und zwar unabhängig von der Höhe deines Einkommens.

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Zudem kannst du auf diese Art und Weise frühzeitig eine finanzielle Schieflage erkennen und diese beseitigen, bevor es zu spät ist. Du wirst dein Geld besser einteilen können, sodass auch am Ende des Monats noch genügend übrig ist. Du wirst mehr und zuverlässiger sparen können. Und du wirst Schulden vermeiden oder wenn sie doch notwendig sind, beispielsweise als Kredit für ein Eigenheim, schneller abbezahlen können. Aber wie funktioniert das – einen Haushalt wie eine Firma führen?

Jedes Unternehmen benötigt gemeinschaftliche Ziele

Je mehr Personen zu deinem Haushalt gehören, umso schwieriger wird es, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und den Überblick zu behalten. Es ist daher wichtig, dass du dich als Familie zusammensetzt und gemeinschaftlich Ziele entwickelst, die von allen Beteiligten mitgetragen werden. Nur, wenn du weißt, was du erreichen möchtest, kannst du nämlich auch „zielgerichtet“ handeln. Das bedeutet: deine Tochter wünscht sich ein Pferd, dein Mann neben seinem Winter- auch ein Sommerauto und dir liegt es besonders am Herzen, dass du pro Monat mindestens 200 Euro zurücklegen kannst – für schlechtere Zeiten oder unerwartete Investitionen wie eine kaputte Waschmaschine. Prüfe nun erst einmal, ob sich all diese Ziele vereinbaren lassen und ob jeder in deiner Familie mit diesen einverstanden ist, ohne sich zurückgesetzt zu fühlen. Wenn du beispielsweise deiner Tochter tatsächlich ein Pony kaufst, musst du natürlich der Fairness halber auch deinem Sohn einen Wunsch erfüllen.

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Ein Haushaltsbuch muss nicht nur aufgesetzt, sondern auch gepflegt werden

Du hast nun eine Liste mit Zielen, mit welcher alle Betroffenen einverstanden sind. Nun gilt es natürlich zu prüfen, ob diese Ziele überhaupt realistisch sind. Hierfür benötigst du eine Aufstellung deiner Finanzen. Sinnvoll ist es, über ein bis drei Monate ein Haushaltsbuch zu führen und alle laufenden sowie vereinzelten Einnahmen und Ausgaben aufzulisten. Berufe nun ein weiteres „Meeting“ ein und seht euch diese Liste gemeinsam an.

Tipp: Wenn du Kinder hast, ist es durchaus sinnvoll, diese bereits in jungen Jahren in die Finanzplanung einzubeziehen. So entwickeln sie ein Verständnis für Finanzen und Buchhaltung und laufen später weniger Gefahr, selbst in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Denn je besser die Eltern ihr Geld verwalten, umso erfolgreicher sind diesbezüglich auch ihre Kinder später.

Suche gemeinsam nach Einsparungspotenzialen. Wechsele beispielsweise zu einem günstigeren Stromanbieter oder kündige Versicherungspolicen, welche du nicht benötigst, zum Beispiel eine Smartphone Versicherung. Nachdem du die Einnahmen maximiert und die Ausgaben minimiert hast, kannst du nachrechnen, ob die Erreichung all deiner Ziele realistisch ist. Wenn ja – super! Wenn nicht, solltest du gemeinsam nach einer Lösung für das Problem suchen. Ein solches Haushaltsbuch solltest du dauerhaft führen und in regelmäßigen Abständen, beispielsweise quartalsweise oder halbjährlich, erneut gemeinschaftlich als Familie unter die Lupe nehmen.

Wie sieht so ein Haushaltsbuch aus?

Wenn du dich jetzt fragst, wie so ein Haushaltsbuch eigentlich aussieht, möchten wir dir folgend eine kleine Vorlage zur Verfügung stellen. Es handelt sich prinzipiell um nichts Anderes als eine Auflistung all deiner Einnahmen und Ausgaben in einem Monat. Du kannst dieses Haushaltsbuch entweder wie in folgendem Video auf dem PC erstellen, beispielsweise mit der Software Excel, oder du führst es noch klassisch von Hand – wie es dir lieber ist.

