Beinahe jeder Mensch wird in seinem Leben irgendwann einmal bewusst oder unbewusst manipuliert. Dies kann durch die Eltern passieren, in einer Partnerschaft oder auch am Arbeitsplatz. Unterschieden wird dabei zwischen harmlosen Manipulationen bis hin zu psychischem Missbrauch. Eine Form dieser emotionalen Gewalt stellt das sogenannte „Gaslighting“ dar. Das Gefährliche daran: Das Opfer bemerkt die Manipulation häufig erst spät. Was also ist dieses „Gaslighting“, wie erkennen Sie es und wie können Sie sich davor schützen?

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Person ist Opfer von Gaslighting, einer Form von emotionaler Gewalt
Bildnachweis: iStock.com/chuntise

Inhalt
1. Definition: Was ist „Gaslighting“?
2. Sind wir alle ein bisschen „Gaslighter“?
3. Gaslighting kann bewusst oder unbewusst ablaufen
4. Wieso trifft Gaslighting vor allem Frauen?
5. Der Zusammenhang zwischen Gaslighting und Narzissmus
6. Gaslighting am Arbeitsplatz: Wie erkennen Sie die Manipulation?
7. Haben Lügen wirklich kurze Beine?
8. Gaslighting zu erkennen, ist für Opfer schwierig bis unmöglich
9. Typische Situationen: Gaslighting am Arbeitsplatz
10. Tipps: Wie können Sie sich gegen Gaslighting wehren?

Definition: Was ist „Gaslighting“?

Der Begriff „Gaslighting“ fand erstmals im Jahr 1938 Anwendung. Damals beschrieb das Theaterstück „Gas Light“ des britischen Dramatikers Patrick Hamilton die gezielte Manipulation einer Frau durch ihren Ehemann. Über einen langen Zeitraum hinweg bestreitet er, Dinge zu sehen, welche sie wahrnimmt. Einer dieser Gegenstände ist die namensgebende flackernde Gaslaterne. Der Ehemann treibt die Manipulation so weit, dass die Frau an sich und ihrer Wahrnehmung zu zweifeln beginnt. Sie steht kurz vor dem Wahnsinn. Weltweite Bekanntheit erlangte das Theaterstück durch die späteren Verfilmungen „Gaslight“ und „Das Haus der Lady Alquist“.

Beim „Gaslighting“ handelt es sich demnach um eine Manipulationstechnik, bei welcher das Opfer gezielt desorientiert wird. Resultat ist die allmähliche Untergrabung, Deformation und Zerstörung des Selbstbewusstseins durch den Manipulierer. Er nutzt demnach ein Vertrauensverhältnis aus, um sich in eine Machtposition zu rücken und das zunehmend verunsicherte Opfer von sich abhängig zu machen. Je mehr es sich selbst misstraut, umso mehr wendet es sich unwillkürlich dem Täter zu und wird zu Wachs in dessen Händen. Gaslighting wird häufig von narzisstischen Persönlichkeiten ausgeübt und kann beim Opfer bis hin zum Realitätsverlust führen. Das derzeit wohl prominenteste Beispiel ist der US-amerikanische Präsident Donald Trump. Der Journalist Marc Pitzke brauchte dessen Umgang mit Fakten in seinem im März 2017 erschienenen Artikel im SPIEGEL mit Gaslighting in Verbindung.

Sind wir alle ein bisschen „Gaslighter“?

Psychische Gewalt oder emotionaler Missbrauch: Das klingt erst einmal dramatisch. Tatsächlich waren wir aber gewiss alle schon einmal Opfer von Gaslighting – und auch Täter. Kaum eine zwischenmenschliche Beziehung findet gänzlich ohne Manipulation statt. Dem Partner ein schlechtes Gewissen einzureden, damit er zu Hause bleibt, weil Sie lieber auf dem Sofa kuscheln möchten, obwohl er eigentlich mit Kumpels zum Fußball verabredet ist, ist eine Form der Manipulation. „Das hast Du mir nie gesagt“, behaupten Sie, wenn Ihre Ehefrau wütend ist, dass Sie schon wieder nicht den Müll rausgebracht haben? Auch das ist – vorausgesetzt es stimmt nicht – eine Form von Gaslighting.

