Es gibt Personen in deinem Leben, die tun dir schlichtweg nicht gut. Toxisches Verhalten kommt häufiger vor als du vielleicht denkst und geht in der Regel mit einer Persönlichkeitsstörung wie Narzissmus einher. Es vergiftet nach und nach die Emotionen in deinem sozialen Umfeld. Dies passiert jedoch so langsam und unauffällig, dass toxische Verhaltensweisen meist lange Zeit unbemerkt bleiben und dementsprechend großen Schaden anrichten – bei Einzelpersonen, in einem Team oder ganzen Unternehmen. Wir verraten dir, woran du toxische Menschen erkennst und wie du dich vor diesen schützen kannst.

Inhalt
1. Definition: Was sind „toxische“ Menschen?
2. Toxische Menschen „vergiften“ ihr soziales Umfeld wie eine Epidemie
3. Toxische Mitarbeiter gefährden die Arbeitsatmosphäre
4. Was können und sollten die Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer also tun?
5. So erkennst du toxische Personen im Arbeitsumfeld
6. Die 10 häufigsten „Typen“ toxischer Menschen – nicht nur im Arbeitsumfeld
7. So schützt du dich vor toxischen Menschen am Arbeitsplatz

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Definition: Was sind „toxische“ Menschen?

Toxische Menschen besitzen sogenannte dunkle Persönlichkeitszüge, also Anteile an der „dunklen Triade“:

  1. Narzissmus
  2. Machiavellismus
  3. Psychopathie

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede toxische Person eine handfeste narzisstische oder psychopathische Störung aufweisen muss. Schon geringste Anteile, wie sie fast jeder von uns besitzt, können zu einer toxischen Umgangsform führen. Auch Erziehung, Sozialisierung sowie Gewohnheit spielen bei der Entwicklung einer toxischen Persönlichkeit eine tragende Rolle. So werden Menschen zum Beispiel mit großer Wahrscheinlich selbst toxisch, wenn sie in einer entsprechenden Umgebung aufgewachsen sind oder viel Zeit darin verbringen. Das bedeutet leider auch, dass eine einzige toxische Person eine ganze Gruppierung nach und nach „vergiften“ kann, beispielsweise in einem Team.

Toxische Menschen „vergiften“ ihr soziales Umfeld wie eine Epidemie

Nehmen wir einmal an, du arbeitest jahrelang eng mit deinem Schreibtischnachbarn im Job zusammen – acht, neun oder zehn Stunden an fünf Tagen pro Woche. Dessen toxisches Verhalten färbt aufgrund der Spiegelneuronen im Gehirn früher oder später automatisch auf dich ab. Die Chance, dass du selbst solch giftige Verhaltensweisen annimmst, steigt mit jedem weiteren Tag deiner Zusammenarbeit. Dieses neue Verhalten gibst du anschließend vielleicht an deinen besten Freund weiter – oder an jemand anderen. So kann sich das „Gift“ einer toxischen Person in sozialen Gruppierungen geradezu epidemisch ausbreiten. Es handelt sich deshalb um ein Problem, welches im Arbeitsumfeld von Vorgesetzten unbedingt ernst genommen werden sollte.

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Toxische Mitarbeiter gefährden die Arbeitsatmosphäre

Doch selbst, wenn die „Epidemie“ noch nicht ausgebrochen ist, kann ein einziger toxischer Mitarbeiter die Arbeitsatmosphäre des gesamten Teams, einer ganzen Abteilung oder in entsprechender Schlüsselposition sogar eines kompletten Unternehmens zerstören. Hierzu lieferte eine Studie der University of Florida im Jahr 2015 spannende Erkenntnisse: Demnach gaben die Befragten an, sich selbst im Arbeitsumfeld häufiger unhöflich zu verhalten, je öfter sie mit unhöflichem Benehmen ihrer Kollegen oder Vorgesetzten konfrontiert wurden. Toxische Verhaltensweisen sind also im wahrsten Sinne des Wortes ansteckend.