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Du listest nun also akribisch Tag für Tag alle Einnahmen und Ausgaben auf. Berücksichtige hierbei die gesamte Familie sowie all deine Bankkonten und Bargeschäfte. Nur so erhältst du einen vollständigen Überblick über deine finanzielle Situation, ohne später böse Überraschungen zu erleben. Eine extra Spalte empfiehlt sich zudem für deine Rücklagen, sodass du die Investitionen gemäß der gemeinsam vereinbarten Ziele planen kannst. Gehe bei der Erstellung eines Haushaltsbuches also wie folgt vor:

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  • Lege auf einem Blatt Papier oder auf dem PC eine Liste mit mehreren Spalten an.
  • Die Arbeit mit Excel, Calc & Co ist hierbei empfehlenswert, da die Liste platzsparend unendlich erweitert werden und Ihnen wichtige Berechnungen abnehmen kann. Diese zumindest teilweise Automatisierung spart Ihnen eine Menge Zeit.
  • Trage in die erste Spalte das Datum der gebuchten Einnahmen oder Ausgaben ein.
  • Am übersichtlichsten ist es, wenn du möglichst alle Geldgeschäfte über dein Bankkonto laufen lässt. So siehst du im Online Banking alle Einnahmen und Ausgaben aufgelistet und kannst diese in dein Haushaltsbuch übertragen. Es ist sinnvoll, dann stets den Tag der Buchung in deiner Liste einzutragen, damit du nicht durcheinanderkommen. Wenn du also im Supermarkt für 100 Euro einkaufst, der Betrag aber erst zwei Tage später abgebucht wird, so trägst du ihn auch erst dann in dein Haushaltsbuch ein.
  • Solltest du hingegen viele Bargeschäfte tätigen, vergesse nicht, diese ebenfalls im Haushaltsbuch zu erfassen. Lasse dir stets eine Quittung aushändigen und verwende das darauf abgedruckte Datum.
  • In der simpelsten Form legst du für dein Haushaltsbuch nun zwei weitere Spalten an: Für die Einnahmen und die Ausgaben.
  • Da du aber Einsparungspotenziale identifizieren und Rücklagen dokumentieren möchtest, solltest du etwas mehr Details hinzufügen.
  • Beginne also damit, dein aktuelles Vermögen aufzulisten, sprich Sparguthaben, Versicherungen (beispielsweise ein Rentenfonds), Bausparverträge, dein Barvermögen usw. Diesen Abschnitt kannst du „Rücklagen“ nennen.
  • Nun kategorisierst du auch deine Einnahmen. Lege beispielsweise für regelmäßige Einnahmen wie das Gehalt eine eigene Spalte an. Zuletzt gibt es natürlich auch noch eine für besondere Einnahmen, wenn du beispielsweise ein altes Möbelstück verkaufst o.ä.
  • Auch deine Ausgaben werden nun nach regelmäßigen und sonstigen Verpflichtungen sortiert. Regelmäßige Ausgaben wie deine Miete, die Tilgung von Krediten oder Versicherungszahlungen können ebenfalls jeweils eine eigene Spalte erhalten. Auch für regelmäßige Ausgaben, die aber in ihrer Höhe schwanken – beispielsweise deine monatlichen Essenseinkäufe im Supermarkt – kannst du eine eigene Spalte generieren. Zuletzt gibt es zudem Platz für außergewöhnliche Ausgaben, wie wiederum die kaputte Waschmaschine oder die Shoppingtour mit Freundinnen.
  • Wie sehr du bei dieser Auflistung ins Detail gehst, ist dir schlussendlich selbst überlassen. Je detaillierter, umso mehr Aufwand, doch desto besser lassen sich auch die Arten der Ausgaben auf einen Blick und dadurch mögliche Einsparungspotenziale erkennen.
  • Am Ende eines jeden Monats rechnest du die einzelnen Spalten zusammen. Du ziehst zudem Bilanz, sprich du summierst alle Ausgaben und ziehst diese von allen Einnahmen ab. Denn du weißt ja:

Einnahmen – Ausgaben = Überschuss/Verlust

  • Diesen generierten Überschuss oder Verlust rechnest du nun mit deinen Rücklagen zusammen, welche also am Ende des Monats entweder höher oder niedriger sind als die Ausgangswerte des vorherigen Monats. Du hast nun deine neuen Ausgangswerte für den kommenden Monat.
  • Solche Berechnungen kannst du am Ende des Monats natürlich von Hand vornehmen, was dir jedoch eine Menge Zeit kosten wird. Es empfiehlt sich stattdessen, eine Vorlage zu erstellen, welche sämtliche oder zumindest den Großteil der Berechnungen eigenständig vornimmt. Dennoch schadet es nicht, die Ergebnisse hin und wieder auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, schließlich kann sich in jedem System ein Fehler einschleichen.
  • Für den besseren Überblick kannst du zudem eine Jahresübersicht erstellen. Du listest also für jeden Monat noch einmal die gesamten Einnahmen, gesamten Ausgaben sowie den Überschuss oder Verlust auf.