Gaslighting kann bewusst oder unbewusst ablaufen

Wenn Sie einmal die Augen offen halten und darauf achten, werden Sie erschreckend häufig Zeuge von Gaslighting im Alltag werden. Das bedeutet nicht zwingend, dass es sich bei dem „Gaslighter“ um einen skrupellosen Psychopathen handelt. Gaslighting kann stattdessen bewusst oder unbewusst ablaufen. Es reicht von harmlosen Kleinigkeiten bis hin zu systematischer und zerstörerischer Manipulation.

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Wieso trifft Gaslighting vor allem Frauen?

Auffällig ist, dass vor allem Frauen unter Gaslighting zu leiden scheinen. Studien gibt es hierzu nicht. Vielleicht sind sie es auch einfach, die sich eher Hilfe suchen oder offen über die Manipulation sprechen. Dennoch neigen Frauen gesellschaftlich und kulturell bedingt eher dazu, sich anderen Menschen, vor allem Männern, gefügig zu machen. Mit der fortschreitenden Emanzipation sowie der zunehmenden finanziellen Unabhängigkeit von Frauen ist diesbezüglich zwar in Zukunft eine Verbesserung zu erwarten. Doch ganz verschwinden wird das Gaslighting als Manipulationstechnik wohl nie. Wieso? Weil sie wirksam ist und auf einem menschlichen Grundbedürfnis basiert:

Menschen sind Sozialwesen und deshalb daran gewöhnt, ihre Wahrnehmung mit der anderer Personen abzugleichen. Vier Augen sehen schließlich mehr als zwei. Früher war das wichtig, um Gefahren frühzeitig erkennen zu können. Heutzutage stellt dieser tief verankerte Mechanismus die Weichen für Gaslighting.

Das bedeutet aber keinesfalls, dass es nicht auch weibliche Gaslighter gibt. Zudem findet Gaslighting nicht nur in Paarbeziehungen, Familien oder Freundschaften statt. Auch in der Politik – Beispiel Donald Trump – oder im Berufsleben wenden die „Gaslighter“ ihre Strategien an. Es handelt sich dabei meist um Persönlichkeiten mit narzisstischer oder psychopathischer Störung.

Der Zusammenhang zwischen Gaslighting und Narzissmus

Narzissten neigen von Natur aus zur Manipulation ihres sozialen Umfelds und damit auch zum Gaslighting. Dies liegt in ihrer Unsicherheit begründet. Ihr eigentlich unsicheres Selbst überspielen sie meist mit einem übersteigerten Selbstbewusstsein und besitzen dabei nicht selten einen gefährlichen Charme. Die größten Manipulierer sind häufig diejenigen, von welchen Sie es am wenigsten erwarten würden. Genau das macht die Narzissten so gefährlich. Denn durch ihr charmantes Auftreten entsteht schnell eine Vertrauensbasis zwischen Opfer und Täter, welche den Boden für das Gaslighting ebnet.

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Was das Opfer häufig als Freundschaft oder Gegenseitigkeit empfindet, ist für den Narzissten reiner Selbstzweck. Alles und jeder stellt für ihn eine Gefahr dar. Deshalb versucht er, die Kontrolle zu erlangen. In zwischenmenschlichen Beziehung ist Gaslighting dafür eine wirksame Methode. Der Narzisst nutzt die Manipulation also, um sein Umfeld stabil und berechenbar zu gestalten. Aufgrund der auffallend hohen Zahl an Führungskräften mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung, wird Gaslighting auch mehr und mehr im Berufsleben zum Problem.

Gaslighting am Arbeitsplatz: Wie erkennen Sie die Manipulation?

