Was denkst du: Welche sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine Karriere? Viele Menschen würden jetzt mit Motivation, Leistung oder Ausbildung antworten. Zwar mögen diese auch ausschlaggebend sein, der wichtigste Erfolgsfaktor ist laut Experten jedoch ein anderer. 

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Leistung macht nur 10 Prozent des Erfolgs aus

Auf Business Insider sind wir auf eine interessante Zahl gestoßen: Nur zehn Prozent soll die Leistung zum beruflichen Erfolg beitragen. Die zahlreichen Überstunden, die Doppelarbeit für den kranken Kollegen oder die ständigen Fort- und Weiterbildungen scheinen schlussendlich gar nicht einmal so wichtig zu sein, wie du bislang dachtest.

Klingt nach einer guten Nachricht, oder? Du kannst also getrost auch einmal pünktlich in den Feierabend gehen oder dir mit der Arbeit etwas mehr Zeit lassen – und dennoch erfolgreich werden. Die Frage ist aber: Wenn Leistung nur zehn Prozent ausmacht, welcher ist dann der ausschlaggebende Erfolgsfaktor für deine Karriere?

Das „Vitamin B“ macht den Unterschied

Die Antwort ist wenig überraschend: Mit 60 Prozent sind Beziehungen, also das berühmte „Vitamin B“, der schnellste und vielversprechendste Weg zu beruflichem Erfolg. Freundschaften und Kontakte sind häufig das Zünglein an der Waage, wenn es um die Besetzung von Stellen oder auch Beförderungen geht.

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Lese-Tipp: Simple, aber wirkungsvoll: So knüpfst du neue Kontakte im Job

In dieser Hinsicht ist es zudem wenig überraschend, dass vor allem Menschen mit ausgeprägten Soft Skills heutzutage eine große Karriere ansteuern. Soziale Kompetenzen haben den Hard Skills längst den Rang abgelaufen.

Vielleicht, weil eben jene emotional intelligenten Menschen automatisch mehr Kontakte besitzen und neu knüpfen. Doch nicht nur die Quantität der Kontakte ist für deinen beruflichen Erfolg von Bedeutung, sondern wie so oft im Leben vor allem die Qualität.

Das bedeutet: Du musst nicht nur viele Leute kennen, sondern bei diesen natürlich auch beliebt sein. Das wirklich wichtige Stichwort in diesem Rahmen ist also „Image“. Je mehr Bekanntschaften du hast und je besser diese dein Image wahrnehmen, umso schneller und steiler wird deine Karriere verlaufen.

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Image: Wundermittel für Arbeitnehmer und -geber

Image ist eigentlich ein Wort, welches vor allem mit Personen des öffentlichen Lebens oder auch Institutionen und Unternehmen in Verbindung gebracht wird. In Umfragen ist das Image eines Arbeitgebers für Arbeitnehmer immer noch die wichtigste Eigenschaft, zum Beispiel im Rahmen der Jobsuche.

Doch nicht nur der Arbeitgeber muss an einem guten Image , auch „Employer Branding“, arbeiten, sondern auch Arbeitnehmer müssen sich endlich als „Marke“ begreifen.

Auch ein Arbeitnehmer hat eine eigene „Brand“

Jeder Mensch hat ein Image – ob er will oder nicht. Es handelt sich hierbei um nichts anderes als das Bild, welches seine Mitmenschen von ihm haben. Die gute Nachricht ist: Welchen Eindruck du deinem Gegenüber vermittelst, kannst du beeinflussen.

Du musst dein Image also nicht (mehr) dem Zufall überlassen, sondern kannst dieses ab sofort bewusst wählen. Im Berufsleben ist deine „Brand“ dein Aushängeschild. Mit einem Image als „qualifiziert, fleißig und sympathisch“ hast du schließlich bessere Chancen auf die Beförderung als mit dem Image „faul, cholerisch und häufig krank“.

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Beginne also damit, deine Personal Brand aktiv zu gestalten und mache so einen großen Schritt in Richtung Erfolg. Doch wie funktioniert das eigentlich: „Ein Image aufbauen“?

So machst du aus deinem Image eine Personal Brand

  • Lerne dich selbst so gut wie möglich kennen: Welche sind deine individuellen Stärken, Alleinstellungsmerkmale und wichtigsten „Verkaufsargumente“?
  • Nun lege dir individuelle Ziele fest: Wie soll dein „Image“ aussehen? Welche sind deine beruflichen sowie persönlichen Ziele?
  • Prüfe nun, wie andere Menchen dich wahrnehmen. Frage dazu ganz offen deine Familie und Freunde. Auch Kollegen, mit welchen du ein enstprechend gutes Verhältnis pflegst, können dir hierbei wichtige Antworten geben. Doch Achtung: Wirklich hilfreich sind diese Gespräche für dich nur dann, wenn auch negative Aspekte deines aktuellen Images oder deine Schwächen zur Sprache kommen.
  • Versuche nun, diese Fremdwahrnehmung mit deinen eigenen beruflichen Zielen in Einklang zu bringen: Wo befindest du dich bereits auf einem guten Weg? An welcher Stelle muss deine Personal Brand unbedingt überarbeitet werden?
  • Pflege deine Personal Brand fortan. Sie muss von deinem Gegenüber wie ein roter Faden wahrgenommen werden. Das bedeutet, dass sich deine Personal Brand nicht nur in deinen Worten, Taten, Mimiken und Gestiken wiederfinden soll, sondern auch in deinem Lebenslauf, in deinen Qualifikationen, Fort- und Weiterbildungen, in der E-Mail-Signatur, dem Bewerbungsbild, deinen Social-Media-Präsenzen, der gewählten Kleidung usw.

Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet also: Der wichtigste Erfolgsfaktor für deine Karriere sind Kontakte und wie diese dich als Personal Brand wahrnehmen.

Oder was denkst du? Welche Faktoren haben dir zu mehr beruflichem Erfolg geführt? Wird Leistung deiner Meinung nach überbewertet? Wir freuen uns auf deine Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren.

Bildnachweis: iStock.com/George Marks