So siehst du, ob du alles in allem über das Jahr hinweg ein Plus oder ein Minus gemacht hast. Dass du in einem Monat mal Verlust machst, ist nämlich bei größeren Investitionen völlig normal. Zur Regel sollte das allerdings nicht werden. Wenn du dich also in fast jedem Monat oder auf das gesamte Jahr gerechnet im roten Bereich bewegst, besteht dringender Handlungsbedarf!

Sogar Beamte sollten Reserven bilden!

Rücklagen sind das A und O der finanziellen Sicherheit. Häufig sind es nämlich nicht die regelmäßigen Ausgaben, welche Ihnen in dieser Hinsicht „das Genick brechen“, sondern es sind unerwartete Investitionen wie die bereits erwähnte kaputte Waschmaschine. Auch, wenn es zu einer Arbeitslosigkeit oder langen Krankheit kommt, solltest du bestenfalls nicht (nur) auf die staatlichen Hilfsgelder oder die Unterstützung aus deiner Versicherung angewiesen sein. Je mehr Rücklagen du also bildest, desto besser. Dennoch gilt es natürlich das richtige Maß zu finden. Du musst nicht von 1.000 Euro im Monat leben, Abstriche machen und jeden Cent umdrehen, damit du 3.000 Euro im Monat ansparen kannst. Du solltest dich schließlich auch hin und wieder für deine Mühe „belohnen“ und dir einen Lebensstandard gönnen, mit welchem du zufrieden bist.

Du musst also herausfinden, welche deine Prioritäten sind und wie viele Reserven deine Finanzplanung zulässt. Wichtig ist, dass du diese 200, 500 oder 2.000 Euro dann zu Beginn (!) des Monats zurücklegst, bestenfalls auf ein Konto, auf welches du nicht einfach mittels EC-Karte zugreifen kannst. Ansonsten ist die Versuchung zu hoch, die Reserven eben doch hier und da anzutasten. Natürlich solltest du mehr Reserven bilden, je unsicherer deine Einkommenssituation ist. Aber sogar Beamte mit einem quasi „sicheren“ Einkommen auf Lebenszeit sollten auf finanzielle Rücklagen keinesfalls in Gänze verzichten!

Wie kannst du diese Reserven am besten anlegen?

Schlussendlich ist es vor allem in aktuellen Niedrigzinszeiten sinnvoll, diese Reserven nicht einfach auf einem Bankkonto zu parken. Aufgrund der Inflation würdest du dann nämlich auf Dauer sogar an Geld verlieren. Informiere dich stattdessen über alternative Anlegemethoden wie Gold, Aktien oder Immobilien. Du solltest niemals alles auf eine Karte setzen, sondern das Risiko streuen:

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  • Lasse einen Teil deiner Rücklagen jederzeit zugänglich auf der Bank, beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto.
  • Kaufe dir vielleicht eine Immobilie als Eigenheim oder zur Vermietung.
  • Investiere in etwas Gold, falls irgendwann die Inflation mit voller Wucht zuschlagen sollte.
  • Und setze den Rest vielleicht auf Aktien, Rentenfonds oder Fremdwährungen.

Je besser deiner Rendite, umso mehr Zinsen und Zinseszinsen wirst du einstreichen. Über die Jahrzehnte hinweg kann es dabei selbst bei Kleinbeträgen um viele tausend Euro gehen. Du wirst deshalb reicher und finanziell stabiler leben, je früher du deinen Familienhaushalt als Unternehmen begreifst, deine Finanzen sortierst und mit dem Sparen beginnst.

Welche weiteren Tipps kennst du für eine bessere Finanzplanung im Familienhaushalt? Begreifst auch du deinen Haushalt als Unternehmen? Wo liegen Risiken, welche viele Deutsche in die Armutsfalle locken? Vielen Dank für deine Beiträge in den Kommentaren!

Bildnachweis: Photo by Daniel Cheung on Unsplash

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