Viele Menschen verbringen 30, 40 oder mehr Stunden pro Woche am Arbeitsplatz. Zeit für Gaslighting bleibt dabei genug und entsprechend hoch ist der Leidensdruck der Opfer. Unglücklicherweise erkennen sie die Manipulation häufig erst spät oder überhaupt nicht. Schlimmstenfalls treiben sie Ängste, Paranoia oder Scham irgendwann in die Arbeitsunfähigkeit. Es ist deshalb wichtig, dass Sie ein Gespür für Gaslighting entwickeln und dieses auch im beruflichen Umfeld frühzeitig erkennen. Erste Anhaltspunkte können typische Sätze der „Gaslighter“ sein, wie beispielsweise:

  • „Das habe ich nie gesagt!“
  • „Sie reagieren über!“
  • „Das bilden Sie sich ein!“
  • „Natürlich habe ich es erwähnt, dann müssen Sie es eben vergessen haben!“
  • „So ist das nie passiert!“

Manchmal steckt hinter einer solchen Aussage tatsächlich die Wahrheit. Doch fallen solche Sätze wieder und wieder, könnte Gaslighting im Spiel sein. Häufig nehmen die Opfer solche Aussagen zu Beginn aber nicht ernst. Sie vertrauen ihrer eigenen Wahrnehmung mehr als jener des Manipulierers. Doch steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein. Je enger die Vertrauensbasis zum Täter, umso schneller lässt sich das Opfer isolieren. Und wenn ihm der „Vergleich“ mit der Wahrnehmung Dritter fehlt, beginnt er zunehmend, an sich zu zweifeln und dem „Gaslighter“ zu glauben. Das Endstadium stellt der Realitätsverlust dar.

Haben Lügen wirklich kurze Beine?

Die Manipulation beruht demnach auf Lügen. Häufig beginnen die „Gaslighter“ mit kleinen, scheinbar unwichtigen und kaum merklichen Unwahrheiten. Je stärker das Vertrauen des Opfers wird, umso drastischer, skrupelloser und eigentlich unglaubwürdiger werden die Lügen des Täters. Ohne Hilfe von außen ist es für Betroffene dennoch schwer bis unmöglich, ihre emotionale Abhängigkeit sowie die Manipulation zu erkennen und sich daraus zu befreien. Besonders anfällig für Gaslighting sind demnach sozial isolierte Menschen sowie Personen in Krisensituationen, wie beispielsweise Mobbing.

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Der Täter kreiert also bewusst Feindbilder, um sich selbst als den Retter in der Not zu präsentieren. Zwar haben Lügen vielleicht kurze Beine, doch sind die Opfer blind für ihre eigene Situation – oder besitzen schlichtweg nicht mehr genügend Selbstbewusstsein, um sich gegen den Manipulierer zu wehren. Sie schreiben ihm mehr Kompetenz zu als sich selbst und Misstrauen ihrem eigenen Verstand.

Gaslighting zu erkennen, ist für Opfer schwierig bis unmöglich

Häufig erkennen die Opfer das Gaslighting erst, von sie von einer dritten Person darauf aufmerksam gemacht werden. Später fragen sie sich nicht selten:

„Wieso habe ich das so lange mit mir machen lassen?“

Doch Vorwürfe sind hier fehl am Platz. Die Manipulation zu erkennen, ist für Opfer meist erst rückwirkend möglich. Sollten Sie Gaslighting beobachten, machen Sie den Betroffenen deshalb vorsichtig darauf aufmerksam. Dankbarkeit zu erwarten, wäre jedoch zu viel verlangt. Das Opfer wird mit großer Wahrscheinlichkeit erst einmal in eine Verteidigungshaltung gehen, vielleicht sogar den Gaslighter gegen Sie anstacheln. Dies kann vor allem im beruflichem Umfeld, wo Sie sich nur schwer aus dem Weg gehen können, zu Problemen führen. Einmischen sollten Sie sich als Unbeteiligter daher nur, wenn ein entsprechend vertrautes Verhältnis zwischen Ihnen und dem Gaslighting-Opfer besteht. Ansonsten empfiehlt sich eventuell die Einschaltung eines Mediators.