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Wie ein solches Szenario, in welchem sich die Mitarbeiter gegenseitig in einen Teufelskreis aus toxischen Verhaltensweisen bringen, endet liegt auf der Hand: Hohe Mitarbeiterfluktuation, geringe Arbeitszufriedenheit, Motivation sowie Produktivität und schlussendlich eine zunehmende Anzahl der Krankenstände, vor allem aufgrund stressbedingter Erkrankungen psychischer und physischer Art – Beispiel: Burnout-Syndrom.

Was können und sollten die Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer also tun?

Um zu verhindern, dass toxische Verhaltensweisen im Unternehmen die Runde machen, sollte die Einstellung entsprechender Personen von Vornherein im Auswahlprozess verhindert werden. Leider ist dies leichter gesagt als getan. Gerade Menschen mit ausgeprägteren dunklen Persönlichkeitszügen sind häufig Meister darin, diese zu verbergen und sich stattdessen charmant, eloquent und empathisch zu präsentieren. Zwar gibt es einige Tricks, mit welche Personalern hinter die Fassade blicken können, 100-prozentige Sicherheit gibt es allerdings nicht.

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Zudem besitzen die meisten Menschen eben geringste Anteile der dunklen Triade und neigen deshalb hin und wieder zu so mancher toxischer Verhaltensweise. Gerade in Extremsituationen kann ein solches Fehlverhalten auftreten, ohne dass du den Menschen direkt als „giftig“ verurteilen musst. Wichtig ist vor allem, dass diese Ausnahmen nicht toleriert und dadurch auch nicht zur Regel werden. Es liegt deshalb an Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern, toxische Verhaltensweisen frühzeitig zu identifizieren und im Keim zu ersticken, damit diese eben keine bewussten oder unbewussten Nachahmer finden. Arbeitgeber sollten daher die Augen offen halten und auch die Arbeitnehmer im richtigen Umgang mit toxischen Kollegen oder Vorgesetzten schulen. Allein ein Bewusstsein für die Problematik zu entwickeln und toxische Situationen zu erkennen, kann dabei bereits einen großen Fortschritt bedeuten.

So erkennst du toxische Personen im Arbeitsumfeld

Sobald du deine Augen offen hältst und bewusst auf die Warnzeichen achtest, sind toxische Menschen gar nicht so schwierig zu erkennen. Und die Chance, dass sich mindestens eine solche Person in deinem sozialen Umfeld aufhält – privater sowie beruflicher Art – ist sehr hoch. Dennoch ist Vorsicht geboten: Jeder Mensch legt hin und wieder eine toxische Verhaltensweise an den Tag. Stempele also nicht jeden Arbeitskollegen ab, der gerade einen schlechten Tag hat. Achte stattdessen auf folgende Anzeichen und sich wiederholende Muster. Toxische Menschen

  • verhalten sich destruktiv, unsozial sowie unmoralisch.
  • erwirken häufig dein Mitleid, um eigene Ziele zu verfolgen oder einfach im Mittelpunkt zu stehen. Wenn es sich jemand in der ständigen Opferrolle gemütlich macht, sollten bei Ihnen deshalb die Alarmglocken läuten.
  • entschuldigen sich nicht. Wieso auch? Sie sehen sich selbst ja liebend gerne in der Opferrolle und demnach sind auch stets andere Personen schuld – an ihrem Unglück, ihren Fehlern oder einfach allem, das im Leben nicht nach Plan läuft.
  • hinterlassen bei Ihnen ein Gefühl von Erschöpfung oder Müdigkeit. Sie werden deshalb auch gerne als „Energievampire“ bezeichnet.
  • sind Meister der Manipulation. Sie setzen nicht nur Mitleid, sondern auch Lügen, emotionale Erpressung oder sämtliche andere wirksame Methoden der Manipulation ein, um von ihrem sozialen Umfeld genau das zu bekommen, was sie wollen.