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Aber wie können Sie als Außenstehender oder Betroffener das Gaslighting am Arbeitsplatz überhaupt erkennen?

Typische Situationen: Gaslighting am Arbeitsplatz

Es gibt noch weitere Warnzeichen oder typische Situationen, welche auf eine Manipulation am Arbeitsplatz in Form von Gaslighting hinweisen können. Klingelt da bei Ihnen etwas?

  • Es gibt eine Person, beispielsweise Ihr Vorgesetzter oder ein Teamkollege, der Ihnen stets das Gefühl gibt, Fehler zu machen.
  • Wann immer Sie etwas sagen wollen, werden Sie von jemandem unterbrochen, korrigiert oder bloßgestellt. Als Konsequenz melden Sie sich mittlerweile aus Angst nicht mehr zu Wort.
  • Ein Kollege oder Vorgesetzter gibt Ihre Konversationen stets falsch wieder, legt Ihnen Worte in den Mund oder hat Besprochenes plötzlich „vergessen“, sodass Sie an sich selbst zu zweifeln beginnen.
  • Ihnen wurde so oft gesagt, dass Sie zu emotional seien, überreagieren oder zu empfindlich seien, dass Sie es mittlerweile selbst glauben. Vor allem Frauen sind häufig von dieser Form der Manipulation betroffen. Hierzu ein Beispiel:

Ihr Kollege hat Ihnen eine Idee geklaut. Sie sind sauer und suchen die Aussprache. Er macht Ihnen jedoch glaubhaft, sein Verhalten sei korrekt und sie würden total überreagieren. Am Ende erwischen Sie sich dabei, wie Sie sich für Ihr Verhalten entschuldigen – obwohl der Kollege mit dem Ideenklau das eigentliche Fehlverhalten begangen hat.

  • Sie entschuldigen sich immer häufiger für Ihr Verhalten, Ihre Worte, Ihre Meinungen & Co.
  • Ihr Kollege oder Vorgesetzter macht Ihnen immer wieder Versprechungen, welcher er hinterher nicht nur bricht, sondern er streitet sogar das Versprechen an sich ab. Sie wünschen sich in solchen Momenten, Sie hätten das Gespräch aufgezeichnet – nur, um selbst sicherzugehen, dass Sie sich nicht täuschen.
  • Gerade, wenn Sie sich gegen das Verhalten wehren möchten, zeigt sich der „Gaslighter“ wieder von seiner netten Seite, macht Ihnen Komplimente oder tut Ihnen einen Gefallen. Gerade so viel, dass Sie wieder ins Zweifeln kommen.
  • Ihr Selbstbewusstsein sinkt oder Sie beginnen, Ihre psychische Gesundheit, sprich Ihren „Verstand“, in Frage zu stellen.
  • Auf eine direkte Konfrontation reagiert der „Täter“ mit einer persönlichen Abwertung, anstatt mit logischen Argumenten. Es fallen Sätze, wie „Sie sind so empfindlich“, „Lassen Sie Ihren Frust nicht an mir aus“ oder „Gehen Sie zum Psychologen“.

Tipps: Wie können Sie sich gegen Gaslighting wehren?

Letzterer ist bereits ein guter Tipp: Wenn Sie merken, dass Ihr Selbstbewusstsein nachlässt, Sie an sich zu zweifeln beginnen oder immer häufiger Gefühle wie Angst oder Scham erleben, sollten Sie sich Hilfe bei Dritten suchen. Dies kann – muss aber nicht – ein Psychotherapeut sein. Auch die Hilfe von Freunden, Familie oder Bekannten, die vielleicht selbst schon einmal Erfahrungen mit Gaslighting gesammelt haben, kann bereits kleine Wunder bewirken. Wie bereits erwähnt, kreiert der Manipulierer meist eine soziale Isolation. Aus dieser auszubrechen und Ihre Wahrnehmung wieder mit denen Dritter abzugleichen, ist daher die effektivste Strategie gegen die Manipulation. Sie merken dann nämlich sehr schnell: Nicht Sie sind verrückt, sondern der Täter.

Lese-Tipp: „Psycho-Tricks im Job: Wie Sie die Manipulation durchschauen

Wenn Sie das Gaslighting identifiziert haben, liegt der schwerste Schritt bereits hinter Ihnen. Wie bereits erwähnt, ist die Unterstützung durch Ihr soziales Umfeld, also durch unbeteiligte Dritte, die wirksamste Methode gegen Gaslighting. Gehen Sie zudem wie folgt vor:

  • Halten Sie Abstand vom Täter.
  • Konfrontieren Sie diesen nicht, er wird ohnehin in eine Verteidigungshaltung gehen.
  • Versuchen Sie nicht, die „Wahrheit aufzudecken“.
  • Akzeptieren Sie stattdessen, dass der Manipulierer ist, wie er ist, und dass er vielleicht sogar an seine eigene verzerrte Realität glaubt.
  • Lernen Sie also, die Vergangenheit loszulassen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren.
  • Geben Sie dem „Gaslighter“ keine Macht mehr über sich. Wehren Sie sich, auch wenn er Ihr Verhalten „unreif“, „trotzig“ oder auch „gestört“ nennt.
  • Nehmen Sie sich selbst wichtig, glauben Sie an sich und bauen Sie Ihr Selbstbewusstsein wieder auf.

Lese-Tipp: „Selbstbewusstsein stärken: Tipps & Übungen für mehr Selbstvertrauen

  • Führen Sie gegebenenfalls Tagebuch: Schreiben Sie auf, WANN WAS passiert ist und WELCHE Worte gefallen sind. Sollten Sie wieder ins Zweifeln kommen, haben Sie dadurch Beweise für die Richtigkeit Ihrer Wahrnehmung.
  • Informieren Sie sich über Gaslighting, um ähnliche Manipulationen bei sich selbst und in Ihrem sozialen Umfeld zukünftig schneller zu durchschauen.
  • Wechseln Sie gegebenenfalls den Job, wenn Sie sich dem Gaslighter sonst nicht ausreichend entziehen können, zum Beispiel, weil er in einer Führungs- und damit Machposition sitzt.

Fakten checken, das Selbstbewusstsein wieder aufbauen und sich Hilfe bei Dritten holen – das sind die einzigen, dafür aber auch wirksamen Methoden gegen Gaslighting. Halten Sie ab sofort die Augen offen und reagieren Sie schnell, wenn Sie Gaslighting bei sich selbst oder in Ihrem sozialen Umfeld beobachten – egal, ob beruflich oder privat.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Gaslighting gemacht? Wie konnten Sie sich aus einer ähnlichen Situation befreien? Teilen Sie Ihre Geschichten, Meinungen und Kommentare mit uns!

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2 Kommentare

  1. Liebe Mirijam Franke, das ist – wie so oft schon von dir zu psychologischen Themen – ein hervorragend differenzierter Artikel, der sich sehr wohltuend vom leider immer noch weit verbreiteten, oberflächlichen Think-positive-Blabla abhebt. Danke dafür!

  2. STephan JOHN

    Wenn die Manipuliererin oder der Manipulierer auf Widerstand stößt reagiert sie oder er auch gerne mit sogenannten Totschlagargumenten (neudeutsch: killer phrases).
    Laut Herrn Professor Dr. med. Klaus SCHEUCH vom Lehrstuhl für Arbeits- und Umweltmedizin der TU Dresden besteht bei Leuten, die gerne diese Killer Phrases benutzen Verdacht auf eine neurotische Fehlhaltung.
    Hier schließt sich meiner Meinung nach der Kreis zu Ihrer Aussage, sehr verehrte Frau FRANKE, daß es mit der psychischen Gesundheit der Manipulierer nicht zum besten steht

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