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  • lassen dich an deinem Menschenverstand zweifeln. Ihre ständige Manipulation geht manchmal mit so vielen Lügen, verdrehten Tatsachen und einer Überzeugungskraft einher, welche dich schlussendlich daran zweifeln lassen, was nun wirklich Realität und was nur frei erfunden ist.
  • untergraben dein Selbstbewusstsein. Du merkst plötzlich, wie du nach einer Konversation an dir selbst zu zweifeln beginnst. Oder nach der Begegnung mit dem toxischen Menschen ist dein Selbstbild negativ verzerrt.
  • kritisieren häufig und gerne. Da sie aus ihrer Sicht nie an irgendetwas schuld sind, greifen sie ihr soziales Umfeld an. Dies erwirkt die soeben erwähnten Selbstzweifel bei den Betroffenen. Manche Menschen mögen dabei härter im Nehmen sein und sich nicht so schnell aus dem Konzept bringen lassen, andere leider nicht.
  • überschreiten deine Grenzen. Egal, ob es sich um indirekt oder direkt fomulierte Grenzen handelt, sie werden nicht respektiert. Stattdessen verlierst du mehr und mehr deine Selbstachtung und deinen Willen, für die Einhaltung deiner Grenzen zu kämpfen. Dies ermuntert die toxische Person, immer noch weiter und noch weiter zu gehen. Ein wahrer Teufelskreis!
  • reden dir Schuldgefühle ein. Durch ihre Vorwürfe, die dauernde Kritik und ihre heiß geliebte Opferrolle erwirken toxische Menschen in dir das Gefühl, an irgendetwas schuld zu sein – was das schlussendlich aber sein soll, wissen sie in der Regel selbst nicht so recht.
  • machen dich traurig. Häufig weißt du nicht einmal genau, woher dieses Empfinden der (andauernden) Traurigkeit rührt. Toxische Personen können dich in Extremfällen, zum Beispiel in einer Liebesbeziehung, bis in die handfeste Depression treiben.
  • zwängen dich in eine Verteidigungshaltung. Immer und immer wieder musst du dich rechtfertigen. In der Regel handelt es sich dabei nur um Kleinigkeiten oder sogar völlig frei erfundene Anschuldigungen. Vielleicht verfällst du sogar in eine grundlegende Rechtfertigung deiner selbst, weil dir die toxische Person das diffuse Gefühl gibt, nicht in Ordnung zu sein, so wie du bist.
  • sind vereinnahmend. Je näher ihr euch steht, umso mehr dreht sich deine ganze Welt plötzlich nur noch um den toxischen Menschen. Dadurch vernachlässigst du dich selbst. Die Erfüllung der Bedürfnisse des „giftigen“ Menschen steht über jener deiner eigenen.
  • lieben Streit. Sie machen gerne aus Kleinigkeiten ein großes Drama und es ist schwierig, mit diesen eine sachliche Diskussion zu führen.

Häufig merkst du unbewusst bereits während oder nach einer Begegnung, dass dieser Mensch für dich kein guter Umgang ist. Endlich hat dieses miese Bauchgefühl einen Namen: Es hat sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine toxische Persönlichkeit gehandelt. Zudem solltest du natürlich – nun, da du dich mit diesem wichtigen Thema beschäftigst – auch einmal selbst hinterfragen. Vielleicht legst ja auch du seltener oder häufiger giftige Verhaltensweisen in unterschiedlich starker Ausprägung an den Tag?!

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Die 10 häufigsten „Typen“ toxischer Menschen – nicht nur im Arbeitsumfeld

Nicht jede toxische Person ist gleich. Bei manchen sind die toxischen Verhaltensweisen stärker ausgeprägt und bei anderen geringer. Zudem wendet natürlich nicht jeder „giftige“ Mensch alle dieser Merkmale an. Der eine neigt vielleicht eher zum Lügen, der nächste zum Drama und der Dritte kritisiert sein soziales Umfeld andauernd und rutscht dabei gerne auf eine persönliche Ebene ab. Wir haben deshalb die zehn häufigsten, längst aber nicht einzigen „Typen“ von toxischen Persönlichkeiten zusammengetragen, die dir nicht nur im Berufsleben begegnen können:

  1. Die Tratschtante muss nicht immer weiblich sein. Stattdessen handelt es sich um eine Person, die stets ein schlechtes Wort für ihre Mitmenschen übrighat. Sie hetzt gerne ihr soziales Umfeld gegeneinander auf und neigt eventuell sogar zum Mobbing. Manchmal sieht sich die Tratschtante auch geradezu als Spion und versucht, Informationen gegen die Betroffenen zu verwenden, indem sie beispielsweise beim Chef „petzt“.
  2. Das Opfer jammert gerne und viel. Zu Beginn hast du mit dieser Person häufig sogar Mitleid. Irgendwann merkst du jedoch, dass sie sich einerseits immer in der Opferrolle sieht und auch nichts unternimmt, um diese zu verlassen. Andererseits scheinen die Gründe für das „Leid“ der toxischen Person auf den zweiten Blick sehr weit hergeholt. Der Chef sei eben grundlos bösartig, die Kollegin nur neidisch und der Teamleiter sozial inkompetent.
  3. Der Trittbrettfahrer hat seine Gabe perfektioniert, möglichst hoch gesteckte Ziele mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen. Hierfür hat er sämtlich Tricks auf Lager, damit ihm seine Teamkollegen die Arbeit abnehmen, wofür er anschließend die Lorbeeren einstreicht.
  4. Der Selbstverliebte steht immerzu im Mittelpunkt und würde alles dafür tun, um die gesamte Aufmerksamkeit an sich zu reißen. Zu Beginn wirken solche Menschen oft noch faszinierend, charismatisch und lustig – früher oder später gehen sie ihren Kollegen, Angestellten oder Vorgesetzten aber nur noch tierisch auf die Nerven.
  5. Der Eigenbrödler lebt nach seinen eigenen Regeln und respektiert auch jene anderer Menschen nicht. Abgabefristen sind für ihn nicht verbindlich und die Grenzen seiner Mitarbeiter und Teamkollegen überschreitet er regelmäßig.
  6. Der Konkurrent sieht alles im Leben als einen Wettkampf. Er muss auf eine zwanghafte Art und Weise stets schöner, erfolgreicher oder beliebter sein als alle anderen. Den Teamgedanken kennt er nicht. Stattdessen kann er durch sein ausgeprägtes Konkurrenzdenken jede konstruktive Zusammenarbeit im Keim ersticken – völlig unabhängig davon, ob die anderen überhaupt mit ihm konkurrieren oder ihn einfach ignorieren.
  7. Der Erpresser ist ein Meister der emotionalen Manipulation. Er verleiht Ihnen stets ein schlechtes Gewissen und bringt dich dadurch dazu, nach seinem Willen zu handeln. Hierfür verdreht er auch gerne einmal die Tatsachen bis zur Unkenntlichkeit.
  8. Der Arrogante hält sich selbst für unfehlbar und steuert auf eine steile Karriere zu. Dazu ist er bereit, sämtliche notwendige Opfer zu bringen. Wer ihm in die Quere kommt, wird kurzerhand „aus dem Weg geräumt“. Mobbing oder Intrigen sind dabei nur einige seiner beliebten Mittel zum Zweck.
  9. Der Choleriker ist ein angenehmer Zeitgenosse, solange alles nach seinem Willen läuft. Ist dies allerdings nicht mehr der Fall, wird er äußerst unangenehm. Er hat seine Emotionen nicht unter Kontrolle und verlässt schnell die sachliche Ebene. Wo der Choleriker einmal gewütet hat, bleibt das nur selten folgenlos.
  10. Der Lügner macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Seine Unwahrheiten sind manchmal so glaubhaft, dass er wohl schon selbst nicht mehr weiß, was nun Realität und was nur frei erfunden ist.

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So schützt du dich vor toxischen Menschen am Arbeitsplatz

Wenn du einmal bewusst darauf achtest, wirst du toxische Kollegen, Vorgesetzte, Kunden oder auch Personen in deinem privaten Umfeld schneller erkennen und wahrnehmen. Dies ist insofern ein großer Vorteil, als dass du dich dann auch frühzeitig vor diesen schützen kannst, bevor sie bei dir selbst oder in deinem sozialen Umfeld einen größeren Schaden anrichten. Damit du nicht „vergiftet“ wirst, solltest du dich wie folgt verhalten:

  • Am besten schützt du dich vor toxischen Menschen natürlich, indem du diesen aus dem Weg gehst. Leider ist das nicht immer möglich, wenn es sich beispielsweise um einen Teamkollegen oder deinen Vorgesetzten handelt.
  • Versuche dennoch, so gut wie möglich auf Distanz zu bleiben. Spreche nur das Nötigste mit dem toxischen Menschen und arbeite auf konstruktiver Ebene zusammen.
  • Mache dir vor jeder Begegnung noch einmal bewusst, dass es sich um eine toxische, vielleicht sogar gestörte Persönlichkeit handelt und baue eine innere Schutzmauer auf.
  • Sobald dir das Gespräch beziehungsweise die Begegnung unangenehm wird, lege eine kurze Pause ein. Sage beispielsweise, du musst kurz auf die Toilette, oder hole dir einen Kaffee. In Extremfällen, wenn du die Begegnung als sehr verletzend, belastend oder emotional beurteilst, vertage das Treffen auf einen geeigneteren Zeitpunkt.
  • Entscheide dich bewusst dafür, dich nicht auf die Spiele der toxischen Person einzulassen. Halte Augen und Ohren offen, sodass du die bereits geschilderten „giftigen“ Verhaltensweisen frühzeitig erkennst und diese an dir abprallen lassen kannst. Allein die bewusste Entscheidung, sich von deinem Gegenüber nicht aus der Contenance bringen, verletzen oder verunsichern zu lassen, kann bereits kleine Wunder bewirken.
  • Du kannst den toxischen Menschen ein Stück weit sogar als Geschenk betrachten. Wenn er es schafft, dich traurig, wütend oder unsicher zu machen, deckt er dadurch indirekt deine persönlichen Schwächen auf. Diese möchte er natürlich für seine Zwecke ausnutzen. Stattdessen kannst du aber in die Selbstreflexion gehen, diese „Lücken“ in deiner Persönlichkeitsentwicklung erkennen und schließen, sodass sie dem Gegenüber keine Angriffspunkte mehr bieten. Frage dich also beispielsweise, weshalb du diese Begegnung so unsicher, sauer oder traurig gemacht hat. In der Regel stecken tieferliegende Gründe hinter deinen Emotionen als „nur“ die toxischen Verhaltensweisen.

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  • Fokussiere dich also auf sich selbst, auf deine Ziele, dein Wohlbefinden und deine Grenzen. Verbringe so viel Zeit wie möglich mit positiven und so wenig Zeit wie möglich mit negativen beziehungsweise toxischen Menschen. Lasse dich von dessen giftigen Verhaltensweisen nicht anstecken. Beobachte, in welcher Stimmung du gerade bist und ob du in letzter Zeit vielleicht selbst vermehrt toxisches Verhalten an den Tag gelegt hast.
  • Solltest du solche negativen Veränderungen an dir wahrnehmen oder zunehmend unter Selbstzweifeln, Depressionen & Co leiden, suche dir frühzeitig professionelle Hilfe, zum Beispiel durch einen Therapeuten.
  • Lege dir einen Kalender an, in welchem du deine Zeit so einteilst, dass du sie einerseits mit den wichtigsten Aufgaben deiner To-Do-Liste füllst und andererseits mit Beschäftigungen oder Menschen, die dir guttun. Toxische Personen neigen nämlich dazu, dich beziehungsweise deine Zeit immer mehr zu vereinnahmen, sodass du dich selbst oder deine Arbeit mehr und mehr vernachlässigst.

Je früher du lernst, dich emotional nicht von toxischen Personen beeinflussen und sie ihre Kämpfe alleine ausfechten zu lassen, umso besser kannst du dich einfach auf die Arbeit sowie dein eigenes Wohlbefinden konzentrieren. Auch Meditation kann dir eventuell dabei helfen, die äußeren Einflüsse loszulassen und dich auf dein Inneres sowie die Dinge und Menschen, welche dir guttun, zu konzentrieren. Probiere es aus!

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Hat es funktioniert? Oder welche weiteren Maßnahmen kennst du, um dich von negativen Menschen abzugrenzen? Welche Erfahrungen hast du vielleicht selbst schon einmal mit toxischen Personen gemacht? Wir sind gespannt auf deine Kommentare!

Bildnachweis: gualtiero boffi/Shutterstock.com